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Frankfurt liest ein Buch: „Scheintod“ von Eva Demski – Christian Setzepfandt über eine historisch wie auch politisch bedeutende Zeit. @ Buchhandlung Weltenleser, Oeder Weg 40, 60318 Frankfurt
Apr 30 um 19:30 – 21:00


1974 war die Zeit, in der in Frankfurt die Wohngemeinschaften zum Nährboden der RAF wurden. „Der Mann“, Anwalt der linken Szene, vertrat RAF-Mitglieder, Rocker, Junkies und Strichjungen. Der Wohn-, Arbeits- und Sterbeort „des Mannes“ spielt in „Scheintod“ eine ebenso herausragende Rolle wie der Hauptfriedhof, auf dem „der Mann“ beerdigt wurde. In den 12 Tagen zwischen Tod und Beerdigung versucht die Witwe „ein Leben im Tod“ zu ergründen.

Christian Setzepfandt erzählt über eine historisch wie auch politisch bedeutende Zeit. Lenz Moretti, Schauspielstudent der HfMDK, liest ausgewählte Textpassagen.

Hinweise zu Lesungen in Zeiten von Corona

Bitte beachten Sie folgende Regelungen, die für alle Veranstaltungen in unserer Buchhandlung gelten:

  1. Die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung ist begrenzt.
  2. Die Teilnahme ist nur mit verbindlicher Voranmeldung per E-Mail möglich. Die ersten Personen, die sich per E-Mail an info@weltenleser.de für die jeweilige Veranstaltung anmelden, sind dabei und erhalten von uns eine Bestätigungsmail.
  3. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie wirklich dabei sein können, oder sagen Sie ggf. bitte frühzeitig ab (mind. 3 Tage vorher), damit eine andere Person Ihren Platz bei der Veranstaltung einnehmen kann.
  4. Speisen werden bei den Veranstaltungen nicht angeboten.
  5. Teilnehmer müssen ihre Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail) am Tag der Veranstaltung in eine Liste eintragen.
  6. Beim Betreten der Buchhandlung und sobald Sie sich darin bewegen, gilt die Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP2-Maske).
  7. Bitte nutzen Sie unseren Desinfektionsmittelspender.
  8. Ansonsten gilt grundsätzlich die AHA-Regel: Abstand – Hygiene – Atemmaske.
  9. Die Veranstaltungen finden unter Vorbehalt statt.

Am Freitag, dem 30. April 2021, 19.30 Uhr
Frankfurt liest ein Buch: „Scheintod“ von Eva Demski –
Christian Setzepfandt über eine historisch wie auch politisch bedeutende Zeit.
Lesung:         Lenz Moretti, Schauspielstudent der HfMDK
Ort:                 Buchhandlung Weltenleser
Eintritt:            10,00 Euro

„Das Kabinett der Phantasten“ geht weiter!

Auf dem YouTube-Kanal von Weltenleser dauerhaft abrufbar

Haben Sie schon in unsere Online-Lesungsreihe „Das Kabinett der Phantasten“ reingeschaut? Jeden Donnerstag, um 18 Uhr erscheint eine neue Folge aus unserer schaurig-schönen Reihe mit dem Schauspieler und Regisseur Stéphane Bittoun, der die Schauergeschichten liest, mit Johanna Cantzler und Andrea Gilgenbach, die die Veranstaltungen im Wechsel moderieren und dem Autor und Redakteur Tilman Spreckelsen, der eine sachkundige Einführung in die Reihe bietet.

Die Schauergeschichten stammen aus der titelgebenden Literaturreihe des JMB-Verlags und sind in unserer Buchhandlung erhältlich.

Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal. 

Kanadische Literatur entdecken!

Die Online-Veranstaltungsreihe „CanLit Talks – Erkundungen in kanadischen Büchern“ gehört zu Kanadas Literaturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2021. Sie macht es sich zum Ziel, den Zuschauenden einen Einblick in die vielen Facetten kanadischer Literatur zu vermitteln. Am 8. März, dem internationalen Weltfrauentag, sprachen die kanadischen Autorinnen Michelle Winters Sophie Bienvenu mit Tobias Böhm über ihre ins Deutsche übersetzten Romane und beantworten die Frage, was Feminismus für sie bedeutet. Weltenleser hatte dabei das Vergnügen, die Patenschaft für das Buch „Sam ist weg“ von Sophie Bienvenu zu übernehmen und es im Rahmen der Veranstaltung vorzustellen.

Jetzt in #CanLit Talks reinschauen.

Unsere Buchtipps auf Instagram und Facebook

In den sozialen Netzwerken sind wieder vier Buchempfehlungen für Sie vorbereitet.

„Filip“ von Leopold Tyrmand (Frankfurter Verlagsanstalt)

Ein erstmals ins Deutsche übersetzte autobiographische Frankfurt-Roman erzählt die unglaubliche Geschichte des jungen Juden Filip, der 1943 den Krieg mitten in Frankfurt zu überstehen versucht – indem er sich als Franzose ausgibt und einen Job als Kellner in einem Frankfurter Hotel ergattert, wo er Nazifunktionären gerne mal in den Kaffee spuckt.

