Nov
21
Di
2017
Deutsches Filmmuseum / Deutscher Herbst @ Filmmuseum, Frankfurt am Main
Nov 21 um 18:00 – 20:00


Dienstag, 7. November, 18 Uhr
BRANDSTIFTER
BRD 1969. R: Klaus Lemke
D: Margarethe von Trotta, Iris Berben. 65 Min. Digital
Die in der APO aktive Studentin Anka glaubt nicht mehr daran, mit Worten allein die Welt verändern zu können und lässt Taten sprechen. In einer militanten Aktion depo- niert sie eine Bombe in einem Kölner Kaufhaus. BRAND- STIFTER entstand Anfang 1969 und bezieht sich unmit – telbar auf die Kaufhausbrandstiftungen des Frühjahrs 1968 durch die späteren RAF-Gründer/innen. Für Lemke selbst ist BRANDSTIFTER „der einzige authentische Film zu Baader-Meinhof, gedreht zu einem Zeitpunkt, wo […] der Prozess bevorstand“. Er setzt dabei vor allem auf Dialoge, in denen Überzeugung und Aufbruchsstimmung der Studentenbewegung ebenso zum Ausdruck kommen wie Verdruss und unüberwindliche Konflikte.
Einführung: Prof. Dr. Rembert Hüser (Medienwissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt)
Vorfilm: IHRE ZEITUNGEN (BRD 1968, R: Harun Farocki, 18 Min.)

Dienstag, 14. November, 18 Uhr
DEUTSCHLAND IM HERBST
BRD 1978. R: Rainer W. Fassbinder, A. Brustellin, A. Kluge, M. Mainka, E. Reitz, K. Rupé/H. P. Cloos, V. Schlöndorff, B. Sinkel. 123 Min. 35mm
Kurz nach den Ereignissen des Deutschen Herbstes 1977 – die Geiselnahme von Hanns Martin Schleyer, die Entführung des Lufthansa-Flugzeugs Landshut, schließlich die Selbstmorde in Stammheim – fanden sich elf deutsche Regisseure in diesem Omnibusfilm zusammen, um ein Stimmungsbild der Republik festzuhalten. Fassbinders Episode ist die persönlichste von allen und damit zugleich die radikalste: Anhand eines Interviews mit seiner Mutter und mittels selbstentblößender Szenen von Verzweiflung und Ratlosigkeit macht er deutlich, dass das Private nicht vom Politischen getrennt werden kann.
Einführung: Prof. Dr. Rembert Hüser (Medienwissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt)

Dienstag, 21. November, 18 Uhr
DIE DRITTE GENERATION
BRD 1979. R: Rainer Werner Fassbinder
D: Volker Spengler, Bulle Ogier, Hanna Schygulla. 105 Min. 35mm
Mit zwei Jahren Abstand zu den Geschehnissen des Deutschen Herbstes setzte sich Fassbinder auf komödiantische Weise mit dem deutschen Terrorismus auseinander. Die zur Entstehungszeit noch fiktionale Dritte Generation der RAF besteht hier aus gelangweilten jungen Leuten, die nicht aus politischer Überzeugung, sondern aus unbedachtem Aktionismus heraus gewalttätig werden. Von der zeitgenössischen Kritik überwiegend als hochaktuelles politisches Statement aufgefasst, gibt der Film auch einen Eindruck vom speziellen, derben Humor Fassbinders.
Einführung: Prof. Dr. Christopher Daase (Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sowie Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt)

Dienstag, 28. November, 18 Uhr
BLACK BOX BRD
Deutschland 2001. R: Andres Veiel. Dokumentarfilm. 102 Min. 35mm
Am 30. November 1989 wurde Alfred Herrhausen, Vorstandschef der Deutschen Bank, von der RAF ermordet. Vier Jahre später kommt bei einem Schusswechsel mit der Polizei RAF-Terrorist Wolfgang Grams in Bad Kleinen ums Leben. Offizielle Erklärung: Selbstmord durch Kopfschuss. Andreas Veiels Dokumentarfilm stellt die Lebensläufe und Überzeugungen dieser beiden gegensätzlichen Männer nebeneinander. Interviews mit Hinterbliebenen und politischen Weggefährten verwebt Veiel mit privaten Filmausschnitten, zeitgenössischen Fernsehaufnahmen und nachgestellten Szenen zu einem komplexen Zeitdokument.
Einführung: Dr. Christoph Classen (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)


Liederabend …verbleibe ich als Ihr ergebener… Briefe @ Frankfurter Goethe-Haus; 60311 Frankfurt
Nov 21 um 19:00 – 21:00


Kateryna Kasper, Sopran
Stine Marie Fischer, Alt
Hedayet Djeddikar, Klavier
Textarbeit: Mathias Hermann

Das Thema Briefe in der Liedliteratur ist schier unerschöpflich. Von Mozarts wutentbrannter Luise bis hin zu Erna Schmidt in Kurt Weills „Abschiedsbrief“ spannt sich der Bogen des letzten Abends von „Lied und Lyrik“ 2017.

Kateryna Kasper, Sopran, studierte bei Edith Wiens und Hedwig Fassbender und ist seit der Spielzeit 2014/2015 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Sie gastierte beim Edinburgh International Festival, an der Los Angeles Opera, bei den Bregenzer Festspielen und beim Savonlinna Opera Festival. Als Konzert- und Liedsängerin trat sie bei den Händel-Festspielen Karlsruhe, den Telemann-Festtagen Magdeburg, der Bachwoche Stuttgart und mit dem Philharmonischen Orchester Turku auf. Sie hat ihr eigenes Barockensemble, das „théâtre sans rideau“. In jüngerer Zeit gewann die mehrfach ausgezeichnete Sängerin den renommierten Internationalen Mirjam-Helin Gesangswettbewerb in Helsinki.

Stine Marie Fischer, Alt, studierte in Leipzig und Frankfurt und arbeitet nun als Gast an den Opernhäusern in Brüssel, Frankfurt, Stuttgart und Monte Carlo. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Die Opernwelt nominierte sie 2015 zur

Nachwuchssängerin des Jahres. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Andrea Breth, Brigitte Fassbaender und Jossi Wieler und den Dirigenten Sylvain Cambreling, Giuliano Carella, Ivan Fischer, Gianluigi Gelmetti, Michael Hofstetter, Helmut Rilling, Franck Ollu, Helmut Rilling und Marc Soustrot. 2017 wird Stine Marie Fischer ihr Debut an der Staatsoper geben. Künstlerische Anregungen im Liedgesang erhielt sie u.a. von Ingeborg Danz, Johannes Martin Kränzle und Helmut Deutsch.

Hedayet Djeddikar konzertiert bei Konzertreihen und Festivals wie der Styriarte Graz, dem Eppaner Liedsommer und der „Villa Musica“. Seine Ausbildung erhielt er in Bonn bei Rose Marie Zartner, in Frankfurt bei Rainer Hoffmann, Eugen Wangler und Charles Spencer sowie in Karlsruhe bei Hartmut Höll. Eine Gesamtaufnahme der Lieder Clara Schumanns erschien für Naxos, bei OehmsClassics eine Brahms-CD. Für mehrere internationale Sender entstanden Rundfunkaufnahmen. Er unterrichtet an den Musikhochschulen Frankfurt, Düsseldorf und Mainz und ist Gastdozent am China Conservatory Peking.


Nov
23
Do
2017
Tropisches Weihnachten im Palmengarten @ Palmengarten, Frankfurt am Main
Nov 23 um 9:00 – 16:30


Tageskurse für Kinder von 6 – 8 und 9 – 11 Jahren
Vor Weihnachten laden wir kleine und große Forscher zu einem Ausflug an den Äquator ein. Hier, wo es sehr warm ist, wachsen natürlich ganz andere Pflanzen als bei uns. Wir suchen nach ungewöhnlichen und schönen Formen und Farben bei Blättern, Früchten, Dornen und Rinden. Ist unsere Fantasie angeregt, basteln wir tropischen Christbaumschmuck und Geschenke auf den letzten Drücker.

Ihr Kind kann einen oder auch beide Tage zu uns kommen.
Samstag, 16. Dezember
Samstag, 23. Dezember

Termine (jeweils von 9.00 – 16.30 Uhr)


Tagung zur Krise: „Die Grenze zwischen den Ordnungen“ @ Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01, Frankfurt am Main
Nov 23 um 10:30 – 16:30


Internationale Jahreskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität am 23. und 24. November 2017

Es ist schon paradox: Lange Zeit schien es, als ob die liberale Weltordnung westlicher Prägung vor allem von außen unter Druck gerate. Mittlerweile könnte auch das Gegenteil der Fall sein. Die Stichworte reichen von Trump, über den Brexit bis zu nationalistischen und populistischen Bewegungen. Hinzu kommen nach wie vor virulente transnationale Herausforderungen wie die Migrations-, Klima- oder Finanzkrisen. Um ein besseres Verständnis der gesellschaftlichen Konflikte und globalen Probleme, die mit dem Begriff Krise bezeichnet oder zu einer übergreifenden Krise zusammengefasst werden, geht es dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in seiner zehnten Internationalen Jahreskonferenz. Sie trägt den Titel: „Crisis – Interdisciplinary Perspectives“.

Die zweitägige Veranstaltung findet am 23. und 24. November statt, auch dieses Mal im Gebäude „Normative Ordnungen“ des Exzellenzclusters auf dem Frankfurter Campus Westend. Auf den Jahreskonferenzen werden zentrale Themenstellungen des geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbundes mit Gästen aus dem In- und Ausland diskutiert. Ist die Welt nun wirklich – um mit Shakespeares Hamlet zu sprechen – „aus den Fugen“? Immerhin gab es nach 1989 einen großen Fortschrittsglauben bezogen auf Wohlstand, Gerechtigkeit und Demokratie in einer friedlichen internationalen Ordnung. Dieser Optimismus scheint nun vielfach abgelöst worden zu sein von Gefühlen der Angst und Unsicherheit, die sich auch in antidemokratischen Formen äußern.

Prägend, besonders auch für die aktuelle Jubiläums-Jahreskonferenz, so der Anspruch des Exzellenzclusters, ist die transdisziplinäre Methode, die seit zehn Jahren den Kern des Forschungsverbundes bildet und eine differenzierte Analyse der Geschehnisse ermöglichen soll. Gegenstand der Untersuchungen sind dabei nicht nur die Defizite von Regelwerken oder transnationalen und supranationalen Institutionen, sondern ebenso deren normative Begründungen und tatsächliche Akzeptanz. Auf dem diesjährigen Programm stehen drei Panels mit insgesamt neun Vorträgen. Hinzu kommt eine Keynote von Hauke Brunkhorst, Professor für Soziologie an der Europa-Universität Flensburg.

