3006 SCHULZE BERGER Architekten / Stadtplaner BDA
Architektur
Verfassende: Andreas Wolf Schulze, Oliver Berger; Mitwirkende: Sebastian Frank
Stadtplanung
Verfassende: Prof. Wolfgang Schulze; Mitwirkende: Sebastian Frank
Ein einheitlicher „steinerner Teppich“ verbindet alle Bereiche optisch miteinander. Das gesamte Ensemble wird barrierefrei zugänglich. Drei Bereiche rund um die Paulskirche bilden zusammen ein stimmiges Ganzes.
Haus der Demokratie: Die Kämmerei wird vollständig zum Haus der Demokratie umgebaut. Geplant sind Ausstellungen, eine Bibliothek, Workshop- und Laborräume sowie eine öffentliche Dachterrasse. Der neue Haupteingang liegt im Norden an einem großzügigen „Platz der Demokratie“.
Paulskirche: Das historische Gebäude bleibt größtenteils unverändert und erhält einen barrierefreien Zugang über einen Aufzug.
Freiraum: Der bestehende Platanenhain wird zu einem klimaangepassten, schattigen Stadtgarten erweitert. Neue Bäume kommen hinzu, außerdem entstehen Terrassen für Gastronomie.
3017 rethmeierschlaich architekten + SWSTUDIO und KNÜVENER ARCHITEKTUR-LANDSCHAFT
Architektur
Verfassende: Andre Rethmeier, Christoph Schlaich, Wiebke Schlüter; Mitwirkende: Jana Orlowski
Freiraumplanung
Verfassende: Thomas Knüvene
Der umgestaltete Paulsplatz wird zum „Park der Demokratie“. Hier wird Demokratie vermittelt und im öffentlichen Raum erlebbar gemacht. Der Platz dient als offenes Foyer für die Paulskirche und das Haus der Demokratie.
Haus der Demokratie: Die Kämmerei wird umgenutzt. Im östlichen Teil entstehen Räume für Ausstellungen und Veranstaltungen. Der westliche Teil wird für städtische und kulturelle Angebote genutzt. Auf dem Dach entsteht ein begrünter Wintergarten mit Terrassen, Laboren und einem Café – ein öffentlich zugänglicher Ort. Damit das Dach auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichbar ist, ist an der Nordseite eine Außentreppe geplant.
Paulskirche: Die Paulskirche erhält einen barrierefreien Zugang über eine Rampe von Osten. In der Wandelhalle ist eine neue Ausstellung geplant.
Freiraum: Der Paulsplatz wird zu einem grünen Stadtpark umgestaltet. Entsiegelte Flächen, neue Grünbereiche und Regenwasser-Management schaffen ein besseres Stadtklima. Schulgärten und Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Austausch ein.
3040 unique assemblage Architekten PartG mbB und faktorgruen Landschaftsarchitekten PartG mbB
Architektur
Verfassende: Alex Probst, Ralf Schlachter
Freiraumplanung
Verfassende: Martin Schedlbauer; Mitwirkende: Ricardo Pating Eine markante Dachlandschaft steht für die Sichtbarkeit der Demokratie. Der einheitliche Bodenbelag verbindet alle Bereiche miteinander und schafft ein zusammenhängendes Ganzes.
Haus der Demokratie: Die Kämmerei wird um zwei transparente Geschosse aufgestockt. Im Dachbereich entsteht die „Arena“: ein heller, offener Raum mit gewölbter Kuppel. Zwei geschwungene Tribünen erinnern an die Paulskirche. Eine umlaufende Loggia im vierten Obergeschoss bietet Blicke auf die Paulskirche und die Skyline.
Paulskirche: Der historische Bau bleibt unverändert. Der Vorplatz wird zum „städtischen Foyer“.
Freiraum: Ein durchgehender Natursteinbelag, der „Stadtteppich“, verbindet den Bereich von der Hauptwache bis zum Römerberg. Organisch geformte Pflanzinseln lockern die Fläche auf und bieten Sitzbereiche. Ein Wasserspiel vor der Paulskirche belebt den zentralen Vorplatz.
3042 SERO ARCHITEKTEN BDA Minkus Schroeter Partnerschaft mbB und Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH
Architektur
Verfassende: Sbastian Schröter, Felix Minkus; Mitwirkende: Jakob Kondera
Freiraumplanung
Verfassende: Prof. Rainer Schmidt; Mitwirkende: Dina Haug, Tanjina Khaleque, Yufei Wang
Öffentlich zugängliche Dachterrassen schaffen einen neuen Raum mit Blickbeziehungen zur Frankfurter Skyline und zur Paulskirche.