„Klara und die Sonne“ von Kazuo Ishiguro (Blessing)

Der neue Roman des Literaturnobelpreisträgers Kazuo Ishiguro schaut wiederum nicht in die Vergangenheit, sondern macht einen Sprung von 2.000 Jahren in die Zukunft, in der dem kränklichen Mädchen Josie eine Künstliche Freundin namens Klara zur Seite gestellt wird, die über eigene Gefühle und Gedanken verfügt.

„Hard Land“ von Benedict Wells (Diogenes)

Sommer 1985 in einer Kleinstadt in Missouri: Der 16-jährige Außenseiter Sam beginnt einen Nebenjob im Kino, schließt dort Freundschaften, verliebt sich zum ersten Mal und versucht einen schweren Verlust und dieses komplizierte Erwachsenwerden zu überstehen. Benedict Wells neuer Roman spricht sowohl erwachsene als auch jugendliche Leserinnen und Leser an.

„Hartgekochte Fakten über Eier“ von Lena Sjöberg (Aladin Verlag)

Der letzte Tipp richtet sich an junge Lesende ab 5 Jahren: Ein künstlerisches Sachbuch rund um das Ei – mit wissenschaftlichen Fakten, Redewendungen, Bastelideen, Rezepten und der Antwort auf die Frage, warum das Ei an Ostern so eine große Rolle spielt.

Verpassen Sie keinen Buchtipp mehr und folgen Sie uns auf Facebook und Instagram.

Die Katze im Sack

Eine neue „Katze im Sack“ wartet bereits auf Abholung! Trauen Sie sich, ein Buch zu kaufen, das bereits als Geschenk verpackt angeboten wird, und dessen Titel Sie deshalb nicht kennen? Oder fürchten Sie, dass nur eine magere Katze im Sack ist?

Unter den Büchern, die die Mutigen bisher „blind“ gekauft haben, waren z.B. „Der erste Lehrer“ von Tschingis Aitmatow, „Chita“ von Lafcadio Hearn, „Der Schwimmer“ von Zsuzsa Bank und viele andere mehr, alles Klassiker internationaler Literatur.

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Mai
8
Sa
Alfred-Döblin-Preis 2021 @ Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin, Livestream auf www.lcb.de
Mai 8 um 10:45 – 21:00


Zum 23. Mal wird in diesem Jahr der mit 15.000 Euro dotierte Alfred-Döblin-Preis vergeben. Der 1979 von Günter Grass gestiftete und seither alle zwei Jahre für ein noch unvollendetes Prosa-Manuskript vergebene Alfred-Döblin-Preis wird von der Akademie der Künste und dem Literarischen Colloquium Berlin ausgerichtet und erinnert im Sinne des Stifters an Döblin als einen der vielseitigsten deutschen Schriftsteller der Moderne. Der Preis wird in diesem Jahr von der S. Fischer Stiftung unterstützt.

Die letzten Preisträger*innen waren 2015 Natascha Wodin, 2017 María Cecilia Barbetta und im Mai 2019 Ulrich Woelk. Aus den Bewerbungen von fast 600 Autorinnen und Autoren hat die Jury sechs Bewerbungen ausgewählt. Die Finalist*innen sind Daniela Dröscher, Ursula Fricker, Valeria Gordeev, Michael Kleeberg, Deniz Utlu und Senthuran Varatharajah.

Im Rahmen eines öffentlichen Lese- und Diskussionstages, der im Livestream verfolgt werden kann, werden die Autor*innen von den Jurymitgliedern Marie Schmidt, Sieglinde Geisel und Knut Elstermann vorgestellt. An den Gesprächen im LCB beteiligen sich neben der Jury auch Jens Stupin, Martin Jankowski, Charlotte Milsch, Miryam Schellbach, Julia Kandzora, Tabea Grzeszyk, Nicole Seifert, Lara Sielmann und Yasemin Dayioglu-Yücel.

Pandemiebedingt findet die Preisverleihung bereits am Samstag um 18 Uhr im LCB statt, nicht wie sonst üblich am Sonntag in der Akademie der Künste.

Sonnabend, 8. Mai 2021

Lese- und Diskussionstag mit den Finalist*innen am 8. Mai, ab 10.45 Uhr

 Literarisches Colloquium Berlin
im Livestream auf www.lcb.de

Lesungen
Die Lesungen dauern jeweils ca. 15 Minuten, die Diskussionen je ca. 20 Minuten.
11 Uhr: Lesung und Diskussion Senthuran Varatharajah
11.45 Uhr: Lesung und Diskussion Deniz Utlu
12.30 Uhr: Lesung und Diskussion Valeria Gordeev
14.30 Uhr: Lesung und Diskussion Ursula Fricker
15.15 Uhr: Lesung und Diskussion Michael Kleeberg
16 Uhr: Lesung und Diskussion Daniela Dröscher

18 Uhr: Preisverleihung