Die Konferenz beginnt mit einem Panel zum Thema „Conceptions of Crisis“. Hier soll auch der grundlegenden Frage nachgegangen werden, was es genau bedeuten könnte, wenn davon die Rede ist, eine normative Ordnung stecke in der Krise. Rainer Forst und Klaus Günther, die beiden Sprecher des Exzellenzclusters, verweisen bei einer Begriffsklärung auf den Philosophen Schleiermacher und dessen Definition einer „Grenze zwischen zwei verschiedenen Ordnungen der Dinge“, die Krise als eine Zeit des Übergangs von einer alten zu einer neuen Ordnung, da die alte Ordnung nicht mehr herstellbar und die neue noch nicht vorgezeichnet ist. Gegenwärtig könne man, so der politische Philosoph und der Rechtswissenschaftler in ihrem Beitrag „Normative Crisis: Conceptual and Diagnostic Remarks“, von verschiedenen Formen von „Rechtfertigungskrisen“ sprechen.

Weitere Vortragende des ersten Panels, moderiert von der Cluster-Geschäftsführerin Rebecca Caroline Schmidt, sind Albena Azmanova und Brian Milstein, beide auf dem Feld der politischen Philosophie zu Hause. Die Professorin an der University of Kent spricht über „Crisis of Crisis: On Normative and Institutional Stuckness“ und der wissenschaftliche Mitarbeiter des Exzellenzclusters widmet sich der Frage „What Does Legitimation Crisis Mean Today?“. Im Anschluss an das Eröffnungspanel steht die Keynote Lecture auf dem Programm. „Normative Orders in Crisis – Conditions of Democratic Solidarity within the Capitalist World System“, heißt der Vortrag von Hauke Brunkhorst. Hier zeichnet er u.a. die Entwicklung der vergangenen 40 Jahre nach. Sie ist, so seine These, geprägt durch eine Abwertung politischer und persönlicher Rechte durch soziale Ungerechtigkeit.

Das zweite Panel – dann am 24. November – hat einen Fokus auf der historischen und ethnologischen Perspektive. Es heißt „Historical Interpretations in Crisis – The Search for Concepts beyond the Secularization Paradigm“ und wird moderiert von Annette Warner, Professorin für Wissenschaftsgeschichte der vormodernen Welt und Mitglied des Exzellenzclusters. Zu den mittlerweile unzulänglichen historischen Konzepten gehöre auch die Rede von Europa als eines hervorzuhebenden Ortes. Zu bevorzugen sei „A Concept of Eurasia“. So heißt auch der Vortrag von Chris Hann vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle (Saale). Judith Blume (bis vor kurzem am Cluster, jetzt in Göttingen) zeigt am Beispiel von Sammelbildern und dem Ende der Nazizeit, wie sich normative Krisen in der Alltagskultur abbilden. Der Mittelalter-Historiker und Cluster-Angehörige Bernhard Jussen plädiert in seinem Beitrag, nicht nur auf Schriftlichkeit fixiert zu sein, sondern auch visuelle Medien stärker mit einzubeziehen.

Das abschließende Panel beschäftigt sich mit der Frage, was die gegenwärtigen nationalistischen Narrative für das Konzept der internationalen Ordnung bedeutet, verstanden als System von Staaten, die in einem kosmopolitischen Geist eng kooperieren. Moderator ist der Rechtswissenschaftler Stefan Kadelbach vom Exzellenzcluster. Die drei Referierenden stammen aus der Politikwissenschaft. Zu Gast in Frankfurt ist Vivienne Jabri. Die Professorin für Internationale Politik am King’s College London spricht über: „Crisis and World Order: A Postcolonial Political Ontology“. Der Professor für Internationale Organisationen Christopher Daase („The Contradictions of the Liberal World Order“) und der Postdoktorand Stefan Kroll („The Crisis of the Liberal World Order: And the Politics of its Defense“) gehören zum Cluster. Sie adressieren Aspekte, der vermeintlich von innen heraus gefährdeten liberalen Weltordnung und fragen, ob nicht auch die Grundannahmen liberaler und institutionalistischer Ansätze einer kritischen Prüfung unterzogen werden müssten.

Eine vorherige Anmeldung wird erbeten – bitte unter: office@normativeorders.net

Programm: www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/jahreskonferenzen


Nov
24
Fr
2017
Tagung zur Krise: „Die Grenze zwischen den Ordnungen“ @ Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01, Frankfurt am Main
Nov 24 um 10:30 – 16:30


Internationale Jahreskonferenz des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität am 23. und 24. November 2017

Es ist schon paradox: Lange Zeit schien es, als ob die liberale Weltordnung westlicher Prägung vor allem von außen unter Druck gerate. Mittlerweile könnte auch das Gegenteil der Fall sein. Die Stichworte reichen von Trump, über den Brexit bis zu nationalistischen und populistischen Bewegungen. Hinzu kommen nach wie vor virulente transnationale Herausforderungen wie die Migrations-, Klima- oder Finanzkrisen. Um ein besseres Verständnis der gesellschaftlichen Konflikte und globalen Probleme, die mit dem Begriff Krise bezeichnet oder zu einer übergreifenden Krise zusammengefasst werden, geht es dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in seiner zehnten Internationalen Jahreskonferenz. Sie trägt den Titel: „Crisis – Interdisciplinary Perspectives“.

Die zweitägige Veranstaltung findet am 23. und 24. November statt, auch dieses Mal im Gebäude „Normative Ordnungen“ des Exzellenzclusters auf dem Frankfurter Campus Westend. Auf den Jahreskonferenzen werden zentrale Themenstellungen des geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbundes mit Gästen aus dem In- und Ausland diskutiert. Ist die Welt nun wirklich – um mit Shakespeares Hamlet zu sprechen – „aus den Fugen“? Immerhin gab es nach 1989 einen großen Fortschrittsglauben bezogen auf Wohlstand, Gerechtigkeit und Demokratie in einer friedlichen internationalen Ordnung. Dieser Optimismus scheint nun vielfach abgelöst worden zu sein von Gefühlen der Angst und Unsicherheit, die sich auch in antidemokratischen Formen äußern.

Prägend, besonders auch für die aktuelle Jubiläums-Jahreskonferenz, so der Anspruch des Exzellenzclusters, ist die transdisziplinäre Methode, die seit zehn Jahren den Kern des Forschungsverbundes bildet und eine differenzierte Analyse der Geschehnisse ermöglichen soll. Gegenstand der Untersuchungen sind dabei nicht nur die Defizite von Regelwerken oder transnationalen und supranationalen Institutionen, sondern ebenso deren normative Begründungen und tatsächliche Akzeptanz. Auf dem diesjährigen Programm stehen drei Panels mit insgesamt neun Vorträgen. Hinzu kommt eine Keynote von Hauke Brunkhorst, Professor für Soziologie an der Europa-Universität Flensburg.

Die Konferenz beginnt mit einem Panel zum Thema „Conceptions of Crisis“. Hier soll auch der grundlegenden Frage nachgegangen werden, was es genau bedeuten könnte, wenn davon die Rede ist, eine normative Ordnung stecke in der Krise. Rainer Forst und Klaus Günther, die beiden Sprecher des Exzellenzclusters, verweisen bei einer Begriffsklärung auf den Philosophen Schleiermacher und dessen Definition einer „Grenze zwischen zwei verschiedenen Ordnungen der Dinge“, die Krise als eine Zeit des Übergangs von einer alten zu einer neuen Ordnung, da die alte Ordnung nicht mehr herstellbar und die neue noch nicht vorgezeichnet ist. Gegenwärtig könne man, so der politische Philosoph und der Rechtswissenschaftler in ihrem Beitrag „Normative Crisis: Conceptual and Diagnostic Remarks“, von verschiedenen Formen von „Rechtfertigungskrisen“ sprechen.

Weitere Vortragende des ersten Panels, moderiert von der Cluster-Geschäftsführerin Rebecca Caroline Schmidt, sind Albena Azmanova und Brian Milstein, beide auf dem Feld der politischen Philosophie zu Hause. Die Professorin an der University of Kent spricht über „Crisis of Crisis: On Normative and Institutional Stuckness“ und der wissenschaftliche Mitarbeiter des Exzellenzclusters widmet sich der Frage „What Does Legitimation Crisis Mean Today?“. Im Anschluss an das Eröffnungspanel steht die Keynote Lecture auf dem Programm. „Normative Orders in Crisis – Conditions of Democratic Solidarity within the Capitalist World System“, heißt der Vortrag von Hauke Brunkhorst. Hier zeichnet er u.a. die Entwicklung der vergangenen 40 Jahre nach. Sie ist, so seine These, geprägt durch eine Abwertung politischer und persönlicher Rechte durch soziale Ungerechtigkeit.

Das zweite Panel – dann am 24. November – hat einen Fokus auf der historischen und ethnologischen Perspektive. Es heißt „Historical Interpretations in Crisis – The Search for Concepts beyond the Secularization Paradigm“ und wird moderiert von Annette Warner, Professorin für Wissenschaftsgeschichte der vormodernen Welt und Mitglied des Exzellenzclusters. Zu den mittlerweile unzulänglichen historischen Konzepten gehöre auch die Rede von Europa als eines hervorzuhebenden Ortes. Zu bevorzugen sei „A Concept of Eurasia“. So heißt auch der Vortrag von Chris Hann vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Halle (Saale). Judith Blume (bis vor kurzem am Cluster, jetzt in Göttingen) zeigt am Beispiel von Sammelbildern und dem Ende der Nazizeit, wie sich normative Krisen in der Alltagskultur abbilden. Der Mittelalter-Historiker und Cluster-Angehörige Bernhard Jussen plädiert in seinem Beitrag, nicht nur auf Schriftlichkeit fixiert zu sein, sondern auch visuelle Medien stärker mit einzubeziehen.

Das abschließende Panel beschäftigt sich mit der Frage, was die gegenwärtigen nationalistischen Narrative für das Konzept der internationalen Ordnung bedeutet, verstanden als System von Staaten, die in einem kosmopolitischen Geist eng kooperieren. Moderator ist der Rechtswissenschaftler Stefan Kadelbach vom Exzellenzcluster. Die drei Referierenden stammen aus der Politikwissenschaft. Zu Gast in Frankfurt ist Vivienne Jabri. Die Professorin für Internationale Politik am King’s College London spricht über: „Crisis and World Order: A Postcolonial Political Ontology“. Der Professor für Internationale Organisationen Christopher Daase („The Contradictions of the Liberal World Order“) und der Postdoktorand Stefan Kroll („The Crisis of the Liberal World Order: And the Politics of its Defense“) gehören zum Cluster. Sie adressieren Aspekte, der vermeintlich von innen heraus gefährdeten liberalen Weltordnung und fragen, ob nicht auch die Grundannahmen liberaler und institutionalistischer Ansätze einer kritischen Prüfung unterzogen werden müssten.