Haus der Demokratie: Die Kämmerei wird umgenutzt, die Funktionen des Hauses der Demokratie um den ersten Innenhof herum organisiert. Ein neues zentrales Atrium mit Treppe und Aufzug verbindet alle Geschosse bis zum öffentlich zugänglichen Dach. Im Erdgeschoss befindet sich das Foyer mit Verbindung zur Paulskirche. Die Ausstellungen und weiteren Nutzungen liegen in den oberen Geschossen. Auf dem begrünten Dach entstehen zwei Pavillons mit Sitzstufen, wie begehbare Tribünen. Zwischen ihnen gibt es eine offene Fläche, die Agora, für Diskussionen. Der Westteil des Gebäudes wird für Vereine, kulturelle und politische Arbeit genutzt. Daher auch der Titel „Haus des Ehrenamts“.
Paulskirche: Die Kirche erhält eine unterirdische Verbindung zum Haus der Demokratie.
Freiraum: Der Paulsplatz wird teilweise entsiegelt und stark begrünt. Neue Grünräume verbessern die Aufenthaltsqualität und sorgen für Kühlung im Sommer. Die Bepflanzung fördert die Artenvielfalt.
3053 Lennart Beckebanze und Leila Ravand
Architektur
Verfassende: Lennart Beckebanze; Mitwirkende: Theresa Begon, Manuel Rademaker, Marvin Winkens
Freiraumplanung
Verfassende: Leila Ravandi; Mitwirkende: Bojana Bjelic
Es entsteht ein neuer, offener Raum für Transparenz und Teilhabe. Der Paulsplatz wird klimagerecht umgestaltet. Klima und Wandel werden im Gebäude räumlich erlebbar.
Haus der Demokratie: Die Kämmerei öffnet sich zur Paulskirche und zum Paulsplatz. Durch Rückbau entsteht eine 18 Meter hohe Eingangshalle. In der Fassade zum Platz werden Fenster entfernt – das Haus zeigt ein neues Gesicht zur Stadt. Flexible Klimabereiche ermöglichen Ausstellungen, Versammlungen, Diskussionen und Lernen. Im Dachgeschoss sind eine Kantine und ein Jugendclub geplant, Orte für niederschwellige Begegnung.
Paulskirche: Der Bodenbelag des Paulsplatzes zieht sich in das Gebäude. Der Innen- und Außenraum verschmelzen zu einem offenen Stadtraum. So wird die Verbindung zur Paulskirche geschaffen.
Freiraum: Eine diagonale Wegeachse vernetzt den Platz mit der Umgebung. Der Paulsplatz wird als klimawirksamer Stadtraum gestaltet: Zwischen den Platanen wird entsiegelt und ein Retentionsbecken angelegt. Nördlich der Kämmerei entsteht ein Rückzugsort aus recycelten Baumaterialien der Kämmerei.
3080 SOWATORINI Landschaft und MARCUS WAGNER ARCHITEKTUR
Landschaftsarchitektur
Verfassende: Prof. Sebastian Sowa, Gianluca Torini; Mitwirkende: Bastian ten Haaf
Architektur
Verfassende: Marcus Wagner
Auf dem Paulsplatz entsteht ein „Parlament im Freien“! Durch neue Öffnungen wird die Paulskirche zu einem Ort ohne Barrieren.
Haus der Demokratie: Die Stadtkämmerei wird umgenutzt. Die Innenhöfe werden zu öffentlichen Durchgängen, die Paulsplatz und Kornmarkt verbinden. Glasdächer schließen das Foyer über dem zweiten Geschoss ab. In den oberen Geschossen verteilen sich die weiteren Nutzungen für das Haus der Demokratie. Das Dach der Kämmerei soll in seiner historischen Form rekonstruiert werden.
Paulskirche: Vier neue Eingänge mit Rampen machen das Erdgeschoss barrierefrei zugänglich. Dafür werden bestehende Fenster zu Eingängen umgebaut. Die Kirche orientiert sich neu nach Osten zum Platz.
Freiraum: Die südlichen Platanen entfallen, so öffnet sich der Platz von Osten, über die Paulskirche bis zur Kämmerei. Das „Parlament im Freien“ nutzt den Paulsplatz als Ort der Teilhabe. Bewegliche Tische und Stühle dienen für verschiedene Veranstaltungen. Die nördlichen Platanen bleiben erhalten, viele neue Bäume werden ergänzt.
3086 Michael Frielinghaus und Raimund Haase
Architektur
Verfassende: Michael Frielinghaus; Mitwirkende: Ladislav Dolezal, Sabine Michalke-Vieler
Freiraumplanung
Verfassende: Raimund Haase; Mitwirkende: Ladislav Dolezal, Sabine Michalke-Vieler
Im Südosten des Paulsplatzes entsteht ein Neubau mit drei Geschossen. Unterirdisch sind Paulskirche, Kämmerei und Haus der Demokratie miteinander verbunden.
Haus der Demokratie: Der Neubau fasst den ursprünglichen Paulsplatz in seiner ursprünglichen Größe und Proportion ein. Das Gebäude in Holzbauweise wird zum „Schaufenster“ für das Haus der Demokratie mit Haupteingang, Foyer, Café und Wechselausstellung. In der Kämmerei entstehen Räume für Workshops, Bibliothek, Labore und Büros.