Eine vorherige Anmeldung wird erbeten – bitte unter: office@normativeorders.net

Programm: www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/jahreskonferenzen


DER MIETER Oper von Arnulf Herrmann @ Oper Frankfurt - Städtische Bühnen, Frankfurt am Main
Nov 24 um 19:30 – 22:00


Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere

DER MIETER
Oper in drei Akten von Arnulf Herrmann (*1968)
Text von Händl Klaus
frei nach Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor
Auftragswerk der Oper Frankfurt
Mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Kazushi Ōno
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Katharina Tasch
Licht: Joachim Klein
Video: Bibi Abel
Sounddesign: Josh Jürgen Martin
Chor: Walter Zeh
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Georg: Björn Bürger
Johanna: Anja Petersen
Herr Zenk: Alfred Reiter
Frau Bach: Hanna Schwarz
Frau Greiner: Claudia Mahnke
Frau Dorn: Judita Nagyová
Körner: Michael Porter
Krell: Theo Lebow
Ingo / Kellner: Sebastian Geyer u.a.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Aventis Foundation und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Der 1968 in Heidelberg geborene Komponist Arnulf Herrmann studierte in München, Dresden, Paris und Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit führenden internationalen Ensembles für zeitgenössische Musik und verschiedenen Orchestern. Seine Werke werden im In- und Ausland gespielt und sind auf allen großen Festivals präsent (u.a. Donaueschingen, Witten, München, Wien). Seine Oper Wasser wurde 2012 bei der Münchener Biennale in Kooperation mit der Oper Frankfurt vom Ensemble Modern uraufgeführt, gefolgt von Vorstellungen im Frankfurt LAB.

Herrmanns Oper Der Mieter auf ein Libretto von Händl Klaus ist ein Auftragswerk der Oper Frankfurt und basiert auf Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor. Nach dieser Vorlage entstand auch Roman Polanskis Psychothriller Le locataire (Der Mieter) von 1976. Anders als Buch und Film konzentriert sich die Oper jedoch zentral auf die Frage der Anpassung. Wie weit ist man bereit zu gehen? Ein junger Mann bezieht ein Zimmer, dessen Vormieterin sich aus dem Fenster gestürzt hat. Unter dem unheilvollen Einfluss seiner Nachbarn gerät er in eine fatale Identitätskrise, die ihn dasselbe Schicksal wie die junge Frau erleiden lässt.

Die musikalische Leitung liegt im Rahmen seines Hausdebüts bei Kazushi Ōno, der seit 2008 als musikalischer Leiter der Opéra de Lyon wirkt. Daneben dirigiert der Japaner an internationalen Opernhäusern wie der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala. Regisseur Johannes Erath ist regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, wo er zuletzt 2014/15 Webers Euryanthe inszenierte. Zu seinen jüngsten Aufgaben gehört u.a. Offenbachs Les contes d’Hoffmann an der Dresdner Semperoper. Dort gastierte kürzlich Ensemblemitglied Björn Bürger (Georg) in der Titelpartie von Rossinis Il barbiere di Siviglia, nachdem er in Frankfurt als Debussys Pelléas und beim Glyndebourne Festival als Harlekin in Strauss’ Ariadne auf Naxos erfolgreich war. Die lyrische Koloratursopranistin Anja Petersen (Johanna) ist nach Stationen an den Theatern von Oldenburg und Augsburg freischaffend tätig und gastiert erstmals an der Oper Frankfurt. Im Rahmen ihrer internationalen Karriere kehrt die renommierte Mezzosopranistin Hanna Schwarz (Frau Bach) zurück nach Frankfurt, wo sie in den 70-er Jahren als Page neben Anja Siljas Salome und unter Christoph von Dohnányi eingesprungen war. Die übrige Besetzung stammt mit Alfred Reiter (Herr Zenk), Claudia Mahnke (Frau Greiner), Judita Nagyová (Frau Dorn), Michael Porter (Körner), Theo Lebow (Krell) und Sebastian Geyer (Ingo / Kellner) aus dem Ensemble.

Premiere / Uraufführung: Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 16., 18., 24., 29. November, 2., 7. Dezember 2017
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165

Einführungsveranstaltung Oper extra: Sonntag, 29. Oktober 2017, um 11.00 Uhr im Holzfoyer (€ 14)
Oper im Dialog: Samstag, 2. Dezember 2017, nach der Vorstellung um ca. 22.00 Uhr im Salon im 3. Rang (Eintritt frei)
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online

die Uraufführungs-Produktion von Arnulf Herrmanns Der Mieter an der Oper Frankfurt wird vom

Südwestrundfunk (SWR2) in Koproduktion mit dem
Hessischen Rundfunk (HR2),
Westdeutschen Rundfunk (WDR3) und
Deutschlandfunk Kultur (DLF Kultur)

aufgezeichnet.


Nov
26
So
2017
Das „größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten und Völker“ @ Petruskantorei, Gießen
Nov 26 um 17:00 – 19:00


So hatte im Jahre 1818 der Schweizer Musikhistoriker, Verleger und der erste Herausgeber Hans Georg Nägeli Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe angekündigt.

Das Manuskript der h-Moll-Messe, die einzige vollständige Partitur aus Bachs Lebzeiten, verfasste der Komponist kurz vor seinem Tod. Das auf 99 Seiten niedergeschriebene Original gehört zur Bach-Sammlung der Berliner Staatsbibliothek, wo rund 80 Prozent aller erhaltenen Originalschriften des Meisters aufbewahrt werden.

Vor ca. 2 Wochen ging die Nachricht um die Welt, dass das Manuskript von Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe nun offiziell zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Pünktlich zu dieser Auszeichnung, sowie als lutherische Spurensuche im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 wird das Werk in der Gießener Petruskirche aufgeführt. Die Petruskantorei Gießen und die Kantorei St. Katharinen Oppenheim präsentieren das gemeinsame Projekt am Ewigkeitssonntag, den 26. November 2017 um 17.00 Uhr.

Es musizieren Tatjana Charalgina (Sopran), Dmitry Egorov (Altus), Max Ciolek (Tenor), Konstantin Heitel (Bass) zusammen mit dem Main-Barockorchester unter der Leitung von Propsteikantorin Marina Sagorski.

Der Kartenvorverkauf (€ 15,- bis € 25,-) läuft im Kirchenladen (Marktplatz 7) und im Büro der Petrusgemeinde Gießen (Wartweg 9).

Eine Woche vor dem Konzert findet am Mittwoch, den 15. November um 19.30 Uhr ein Einführungsvortrag zum Werk im Gemeindesaal der Petrusgemeinde statt.

J.S. Bach als Lutheraner
Beobachtungen zu seinem geistlichen Werk unter besonderer Berücksichtigung der h-Moll-Messe

Als Referent fungiert bekannter Bach-Forscher, Theologe und Historiker, Leiter des Michaelisklosters Hildesheim Prof. Dr. Jochen Arnold.

Er referiert u.a. über die Themen

– Entstehung der Messe, Einführung in Theologie und Musik
– Ein Blick auf das geistliche Werk J.S. Bachs mit besonderer Berücksichtigung der h-Moll-Messe;
– Die Bedeutung der Messe für die evang. Kirche

Der Eintritt zum Einführungsvortrag ist frei, Spenden erbeten

Mittwoch, 15. November, 19.30 Uhr
Gemeindesaal der Petrusgemeinde
Einführungsvortrag
J.S. Bach h-Moll Messe (s. Konzert am 26.11.)
Prof. Dr. Jochen Arnold
Eintritt frei, Kollekte erbeten

Samstag, 18. November 18.00 Uhr
Musikalischer Abendgottesdienst
Chorwerke von František Tůma, O. Olsson, T. Kverno, O. Gjeilo
Gießener Vocalensemble, Ltg.: Marina Sagorski

Sonntag, 26. November 2017, 17.00 Uhr
J. S. BACH Messe in h-Moll
Tatjana Charalgina, Sopran, Dmitry Egorov, Altus
Max Ciolek, Tenor, Konstantin Heitel, Bass
Petruskantorei Gießen, Kantorei St. Katharinen Oppenheim (Einstudierung Ralf Bibiella)
Main-Barockorchester, Leitung: Marina Sagorski
Eintritt 15,- bis 25,- Euro

Vorverkauf: in der Kantorei
im Büro der Petrusgemeinde Gießen Tel. 0641-23535
im Kirchenladen, Marktplatz 7, Tel. 0641-9698535

Einführungsvortrag am 15. November 19.30, s.o.


Nov
28
Di
2017
Deutsches Filmmuseum / Deutscher Herbst @ Filmmuseum, Frankfurt am Main
Nov 28 um 18:00 – 20:00


Dienstag, 7. November, 18 Uhr
BRANDSTIFTER
BRD 1969. R: Klaus Lemke
D: Margarethe von Trotta, Iris Berben. 65 Min. Digital
Die in der APO aktive Studentin Anka glaubt nicht mehr daran, mit Worten allein die Welt verändern zu können und lässt Taten sprechen. In einer militanten Aktion depo- niert sie eine Bombe in einem Kölner Kaufhaus. BRAND- STIFTER entstand Anfang 1969 und bezieht sich unmit – telbar auf die Kaufhausbrandstiftungen des Frühjahrs 1968 durch die späteren RAF-Gründer/innen. Für Lemke selbst ist BRANDSTIFTER „der einzige authentische Film zu Baader-Meinhof, gedreht zu einem Zeitpunkt, wo […] der Prozess bevorstand“. Er setzt dabei vor allem auf Dialoge, in denen Überzeugung und Aufbruchsstimmung der Studentenbewegung ebenso zum Ausdruck kommen wie Verdruss und unüberwindliche Konflikte.
Einführung: Prof. Dr. Rembert Hüser (Medienwissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt)
Vorfilm: IHRE ZEITUNGEN (BRD 1968, R: Harun Farocki, 18 Min.)

Dienstag, 14. November, 18 Uhr
DEUTSCHLAND IM HERBST
BRD 1978. R: Rainer W. Fassbinder, A. Brustellin, A. Kluge, M. Mainka, E. Reitz, K. Rupé/H. P. Cloos, V. Schlöndorff, B. Sinkel. 123 Min. 35mm
Kurz nach den Ereignissen des Deutschen Herbstes 1977 – die Geiselnahme von Hanns Martin Schleyer, die Entführung des Lufthansa-Flugzeugs Landshut, schließlich die Selbstmorde in Stammheim – fanden sich elf deutsche Regisseure in diesem Omnibusfilm zusammen, um ein Stimmungsbild der Republik festzuhalten. Fassbinders Episode ist die persönlichste von allen und damit zugleich die radikalste: Anhand eines Interviews mit seiner Mutter und mittels selbstentblößender Szenen von Verzweiflung und Ratlosigkeit macht er deutlich, dass das Private nicht vom Politischen getrennt werden kann.
Einführung: Prof. Dr. Rembert Hüser (Medienwissenschaftler, Goethe-Universität Frankfurt)

Dienstag, 21. November, 18 Uhr
DIE DRITTE GENERATION
BRD 1979. R: Rainer Werner Fassbinder
D: Volker Spengler, Bulle Ogier, Hanna Schygulla. 105 Min. 35mm
Mit zwei Jahren Abstand zu den Geschehnissen des Deutschen Herbstes setzte sich Fassbinder auf komödiantische Weise mit dem deutschen Terrorismus auseinander. Die zur Entstehungszeit noch fiktionale Dritte Generation der RAF besteht hier aus gelangweilten jungen Leuten, die nicht aus politischer Überzeugung, sondern aus unbedachtem Aktionismus heraus gewalttätig werden. Von der zeitgenössischen Kritik überwiegend als hochaktuelles politisches Statement aufgefasst, gibt der Film auch einen Eindruck vom speziellen, derben Humor Fassbinders.
Einführung: Prof. Dr. Christopher Daase (Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sowie Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt)

Dienstag, 28. November, 18 Uhr
BLACK BOX BRD
Deutschland 2001. R: Andres Veiel. Dokumentarfilm. 102 Min. 35mm
Am 30. November 1989 wurde Alfred Herrhausen, Vorstandschef der Deutschen Bank, von der RAF ermordet. Vier Jahre später kommt bei einem Schusswechsel mit der Polizei RAF-Terrorist Wolfgang Grams in Bad Kleinen ums Leben. Offizielle Erklärung: Selbstmord durch Kopfschuss. Andreas Veiels Dokumentarfilm stellt die Lebensläufe und Überzeugungen dieser beiden gegensätzlichen Männer nebeneinander. Interviews mit Hinterbliebenen und politischen Weggefährten verwebt Veiel mit privaten Filmausschnitten, zeitgenössischen Fernsehaufnahmen und nachgestellten Szenen zu einem komplexen Zeitdokument.
Einführung: Dr. Christoph Classen (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)


Nov
29
Mi
2017
Baustilkunde – Barock @ Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Hauptsitz, Bonn
Nov 29 um 9:00 – 17:00


Die Zeit des Barock umfasst einerseits den letzten universalen – jetzt auch weltweit vertretenen – prächtigen und faszinierenden Baustil, von einigen Kunsthistorikern als „Ende und Hauptresultat der lebendigen Architektur“ (Jacob Burckhardt) tituliert. Andererseits ist der Barockstil Sinnbild für Übersteigerung, Maßlosigkeit und theatralische Inszenierung, der folgerichtig in den großen Umwälzungen des späten 18. Jh. beendet wurde.

Anhand theoretischer Vorträge und anschließender Exkursionen nach Bonn und Umgebung u.a. zum ehem. Kurfürstlichen Schloss, dem Poppelsdorfer Schloss, der Kreuzbergkirche in Bonn und zum UNESCO-Weltkulturerbe, den Schlössern Augustusburg und Falkenlust nach Brühl wird die Epoche erläutert. Die Zielgruppen sind: Kunst- und Kulturinteressierte, Architekten, Behördenvertreter etc.

Eine Anmeldung zum Seminar können Sie gerne per E-mail unter denkmalakademie@denkmalschutz.de

am 29./30.11.2017, 09.00 – 17.00 Uhr
Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Hauptsitz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn


DER MIETER Oper von Arnulf Herrmann @ Oper Frankfurt - Städtische Bühnen, Frankfurt am Main
Nov 29 um 19:30 – 22:00


Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere

DER MIETER
Oper in drei Akten von Arnulf Herrmann (*1968)
Text von Händl Klaus
frei nach Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor
Auftragswerk der Oper Frankfurt
Mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Kazushi Ōno
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Katharina Tasch
Licht: Joachim Klein
Video: Bibi Abel
Sounddesign: Josh Jürgen Martin
Chor: Walter Zeh
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Georg: Björn Bürger
Johanna: Anja Petersen
Herr Zenk: Alfred Reiter
Frau Bach: Hanna Schwarz
Frau Greiner: Claudia Mahnke
Frau Dorn: Judita Nagyová
Körner: Michael Porter
Krell: Theo Lebow
Ingo / Kellner: Sebastian Geyer u.a.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Aventis Foundation und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Der 1968 in Heidelberg geborene Komponist Arnulf Herrmann studierte in München, Dresden, Paris und Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit führenden internationalen Ensembles für zeitgenössische Musik und verschiedenen Orchestern. Seine Werke werden im In- und Ausland gespielt und sind auf allen großen Festivals präsent (u.a. Donaueschingen, Witten, München, Wien). Seine Oper Wasser wurde 2012 bei der Münchener Biennale in Kooperation mit der Oper Frankfurt vom Ensemble Modern uraufgeführt, gefolgt von Vorstellungen im Frankfurt LAB.

Herrmanns Oper Der Mieter auf ein Libretto von Händl Klaus ist ein Auftragswerk der Oper Frankfurt und basiert auf Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor. Nach dieser Vorlage entstand auch Roman Polanskis Psychothriller Le locataire (Der Mieter) von 1976. Anders als Buch und Film konzentriert sich die Oper jedoch zentral auf die Frage der Anpassung. Wie weit ist man bereit zu gehen? Ein junger Mann bezieht ein Zimmer, dessen Vormieterin sich aus dem Fenster gestürzt hat. Unter dem unheilvollen Einfluss seiner Nachbarn gerät er in eine fatale Identitätskrise, die ihn dasselbe Schicksal wie die junge Frau erleiden lässt.

Die musikalische Leitung liegt im Rahmen seines Hausdebüts bei Kazushi Ōno, der seit 2008 als musikalischer Leiter der Opéra de Lyon wirkt. Daneben dirigiert der Japaner an internationalen Opernhäusern wie der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala. Regisseur Johannes Erath ist regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, wo er zuletzt 2014/15 Webers Euryanthe inszenierte. Zu seinen jüngsten Aufgaben gehört u.a. Offenbachs Les contes d’Hoffmann an der Dresdner Semperoper. Dort gastierte kürzlich Ensemblemitglied Björn Bürger (Georg) in der Titelpartie von Rossinis Il barbiere di Siviglia, nachdem er in Frankfurt als Debussys Pelléas und beim Glyndebourne Festival als Harlekin in Strauss’ Ariadne auf Naxos erfolgreich war. Die lyrische Koloratursopranistin Anja Petersen (Johanna) ist nach Stationen an den Theatern von Oldenburg und Augsburg freischaffend tätig und gastiert erstmals an der Oper Frankfurt. Im Rahmen ihrer internationalen Karriere kehrt die renommierte Mezzosopranistin Hanna Schwarz (Frau Bach) zurück nach Frankfurt, wo sie in den 70-er Jahren als Page neben Anja Siljas Salome und unter Christoph von Dohnányi eingesprungen war. Die übrige Besetzung stammt mit Alfred Reiter (Herr Zenk), Claudia Mahnke (Frau Greiner), Judita Nagyová (Frau Dorn), Michael Porter (Körner), Theo Lebow (Krell) und Sebastian Geyer (Ingo / Kellner) aus dem Ensemble.

Premiere / Uraufführung: Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 16., 18., 24., 29. November, 2., 7. Dezember 2017
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165

Einführungsveranstaltung Oper extra: Sonntag, 29. Oktober 2017, um 11.00 Uhr im Holzfoyer (€ 14)
Oper im Dialog: Samstag, 2. Dezember 2017, nach der Vorstellung um ca. 22.00 Uhr im Salon im 3. Rang (Eintritt frei)
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online

die Uraufführungs-Produktion von Arnulf Herrmanns Der Mieter an der Oper Frankfurt wird vom

Südwestrundfunk (SWR2) in Koproduktion mit dem
Hessischen Rundfunk (HR2),
Westdeutschen Rundfunk (WDR3) und
Deutschlandfunk Kultur (DLF Kultur)

aufgezeichnet.


Nov
30
Do
2017
Baustilkunde – Barock @ Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Hauptsitz, Bonn
Nov 30 um 9:00 – 17:00


Die Zeit des Barock umfasst einerseits den letzten universalen – jetzt auch weltweit vertretenen – prächtigen und faszinierenden Baustil, von einigen Kunsthistorikern als „Ende und Hauptresultat der lebendigen Architektur“ (Jacob Burckhardt) tituliert. Andererseits ist der Barockstil Sinnbild für Übersteigerung, Maßlosigkeit und theatralische Inszenierung, der folgerichtig in den großen Umwälzungen des späten 18. Jh. beendet wurde.

Anhand theoretischer Vorträge und anschließender Exkursionen nach Bonn und Umgebung u.a. zum ehem. Kurfürstlichen Schloss, dem Poppelsdorfer Schloss, der Kreuzbergkirche in Bonn und zum UNESCO-Weltkulturerbe, den Schlössern Augustusburg und Falkenlust nach Brühl wird die Epoche erläutert. Die Zielgruppen sind: Kunst- und Kulturinteressierte, Architekten, Behördenvertreter etc.

Eine Anmeldung zum Seminar können Sie gerne per E-mail unter denkmalakademie@denkmalschutz.de

am 29./30.11.2017, 09.00 – 17.00 Uhr
Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Hauptsitz
Schlegelstraße 1, 53113 Bonn


EU – USA – China. Handelspolitik im globalen Mächte-Dreieck @ Evangelische Akademie Frankfurt, 60311 Frankfurt
Nov 30 um 19:00 – 21:00


Die Bundesrepublik Deutschland pflegte über Jahrzehnte eine enge Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten, die konstituierend für das
westdeutsche Selbstverständnis war. Diese Partnerschaft wird heute pragmatischer in Form von Interessensgleichheiten gewertet. Auch die als Akteur
in der Handels- und Außenpolitik auftretende EU hat ein unklar definiertes Verhältnis zu den USA. Die USA wiederum scheinen das Interesse an Europa
verloren zu haben und sich stärker auf Asien zu konzentrieren.