Paulskirche: Eine gemeinsame unterirdische Ebene verbindet Paulskirche, Kämmerei und Neubau. Die historische Ausstellung auf dieser Ebene bildet inhaltlich den direkten Anschluss an die Paulskirche.
Freiraum: Es entstehen drei Plätze für Begegnungen, Austausch und Veranstaltungen zum Thema Demokratie. Der Grünraum im Nordwesten dient der Ruhe und dem Nachdenken. In den nördlichen Bereichen sind außerdem Maßnahmen für eine Verbesserung des Mikroklimas vorgesehen: Regenwasserversickerung, vertikale Gärten und ein neu gestalteter Baumplatz.
3090 Atelier Lorentzen Langkilde Aps
Architektur
Verfassende: Kasper Lorenzten; Mitwirkende: Joel Rosqvist, Mathilde Voisin-Grall
Stadtplanung
Verfassende: Kristian Langkilde, Millena Mataga
Das Dach der Kämmerei wird umgestaltet und orientiert sich am historischen Vorbild. Das neue Steildach mit geschwungenen Öffnungen fügt sich in das bestehende Stadtbild ein.
Haus der Demokratie: Alle Funktionen des Hauses der Demokratie finden in der Kämmerei statt. Die zentralen Eingänge im Osten, Westen und Norden sorgen für eine gute Verbindung zur Stadt. Das Erdgeschoss wird öffentlich genutzt. Die beiden Innenhöfe werden zu offenen Atrien. Im Dach entstehen flexible Räume für Ausstellungen und Veranstaltungen mit Blick auf die Stadt. Die Dachform interpretiert das historische Dach modern – mit sogenannten Fledermausgauben.
Paulskirche: Ein Tunnel mit Oberlichtern verbindet die Kämmerei unterirdisch mit der Paulskirche. Dort sind Garderoben und Ausstellungsflächen untergebracht.
Freiraum: Nördlich der Kämmerei entsteht ein „Paulspark“ mit Gastronomie und zusätzlichen Bäumen.
3095 kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH
Architektur
Verfassende: Prof. Susanne Gross; Mitwirkende: Lukas Killisch, Mia Lehmann, Dmytro Kotovskyi
Stadtplanung
Verfassende: Prof. Susanne Gross; Mitwirkende: Lukas Killisch, Mia Lehmann, Dmytro Kotovskyi In der Kämmerei entsteht ein zentraler Versammlungsort, die Agora. Dafür wird der mittlere Gebäudeteil geöffnet. Die Agora wird zum Mittelpunkt für Austausch und Dialog.
Haus der Demokratie: Das Atrium bildet das zentrale Element des Gebäudes. Über organisch geformte Stufen ist das Untergeschoss erschlossen. Alle Ebenen sind visuell und funktional miteinander verbunden. Im Untergeschoss befinden sich Ausstellungsflächen mit Anschluss an die Paulskirche, im Erdgeschoss Gastronomie und Bibliothek. Labore und Workshops liegen im ersten Obergeschoss. Weitere Geschosse ermöglichen eine flexible Erweiterung.
Paulskirche: Die Verbindung zur Kämmerei erfolgt unterirdisch über das abgesenkte Atrium-Foyer. Die äußere Erscheinung bleibt unverändert.
Freiraum: Der Paulsplatz und die bestehenden Bäume bleiben erhalten. Auf dem Dach der Kämmerei entsteht ein begehbarer Garten.
3112 schneider + schumacher Planungsgesellschaft mbH
Architektur
Verfassende: Prof. Astrid Wuttke, Till Schneider; Mitwirkende: Serra Pakalin, Rosa Hanig, Johanna Mühlich, Florence Kirst, Daniel Diaz Herrera
Stadtplanung
Verfassende: Till Schneider
Südöstlich der Paulskirche entsteht ein Neubau aus Mainsandstein. Der Baukörper steht auf weißen Pilzstützen und ist im Erdgeschoss offen und transparent gestaltet. Eine unterirdische Verbindung führt direkt zur Paulskirche.
Haus der Demokratie: Ein skulpturaler Solitär im Südosten des Paulsplatzes gibt dem Platz einen klaren Abschluss. Durch die Pilzstützen bleibt das Erdgeschoss durchlässig und der Platz kann weiterhin durchquert werden. Im Foyer befindet sich ein Café.
Im Obergeschoss liegen Forschungs- und Seminarräume. Unter dem Dach ist ein Bereich für Diskussionen und Veranstaltungen. Im Untergeschoss befinden sich Ausstellungsflächen, die alle drei Gebäude miteinander verbinden. Die Dachform greift historische Satteldächer aus der Umgebung auf.
Paulskirche: Eine unterirdische Ausstellungsebene verbindet Paulskirche, Stadtkämmerei und Neubau.
Freiraum: „Paulspark“ beidseitig der Paulskirche mit ergänzenden Bäumen und geschwungener Wegeführung. Die Berliner Straße wird zur „Berliner Allee“