Ein möglicher Bereich der Zusammenarbeit wäre die Durchsetzung von Freihandel, gerade gegenüber China. Doch halten die USA noch am Prinzip des Freihandels
fest? Wäre eine solche Allianz im Interesse der EU-Mitgliedsstaaten? Und ist die EU in ihrer momentanen Situation überhaupt in der Lage, als Verhandlungspartner
gegenüber China aufzutreten? Wir laden Sie herzlich ein, mit den Referenten über das neue Verhältnis der alten Welt zu den USA und China zu diskutieren!

Impulse, Podiumsdiskussion und Gespräch mit dem Publikum

Dr. Derek Scissors,
American Enterprise Institute, Washington, z.Zt. Hertie School of Governance, Berlin;

Prof. Dr. Thomas Jäger, Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik, Universität zu Köln.

Moderation:
Moderation: Andreas Horchler, hr iNFO Politikredaktion.

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Evangelische Akademie Frankfurt
Römerberg 9
60311 Frankfurt

Veranstalter
European Liberal Forum asbl. (ELF)
Rue des Deux Églises 39
B-1000 Brussels
www.liberalforum.eu


Dez
1
Fr
2017
Fachtagung „Eigentum verpflichtet“ @ Frankfurt University of Applied Sciences
Dez 1 um 8:55 – 18:00


Am Freitag, den 1. Dezember 2017, findet von 8.55 bis 18.00 Uhr an der Frankfurt University of Applied Sciences die Fachtagung “ Eigentum verpflichtet – Grund und Boden im Konflikt zwischen Renditeerwartung und Allgemeinwohl“ statt. Der Landesverband Hessen des BDB – Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure e.V. – ist Kooperationspartner dieser Veranstaltung.

Vortragsthemen im Gebäude 4, Raum 111/112, sind unter anderem:

• „“Eigentum verpflichtet“ – der verfassungsrechtliche Rahmen“; Prof. Dr. jur. Joachim Lege, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte, Rechts- und Staatsphilosophie; Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
• „“Eigentum verpflichtet“ aus der Sicht von Stadtplanung und Projektentwicklung – das Beispiel Frankfurt Riedberg“; Prof. Dr. Martin Wentz, Wentz & Co., Frankfurt am Main, und Honorarprofessor an der Universität Regensburg
• „Das Eigentum in der Immobilienbewertung – Planungswertausgleich und Bewertung des öffentlichen Wohnungsbaus“; Dipl.-Ing. Michael Debus, Abteilungsleiter Immobilienconsulting und -bewertung, Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Stadt Frankfurt am Main
• „“Eigentum verpflichtet“ – die Bauland-Offensive Hessen“; Prof. Dr. Martina Klärle, Geschäftsführerin Hessische Landgesellschaft, Kassel, und stellvertretende geschäftsführende Direktorin FFin, Frankfurt am Main
• „Wäre Stadtplanung einfacher, wenn es kein privates Bodeneigentum gäbe?“; Dr. habil. Fabian Thiel, FFin, Frankfurt, und Justus-Liebig-Universität Gießen
• „Vorstellung der „Orientierungshilfe zur Vergabe öffentlicher Grundstücke nach Konzeptqualität““; Dipl.-Ing. Gertrudis Peters, Architektin und Geschäftsführerin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Wiesbaden

Ziel ist, dem nach wie vor ungeklärten Mysterium der Sozialbindung des Grundstückseigentums im Rahmen der interdisziplinären Fachtagung auf die Spur zu kommen: Was bedeutet diese Sozialpflichtigkeit der Bodennutzung, beispielsweise in einem wachsenden Ballungsraum wie Frankfurt? Welche Konsequenzen ergeben sich für die gebaute Umwelt unter den Aspekten des Bestands, des Denkmalschutzes, der Baulandbeschaffung oder Innenentwicklung? Wie kann schnell Bauland bereitgestellt werden? Was leistet das Erbbaurecht? Welche Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts sollten Architekten, Stadtplaner und Immobilienentwickler für das Tagesgeschäft kennen, um für ihre Arbeit und den Umgang mit Grundstückseigentümern gut und rechtssicher gewappnet zu sein?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Demgemäß richtet sie sich an sämtliche in der Grundstückswirtschaft, in Architektur, Projektentwicklung und Stadtplanung Tätigen. Veranstalter ist das Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur Bauingenieurwesen Geomatik (FFin).

Die Fachtagung „Eigentum verpflichtet“ wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen sowie von der Ingenieurkammer Hessen mit acht Fortbildungspunkten/Unterrichtseinheiten anerkannt. Eine Teilnahmebestätigung wird am Ende der Veranstaltung ausgehändigt. Die Teilnahmegebühr beträgt regulär 90 Euro, für Mitglieder der Kooperationspartner (wie dem Landesverband Hessen des BDB) 60 Euro. Dies schließt Imbiss und Getränke ein. Studierende zahlen einen Kostenbeitrag von 30 Euro.

Bitte melden Sie sich bis zum 28. November 2017 an unter:
https://www.frankfurt-university.de/fachbereiche/fb1/forschung/forschungsinstitut-ffin/aktuelles/formulare/anmeldeformular-eigentum-verpflichtet.html

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier:
https://www.frankfurt-university.de/ueber-uns/anfahrt-und-lageplan.html

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen. Das FFin, der BDB sowie alle weiteren Kooperationspartner freuen sich auf Ihre Teilnahme!


Ausstellungseröffnung Westateliers / Be Poet Offspace „Inpetto „ – Madonnen @ Be Poet Offipace, Frankfurt am Main
Dez 1 um 19:00 – 23:45


Ausstellungseröffnung am 01.12. 2017, um 19:00 Uhr Be Poet Offipace, Langenhainer Straße 26, Frankfurt M. ab 21:00 Uhr Eröffnung der Bodeninsrallation bei Stefan Reiling, Idsteiner Srra.ße 77

Keestin Lichtblau, Rainer Boehm, Verena Letrmayer,
Roza Rueb, Barbara Schaaf, Ulrike Klaiber, Amalia Barboza, Robert Mondani, Ruth Luxenhofer, Michael Bloeck, Sirnon Ndrejaj, Nildas Klotz, Franz Konter, Stefan Reiling

Ausstellungsdauer:
06.12. 2017-05.01. 2018
Öffnungszeiten:
Mi. & Fr. 16- 19 Uhr und nach Vereinbarung

www.bepoet.de

Ausstellung Westateliers / Be Poet Offspace
„Inpetto „ – Madonnen
Wo: Be Poet, Langenhainerstr. 26 / 60326 Frankfurt a. M. (Gallus – Hellerhofsiedlung).
Eröffnung: 1.12.2017 ab 19.00

Ab 21.00 Eröffnung der Bodeninstallation bei Stefan Reiling, Idsteinerstr. 77 ( Fast nebenan.)
Ausstellungsdauer:
1.12.2017 bis 5.01.2018

Öffnungszeiten:
Mi.& Fr. 16.00-19.00 Uhr
und nach Vereinbarung unter (0157) 77237483

bepoet2@aol.com

Madonnen in der Kunst sind ein altes in vielen Variationen wiederkehrendes Thema. Unter den Künstler*innen der Westateliers gab es in der Vorbereitung zur Ausstellung einige kontroverse Diskussionen darüber, wie und ob man sich diesem Thema in der heutigen Zeit widmen kann. Aber gerade in der künstlerischen Auseinandersetzung mit solchen Projektionen, wie dem Weiblichen“, Mütterlichen, dem Mythos Frau, dem Heiligen, dem Gebären und all den anderen Positionen , sind immer wieder neue Perspektiven möglich, die dieses Thema aktueller denn je erscheinen lassen.

„The Future is female!“

Passend vor Weihnachten stellen die Künstler*innen der West Ateliers in der denkmalgeschützten Hellerhofsiedlung zum ersten Mal mit Gästen gemeinsam aus. In den von der ABG Wohnungsbaugesellschaft unterstützten Atelierläden arbeiten die Künstler*innen seit ca. vier Jahren. Vertreten sind Skulpturen, Fotografie, Grafik, Siebdruck, Film, Malerei, Zeichnung, Konzeptkunst und Performance. Neben den verschiedenen Stilen geht es inhaltlich auch um Poesie, Soziologie, Philosophie, Politik und Kunstgeschichte. Die Künstler*innen haben an verschiedenen Hochschulen studiert, u.a. Städelschule Frankfurt, HfG Offenbach, Kunsthochschule Dresden, Tirana, etc. oder sich informell ausgebildet.


Dez
2
Sa
2017
DER MIETER Oper von Arnulf Herrmann @ Oper Frankfurt - Städtische Bühnen, Frankfurt am Main
Dez 2 um 19:30 – 22:00


Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere

DER MIETER
Oper in drei Akten von Arnulf Herrmann (*1968)
Text von Händl Klaus
frei nach Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor
Auftragswerk der Oper Frankfurt
Mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Kazushi Ōno
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Katharina Tasch
Licht: Joachim Klein
Video: Bibi Abel
Sounddesign: Josh Jürgen Martin
Chor: Walter Zeh
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Georg: Björn Bürger
Johanna: Anja Petersen
Herr Zenk: Alfred Reiter
Frau Bach: Hanna Schwarz
Frau Greiner: Claudia Mahnke
Frau Dorn: Judita Nagyová
Körner: Michael Porter
Krell: Theo Lebow
Ingo / Kellner: Sebastian Geyer u.a.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Aventis Foundation und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Der 1968 in Heidelberg geborene Komponist Arnulf Herrmann studierte in München, Dresden, Paris und Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit führenden internationalen Ensembles für zeitgenössische Musik und verschiedenen Orchestern. Seine Werke werden im In- und Ausland gespielt und sind auf allen großen Festivals präsent (u.a. Donaueschingen, Witten, München, Wien). Seine Oper Wasser wurde 2012 bei der Münchener Biennale in Kooperation mit der Oper Frankfurt vom Ensemble Modern uraufgeführt, gefolgt von Vorstellungen im Frankfurt LAB.

Herrmanns Oper Der Mieter auf ein Libretto von Händl Klaus ist ein Auftragswerk der Oper Frankfurt und basiert auf Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor. Nach dieser Vorlage entstand auch Roman Polanskis Psychothriller Le locataire (Der Mieter) von 1976. Anders als Buch und Film konzentriert sich die Oper jedoch zentral auf die Frage der Anpassung. Wie weit ist man bereit zu gehen? Ein junger Mann bezieht ein Zimmer, dessen Vormieterin sich aus dem Fenster gestürzt hat. Unter dem unheilvollen Einfluss seiner Nachbarn gerät er in eine fatale Identitätskrise, die ihn dasselbe Schicksal wie die junge Frau erleiden lässt.

Die musikalische Leitung liegt im Rahmen seines Hausdebüts bei Kazushi Ōno, der seit 2008 als musikalischer Leiter der Opéra de Lyon wirkt. Daneben dirigiert der Japaner an internationalen Opernhäusern wie der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala. Regisseur Johannes Erath ist regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, wo er zuletzt 2014/15 Webers Euryanthe inszenierte. Zu seinen jüngsten Aufgaben gehört u.a. Offenbachs Les contes d’Hoffmann an der Dresdner Semperoper. Dort gastierte kürzlich Ensemblemitglied Björn Bürger (Georg) in der Titelpartie von Rossinis Il barbiere di Siviglia, nachdem er in Frankfurt als Debussys Pelléas und beim Glyndebourne Festival als Harlekin in Strauss’ Ariadne auf Naxos erfolgreich war. Die lyrische Koloratursopranistin Anja Petersen (Johanna) ist nach Stationen an den Theatern von Oldenburg und Augsburg freischaffend tätig und gastiert erstmals an der Oper Frankfurt. Im Rahmen ihrer internationalen Karriere kehrt die renommierte Mezzosopranistin Hanna Schwarz (Frau Bach) zurück nach Frankfurt, wo sie in den 70-er Jahren als Page neben Anja Siljas Salome und unter Christoph von Dohnányi eingesprungen war. Die übrige Besetzung stammt mit Alfred Reiter (Herr Zenk), Claudia Mahnke (Frau Greiner), Judita Nagyová (Frau Dorn), Michael Porter (Körner), Theo Lebow (Krell) und Sebastian Geyer (Ingo / Kellner) aus dem Ensemble.

Premiere / Uraufführung: Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 16., 18., 24., 29. November, 2., 7. Dezember 2017
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165

Einführungsveranstaltung Oper extra: Sonntag, 29. Oktober 2017, um 11.00 Uhr im Holzfoyer (€ 14)
Oper im Dialog: Samstag, 2. Dezember 2017, nach der Vorstellung um ca. 22.00 Uhr im Salon im 3. Rang (Eintritt frei)
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online

die Uraufführungs-Produktion von Arnulf Herrmanns Der Mieter an der Oper Frankfurt wird vom

Südwestrundfunk (SWR2) in Koproduktion mit dem
Hessischen Rundfunk (HR2),
Westdeutschen Rundfunk (WDR3) und
Deutschlandfunk Kultur (DLF Kultur)

aufgezeichnet.


Dez
3
So
2017
LiteraturLounge Lesung aus „Weit weg ist anders“ von Sarah Schmidt @ Haus am Dom, Frankfurt am Main
Dez 3 um 11:00 – 12:30


Moderation: Martin Maria Schwarz (hr2-kultur)

Kratzbürstige Berlinerin die eine, norddeutsche Kleinstädterin mit einer Vorliebe für Yoga und Handarbeiten die andere: Außer einer gegenseitigen tiefen Abneigung haben Edith Scholz und Christel Jacobi nichts miteinander am Hut – dennoch lassen sich die beiden 70-Jährigen auf ein Abenteuer ein, das sie quer durch Deutschland führt.
„Frei sein heißt allein sein können“, ist die verwitwete Edith Scholz überzeugt, die in ihrer Berliner Mietwohnung mit einer Zigarette und hin und wieder einem Gläschen Schnaps ganz zufrieden ist. Doch ein Sturz macht ihr einen Strich durch die Rechnung – Frau Scholz muss zur Reha nach Usedom. Was im Grunde recht erholsam sein könnte. Wäre da nicht Christel Jacobi, ihre viel zu freundliche und esoterische Zimmernachbarin: „Wir alten Weiber – wir müssen doch zusammenhalten“, meint die, überschüttet die knurrige Frau Scholz mit Freundlichkeiten und schafft es schließlich sogar, sie zu ihrer Verbündeten zu machen. Denn Christel Jacobi will sich nicht länger dem Willen ihrer Familie beugen, sondern endlich mal ein Abenteuer erleben, bevor es zu spät ist…

Sarah Schmidt lebt in Berlin. Seit Mitte der neunziger Jahre ist sie freie Autorin und hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt den Erfolgsroman Eine Tonne für Frau Scholz, der 2014 auf der „Hotlist“ der unabhängigen Verlage stand – und damit zu den zehn besten Büchern des Jahres gehörte.

Eintritt frei.
Im 1. Stock bietet das Restaurant „Cucina della Grazie“ einen kleinen Imbiß an.

Zum Vormerken:
7. Januar – Mirko Bonné „Lichter als der Tag“

Wir danken unseren Förderern: Sparda Bank Hessen (Hauptsponsor), hr2-kultur, Buchhandlung Schmitt & Hahn, DEVK-Versicherungen, Haus am Dom, Kulturamt der Stadt Frankfurt und Deutsche Bahn AG. Medienpartner: hr2–kultur


Dez
5
Di
2017
Mathematikum Gießen: „Die schönste Zahl: Der Goldene Schnitt“ @ Mathematikum, Gießen
Dez 5 um 18:30 – 20:30


Neue Vortragsreihe von Prof. Beutelspacher im Mathematikum

Zahlen gehören zu den ersten kulturellen Errungenschaften der Menschheit und haben schon immer eine große Faszination ausgeübt. Sie dienen dazu, unsere Umwelt zu erfassen und differenziert zu sehen. Zahlen sind aber auch die Grundbausteine der Mathematik. In dieser Vortragsreihe stellt Prof. Beutelspacher lehrreich und unterhaltsam einzelne Zahlen vor, die eine herausragende Rolle spielen und sich in der Geschichte der Mathematik als besonders wichtig erwiesen haben.

Der erste Vortrag findet am Dienstag, den 24. Oktober 2017 um 18:30 Uhr im Mathematikum statt und handelt von der ersten Zahl. „Ob die Eins überhaupt eine Zahl ist, war lange umstritten. Heute ist klar, dass die Eins die wichtigste Zahl ist, auf der alles andere aufbaut“, so Albrecht Beutelspacher, Direktor des Mathematikum.

Die Vorträge in der Reihe „Die wichtigsten Zahlen“ richten sich an ein allgemeines Publikum. Weitere Vorträge sind bereits geplant: „Die beste Zahl: Die Null“ am 8. November 2017 um 18.30 Uhr und „Die schönste Zahl: Der Goldene Schnitt“ am 5. Dezember 2017 ebenfalls um 18.30 Uhr.

Der Eintritt beträgt 6 Euro, Schülerinnen und Schüler und Studierende erhalten freien Eintritt. Weitere Information befinden sich auf der Homepage des Mathematikum unter www.mathematikum.de.


Dez
7
Do
2017
DER MIETER Oper von Arnulf Herrmann @ Oper Frankfurt - Städtische Bühnen, Frankfurt am Main
Dez 7 um 19:30 – 22:00


Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere

DER MIETER
Oper in drei Akten von Arnulf Herrmann (*1968)
Text von Händl Klaus
frei nach Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor
Auftragswerk der Oper Frankfurt
Mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Kazushi Ōno
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Katharina Tasch
Licht: Joachim Klein
Video: Bibi Abel
Sounddesign: Josh Jürgen Martin
Chor: Walter Zeh
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy

Georg: Björn Bürger
Johanna: Anja Petersen
Herr Zenk: Alfred Reiter
Frau Bach: Hanna Schwarz
Frau Greiner: Claudia Mahnke
Frau Dorn: Judita Nagyová
Körner: Michael Porter
Krell: Theo Lebow
Ingo / Kellner: Sebastian Geyer u.a.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Aventis Foundation und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Der 1968 in Heidelberg geborene Komponist Arnulf Herrmann studierte in München, Dresden, Paris und Berlin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit führenden internationalen Ensembles für zeitgenössische Musik und verschiedenen Orchestern. Seine Werke werden im In- und Ausland gespielt und sind auf allen großen Festivals präsent (u.a. Donaueschingen, Witten, München, Wien). Seine Oper Wasser wurde 2012 bei der Münchener Biennale in Kooperation mit der Oper Frankfurt vom Ensemble Modern uraufgeführt, gefolgt von Vorstellungen im Frankfurt LAB.

Herrmanns Oper Der Mieter auf ein Libretto von Händl Klaus ist ein Auftragswerk der Oper Frankfurt und basiert auf Motiven des Romans Le Locataire chimérique (1964) von Roland Topor. Nach dieser Vorlage entstand auch Roman Polanskis Psychothriller Le locataire (Der Mieter) von 1976. Anders als Buch und Film konzentriert sich die Oper jedoch zentral auf die Frage der Anpassung. Wie weit ist man bereit zu gehen? Ein junger Mann bezieht ein Zimmer, dessen Vormieterin sich aus dem Fenster gestürzt hat. Unter dem unheilvollen Einfluss seiner Nachbarn gerät er in eine fatale Identitätskrise, die ihn dasselbe Schicksal wie die junge Frau erleiden lässt.

Die musikalische Leitung liegt im Rahmen seines Hausdebüts bei Kazushi Ōno, der seit 2008 als musikalischer Leiter der Opéra de Lyon wirkt. Daneben dirigiert der Japaner an internationalen Opernhäusern wie der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper und der Mailänder Scala. Regisseur Johannes Erath ist regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, wo er zuletzt 2014/15 Webers Euryanthe inszenierte. Zu seinen jüngsten Aufgaben gehört u.a. Offenbachs Les contes d’Hoffmann an der Dresdner Semperoper. Dort gastierte kürzlich Ensemblemitglied Björn Bürger (Georg) in der Titelpartie von Rossinis Il barbiere di Siviglia, nachdem er in Frankfurt als Debussys Pelléas und beim Glyndebourne Festival als Harlekin in Strauss’ Ariadne auf Naxos erfolgreich war. Die lyrische Koloratursopranistin Anja Petersen (Johanna) ist nach Stationen an den Theatern von Oldenburg und Augsburg freischaffend tätig und gastiert erstmals an der Oper Frankfurt. Im Rahmen ihrer internationalen Karriere kehrt die renommierte Mezzosopranistin Hanna Schwarz (Frau Bach) zurück nach Frankfurt, wo sie in den 70-er Jahren als Page neben Anja Siljas Salome und unter Christoph von Dohnányi eingesprungen war. Die übrige Besetzung stammt mit Alfred Reiter (Herr Zenk), Claudia Mahnke (Frau Greiner), Judita Nagyová (Frau Dorn), Michael Porter (Körner), Theo Lebow (Krell) und Sebastian Geyer (Ingo / Kellner) aus dem Ensemble.

Premiere / Uraufführung: Sonntag, 12. November 2017, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 16., 18., 24., 29. November, 2., 7. Dezember 2017
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165

Einführungsveranstaltung Oper extra: Sonntag, 29. Oktober 2017, um 11.00 Uhr im Holzfoyer (€ 14)
Oper im Dialog: Samstag, 2. Dezember 2017, nach der Vorstellung um ca. 22.00 Uhr im Salon im 3. Rang (Eintritt frei)
Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online

die Uraufführungs-Produktion von Arnulf Herrmanns Der Mieter an der Oper Frankfurt wird vom

Südwestrundfunk (SWR2) in Koproduktion mit dem
Hessischen Rundfunk (HR2),
Westdeutschen Rundfunk (WDR3) und
Deutschlandfunk Kultur (DLF Kultur)

aufgezeichnet.


Dez
12
Di
2017
Filmvorführung: Die Sonneninsel von Thomas Elsaesser @ Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am Main
Dez 12 um 18:00 – 20:00


Filmpräsentation »Die Sonneninsel« und zum Gespräch mit dem Regisseur Thomas Elsaesser am Dienstag,
den 12. Dezember 2017, 18 h, in der Frankfurt University of Applied Sciences, Campus Nibelungenplatz, Gebäude 1,
Raum 601. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Frankfurter Forschungsinstitut für Architektur Bauingenieurwesen
Geomatik.

Dokumentarfilm 2017, Koproduktion von strandfilm & Martin Elsaesser Stiftung in Zusammenarbeit mit ZDF/3sat; 89 Minuten Wie lässt sich anhand eines Koffers mit Briefen, einer Handvoll Gedichten und einer Blechdose mit Schmalfilmen eine außergewöhnliche Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts rekonstruieren? Der Filmhistoriker Thomas Elsaesser bringt in seinem Essay-Film Die Sonneninsel aus persönlichen Film-Materialien und Brieffragmenten den Geist des Aufbruchs und des Umbruchs der späten 20er und frühen 30er-Jahre in Frankfurt und Berlin wieder zum Aufleben.

Wir erfahren diese so folgenschwere Epoche mit ihren Hoffnungen und Verwerfungen, Leidenschaften und Lebens-entwürfen, samt der sich als trügerisch erweisenden Utopien einer neuen Gemeinschaft, die Technik und Natur im Kreislauf der Nachhaltigkeit verbinden will. Im Mittelpunkt stehen die Karriere des bekannten Frankfurter Stadtbaudirektors Martin Elsaesser [1884 –1957] in den Jahren zwischen 1925 –1945 und die turbulente Beziehung seiner Ehefrau Liesel zu dem unangepassten und idealistischen Gartenbauarchitekten Leberecht Migge.

Zur Person
Thomas Elsaesser ist emeritierter Professor für Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität von Amsterdam. Zwischen 2006 und 2012 war er Gastprofessor an der Yale University und lehrt seit 2013 an der Columbia University New York. Zu seinen deutschsprachigen Publikationen gehören unter anderem Das Weimarer Kino: aufgeklärt und doppelbödig [Berlin, 1999], Metropolis [Hamburg, 2001], Filmgeschichte und frühes Kino. Archäologie eines Medienwandels [München, 2002], Terror und Trauma. Zur Gewalt des Vergangenen in der BRD [Berlin, 2007], Filmtheorie zur Einführung [mit Malte Hagener, Hamburg, 2008], Hollywood heute. Geschichte, Gender und Nation im postklassischen Kino [Berlin, 2009], Körper, Tod und Technik – Metamorphosen des Kriegsfilms [mit Michael Wedel, Paderborn, 2016]. Er ist Mitbegründer und Vorstandsvorsitzende der Martin-Elsaesser-Stiftung [www.martin-elsaesserstiftung. de]. Deutscher Werkbund Hessen e.V. ¶ WerkbundForum am Ernst-May-Platz Inheidener Straße 2 60385 Frankfurt am Main hessen@deutscher-werkbund.de www.deutscher-werkbund.de Einladung

Öffnungszeiten: mittwochs 10.00 – 16.00h

Sie erreichen das WerkbundForum mit der Straßenbahnlinie 14 (H: Ernst-May-Platz ), Straßenbahnlinie 12 (H: Wittelsbacher Allee)der U-Bahn-Linie 7 (H: Eissporthalle) oder über die A661, Abfahrt Frankfurt-Ost, Richtung Eissporthalle / Festplatz


Dez
16
Sa
2017
Tropisches Weihnachten im Palmengarten @ Palmengarten, Frankfurt am Main
Dez 16 um 9:00 – 16:30


Tageskurse für Kinder von 6 – 8 und 9 – 11 Jahren
Vor Weihnachten laden wir kleine und große Forscher zu einem Ausflug an den Äquator ein. Hier, wo es sehr warm ist, wachsen natürlich ganz andere Pflanzen als bei uns. Wir suchen nach ungewöhnlichen und schönen Formen und Farben bei Blättern, Früchten, Dornen und Rinden. Ist unsere Fantasie angeregt, basteln wir tropischen Christbaumschmuck und Geschenke auf den letzten Drücker.

Ihr Kind kann einen oder auch beide Tage zu uns kommen.
Samstag, 16. Dezember
Samstag, 23. Dezember

Termine (jeweils von 9.00 – 16.30 Uhr)


Jan
24
Mi
2018
„GÖTTER DER ETRUSKER. Zwischen Himmel und Unterwelt“ @ Archäologisches Museum Frankfurt
Jan 24 um 18:30 – 20:00


Gorgonenkopfantefix aus Capua, Frankfurt, Archäologisches Museum, Quelle der Abbildungen: © Archäologisches Museum Frankfurt

Die Bezirksgruppe Südhessen-Nassau: Darmstadt – Wiesbaden – Frankfurt lädt in Kooperation mit dem Archäologischen Museum Frankfurt (AMF) am Mittwoch, den 24. Januar 2018, von 18.30 bis 20.00 Uhr zum Besuch der Ausstellung ein. Die Archäologin Laura Picht führt mit dem Fokus auf die Tempelarchitektur der Etrusker durch die Ausstellung.

Hochrangige archäologische Funde aus Museen in Nord- und Mittelitalien sowie aus den Sammlungen des Archäologischen Museums Frankfurt zeigen den Besuchern die vielgestaltige Welt der Religion und der Jenseitsvorstellungen der Etrusker. Die Ausstellung gewährt faszinierende Einblicke in eine der zivilisiertesten und bis heute geheimnisvollsten Kulturen des antiken Europas. Sie prägte wie keine andere die Ursprünge Roms und seine weitere Entwicklung. Die Highlights sind kunstvoll gearbeitete Urnen aus Volterra sowie hochwertige etruskische Goldschmiedearbeiten aus Florenz und Volterra. Einige der Objekte sind hier erstmals öffentlich zu sehen.
www.archaeologisches-museum.frankfurt.de

Veranstaltungsort: Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main
Datum / Uhrzeit: Mittwoch 24.01.2018 / 18.30 bis 20.00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Klostereingangs (Münzgasse 9), da die Sonderausstellung im Refektorium des Karmeliterklosters zu sehen ist.
Kostenbeitrag: Die Führung ist kostenfrei.
Der Eintritt in das Museum ist individuell zu entrichten und beträgt 7,00 Euro (ermäßigt 3,50 Euro).

Fortbildungspunkte: 1 – Nach Führungsende erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.
Mit der Durchführung der Veranstaltung ist keine Haftungsübernahme durch die Veranstalter verbunden.


Feb
23
Fr
2018
Music Discovery Project 2018: „BeziehungsKiste”
Feb 23 um 20:00 – 22:00


Die Hamburger Band Hundreds ist Special Guest beim Music Discovery Project des hr-Sinfonieorchesters 2018. Bild © Andreas Hornoff
Das Geheimnis ist gelüftet! Special Guests beim Music Discovery Project 2018 sind die Hamburger Elektro-Band Hundreds und der junge italienische Multi-Percussionist Simone Rubino. Unter dem Titel „BeziehungsKiste“ präsentieren sie gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester in der Frankfurter Jahrhunderthalle ein Programm, das sich um das wohl älteste Thema in der Kunst dreht: die Liebe. Die Konzerte am Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, werden von YOU FM – dem Radio für junge Erwachsene – präsentiert.
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Musik von Sergej Prokofjew, Leonard Bernstein, Iannis Xenakis und Tan Dun werden an beiden Abenden den sphärischen Elektroklängen der Hundreds gegenüberstehen. Zentrales Motiv sind zwischenmenschliche Beziehungen und auch die Verbindungen zwischen Mensch und Natur, Orchester und Band, Solo und Tutti, Rhythmus und Stimme. Beim Music Discovery Project scheinen diese Bindungen in den musikalischen Welten von Klassik, zeitgenössischer Avantgarde, Tango und Elektronik auf und gehen ungewohnte Beziehungen ein.
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Hundreds – Sphärische Klänge aus Hamburg
Hinter dem Bandnamen steckt das  Geschwisterpaar Eva und ihr sechs Jahre älterer Bruder Philipp Milner aus Hamburg. Er, ausgebildeter Jazzpianist, bedient Synthesizer, Piano und Laptop, sie textet, singt und spielt auch mal Autoharp oder Glockenspiel. 2010 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum, derzeit sind sie mit ihrem aktuellen dritten Album „Wilderness“ auf Tour. Seit ihrem Debüt ist die Musik des Geschwister-Duos offener geworden, ohne dabei etwas von ihren Geheimnissen einzubüßen. Die von Philipp sorgsam arrangierten elektronischen Beats treffen auf Evas melancholische Texte. Dabei dominiert eine düstere Sehnsucht, die immer getragen wird von Euphorie und purer Lust an der Musik. Seit ihrem Debüt haben die Hamburger ausverkaufte Touren in ganz Europa gespielt. Sie supporteten Alt-J auf ihrer Deutschlandtour, reisten zum CMJ Festival nach New York und bespielten 2014 die MUSEXPO in Los Angeles.
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Simone Rubino – Ausgezeichneter Schlagzeug-Star
1993 in Turin geboren, studierte Rubino zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte. Der junge Italiener gewann 2014 den ARD Musikwettbewerb und gehört zu einer neuen Generation von Schlagzeugern, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Das hr-Sinfonieorchester kennt Rubino schon von einem gemeinsamen Konzertprojekt. Er spielte als Solist mit großem Erfolg, aber bereits auch mit weiteren renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und den Münchner Philharmonikern.
Von Paul van Dyk bis Milky Chance, von Beethoven bis Mahler

Seit mittlerweile zwölf Jahren begegnen sich Klassik und Pop beim Music Discovery Project des hr-Sinfonieorchesters. Ob DJs und Produzenten wie Paul van Dyk, Mousse T., Lexy & K-Paul und Oliver Koletzki, Bands wie 2raumwohnung oder Milky Chance, Ausnahme-Schlagzeuger Martin Grubinger oder Grenzgänger-Pianist Francesco Tristano – aus allen musikalischen Welten waren Künstler beim Music Discovery Project zu Gast und setzten sich mit klassischen Werken von Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler, Igor Strawinsky, Antonin Dvořák, Sergej Prokofjew, Dimitrij Schostakowitsch, Steve Reich, John Adams und Mauricio Kagel auseinander.

Music Discovery Project 2018: „BeziehungsKiste“
Hundreds; Simone Rubino, Schlagzeug
Datum: Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, jeweils 20 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt-Höchst
Karten: 18/26/36 Euro (Erwachsene), 11/16/26 Euro (Schüler, Studenten und Auszubildende) unter www.hr-ticketcenter.de

Telefon 069/155-2000 und an allen Vorverkaufsstellen.
Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO


Feb
24
Sa
2018
Music Discovery Project 2018: „BeziehungsKiste”
Feb 24 um 20:00 – 22:00


Die Hamburger Band Hundreds ist Special Guest beim Music Discovery Project des hr-Sinfonieorchesters 2018. Bild © Andreas Hornoff
Das Geheimnis ist gelüftet! Special Guests beim Music Discovery Project 2018 sind die Hamburger Elektro-Band Hundreds und der junge italienische Multi-Percussionist Simone Rubino. Unter dem Titel „BeziehungsKiste“ präsentieren sie gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester in der Frankfurter Jahrhunderthalle ein Programm, das sich um das wohl älteste Thema in der Kunst dreht: die Liebe. Die Konzerte am Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, werden von YOU FM – dem Radio für junge Erwachsene – präsentiert.
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Musik von Sergej Prokofjew, Leonard Bernstein, Iannis Xenakis und Tan Dun werden an beiden Abenden den sphärischen Elektroklängen der Hundreds gegenüberstehen. Zentrales Motiv sind zwischenmenschliche Beziehungen und auch die Verbindungen zwischen Mensch und Natur, Orchester und Band, Solo und Tutti, Rhythmus und Stimme. Beim Music Discovery Project scheinen diese Bindungen in den musikalischen Welten von Klassik, zeitgenössischer Avantgarde, Tango und Elektronik auf und gehen ungewohnte Beziehungen ein.
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Hundreds – Sphärische Klänge aus Hamburg
Hinter dem Bandnamen steckt das  Geschwisterpaar Eva und ihr sechs Jahre älterer Bruder Philipp Milner aus Hamburg. Er, ausgebildeter Jazzpianist, bedient Synthesizer, Piano und Laptop, sie textet, singt und spielt auch mal Autoharp oder Glockenspiel. 2010 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum, derzeit sind sie mit ihrem aktuellen dritten Album „Wilderness“ auf Tour. Seit ihrem Debüt ist die Musik des Geschwister-Duos offener geworden, ohne dabei etwas von ihren Geheimnissen einzubüßen. Die von Philipp sorgsam arrangierten elektronischen Beats treffen auf Evas melancholische Texte. Dabei dominiert eine düstere Sehnsucht, die immer getragen wird von Euphorie und purer Lust an der Musik. Seit ihrem Debüt haben die Hamburger ausverkaufte Touren in ganz Europa gespielt. Sie supporteten Alt-J auf ihrer Deutschlandtour, reisten zum CMJ Festival nach New York und bespielten 2014 die MUSEXPO in Los Angeles.
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Simone Rubino – Ausgezeichneter Schlagzeug-Star
1993 in Turin geboren, studierte Rubino zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte. Der junge Italiener gewann 2014 den ARD Musikwettbewerb und gehört zu einer neuen Generation von Schlagzeugern, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Das hr-Sinfonieorchester kennt Rubino schon von einem gemeinsamen Konzertprojekt. Er spielte als Solist mit großem Erfolg, aber bereits auch mit weiteren renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und den Münchner Philharmonikern.
Von Paul van Dyk bis Milky Chance, von Beethoven bis Mahler

Seit mittlerweile zwölf Jahren begegnen sich Klassik und Pop beim Music Discovery Project des hr-Sinfonieorchesters. Ob DJs und Produzenten wie Paul van Dyk, Mousse T., Lexy & K-Paul und Oliver Koletzki, Bands wie 2raumwohnung oder Milky Chance, Ausnahme-Schlagzeuger Martin Grubinger oder Grenzgänger-Pianist Francesco Tristano – aus allen musikalischen Welten waren Künstler beim Music Discovery Project zu Gast und setzten sich mit klassischen Werken von Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler, Igor Strawinsky, Antonin Dvořák, Sergej Prokofjew, Dimitrij Schostakowitsch, Steve Reich, John Adams und Mauricio Kagel auseinander.

Music Discovery Project 2018: „BeziehungsKiste“
Hundreds; Simone Rubino, Schlagzeug
Datum: Freitag, 23., und Samstag, 24. Februar 2018, jeweils 20 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt-Höchst
Karten: 18/26/36 Euro (Erwachsene), 11/16/26 Euro (Schüler, Studenten und Auszubildende) unter www.hr-ticketcenter.de

Telefon 069/155-2000 und an allen Vorverkaufsstellen.
Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO


Mai
17
Do
2018
Die Erfolgsshow vom Kontinent des Staunens kehrt zurück! @ Jahrhunderthalle, Frankfurt-Höchst
Mai 17 um 19:30 – 21:45


nach einer Idee von André Heller

17.05. – 20.05.2018, Frankfurt, Jahrhunderthalle

Über vier Millionen Menschen haben sich von der magischen Lebensfreude der afrikanischen Showsensation, die weltweit Erfolge feierte, bereits anstecken lassen. 2018 kehrt die vom österreichischen Aktionskünstler André Heller erschaffene „Extravaganz“ zurück auf Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eintrittskarten gibt es ab 29,90 Euro ab dem 27. März exklusiv bei www.eventim.de, ab dem 31. März 2017 an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.afrikaafrika.de

Spektakulär, phantasievoll, traumverloren, intensiv und ein wenig exzentrisch wollen die neuen Produzenten Hellers Erbe weiterführen. Ausgewählte Höhepunkte aus zwölf Jahren AFRIKA! AFRIKA! sollen in neuem Glanz erstrahlen. Aber vor allem will die Show den zahlreichen Neuentdeckungen aus Afrika und der sogenannten „Diaspora“ – also afrikanisch-stämmigen Künstlern aus anderen Kontinenten – eine Bühne bieten.

Die Regie führt diesmal Georges Momboye, der bereits von 2005 bis heute bei allen Produktionen als Tänzer, Choreograph und rechte Hand von André Heller, der am gestrigen 22. März seinen 70. Geburtstag feierte, agierte. Momboye hat, wie Heller schon 2013 betonte, bereits „bei den bisherigen Produktionen von AFRIKA! AFRIKA! als Chef-Choreograph und – nach meinem Ausscheiden 2008 – auch als künstlerischer Gesamtleiter seine Könnerschaft unter Beweis gestellt.“ Über sein Engagement für 2018 sagt Momboye: “Die Vision meines Freundes und Mentors André fortsetzen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich. Afrika! Afrika! ist mehr als eine außergewöhnliche Show, es ist Hoffnung, Stolz und ein wahrgewordener Traum für viele Afrikaner und eine Bereicherung für jeden Besucher.“

Das Ensemble aus über fünfzig Tänzern, Musikern, Akrobaten und Artisten aus über zehn verschieden Ländern wird vom 23. Januar bis Ende Mai 2018 mit über einhundert Aufführungen in 28 Städten zu sehen sein – unter anderem in Berlin, Frankfurt, Graz, Hamburg, München, Wien und Zürich. Für die Produktion und die Tourneeplanung der hochwertigen Bühnenshow – mit spektakulärer Videokunst und Live-Band – zeichnen die renommierten Veranstaltungshäuser Semmel Concerts, Bayreuth/ Deutschland, und Show Factory, Bregenz/ Österreich, verantwortlich.

André Heller präsentierte im Dezember 2005 AFRIKA! AFRIKA! erstmals in Frankfurt am Main. Die umjubelte Weltpremiere war der Auftakt für eine der erfolgreichsten Showproduktionen der letzten Jahrzehnte. Auf die Zelttournee folgten noch zwei Theater-Tourneen, zuletzt 2013-2014, die nahtlos an die ersten Erfolge anschließen konnten.

AFRIKA! AFRIKA! zeigt die künstlerische Gegenwart genauso wie das traditionsreiche Erbe vom „Kontinent des Staunens“ – von Äthiopien bis zur Elfenbeinküste, von Marokko bis Südafrika sowie deren Weiterentwicklung von Afro-Amerikanern und Afro-Europäern in der „Diaspora“, die afrikanisches Talent und Temperament mit den kulturellen Einflüssen anderer Kontinente verbinden.

André Heller wünscht Momboye und „seinen Künstlern, sowie den renommierten Produzenten Walter Egle und Dieter Semmelmann ähnliche Triumphe, wie sie den früheren Produktionen vergönnt waren. “Denn“, so fügt er hinzu, „als ich mich 2014 von allen Bühnenshows zurückzog, um mich ganz auf Gartenprojekte, Museumsentwicklungen und das Schreiben von Büchern zu konzentrieren, waren viele afrikanische Meisterartisten sehr betroffen, ihre Arbeitsmöglichkeit in der so ungewöhnlich jahrelang erfolgreichen Show zu verlieren. Deshalb freue ich mich darüber, dass eine zentrale Persönlichkeit aus meinem Afrika! Afrika! Kreativ-Team, der legendäre Choreograph George Momboye von der Elfenbeinküste, nun, gänzlich von mir abgekoppelt, seine eigene Version von Afrika! Afrika! ins Leben ruft.“

Und so tourt AFRIKA! AFRIKA! ab Januar 2018 unter der Regie von Georges Momboye wieder durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ein Versprechen von André Heller wollen die neuen Macher aber auf jeden Fall auch dieses Mal einlösen: „Die Show schafft es verlässlich, den Zuschauern ein frohes Herz zu schenken.“ André Heller, 2014