Dez
12
Mi
2018
Dialogführung Inside HMF @ Museumskasse des Historischen Museums Frankfurt
Dez 12 um 19:00 – 21:00


Anne Gemeinhardt im Gespräch mit Jan Gerchow, Museumsdirektor. Einmal im Monat lädt das Museum Gäste zu einer Dialogführung ein. Gemeinsam laufen die Gastgeberin und ihr Gast durch die Ausstellungen zu ausgewählten Exponaten, die spannende Gesprächsanlässe bieten.
Für Mittwoch, 12. Dezember 2018, hat Anne Gemeinhardt Museumsdirektor Jan Gerchow eingeladen. Er spricht im Dialog mit der Kuratorin für Bildung und Vermittlung über seine Lieblingsobjekte, seinen Blick auf Frankfurt und das Historische Museum. Die Besucher*innen erhalten einmalige und interessante Einblicke in die Museumsarbeit des Direktors eines der größten Stadtmuseen Europas.

Anne Gemeinhardt leitet die Bildungsabteilung des HMF und ist zuständig für die Vermittlung der Inhalte und Exponate an verschiedene Zielgruppen. Das Museum veranschaulicht die Themen in unterschiedlichen Formaten, zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Betrachterinnen. Auch die Dialogführungen sind Plattformen für einen Austausch auf Augenhöhe zwischen der Kuratorin, ihrem Gast und den Besuchern.
Bereits Rabbiner Andy Steiman, der seinen Fokus auf das jüdische Frankfurt legte, besuchte im Rahmen der Dialogführung das HMF. Messechef Wolfgang Marzin und der Kurator der Münzsammlung Frank Berger zeigten die enge Verbindung der „Geldstadt“ mit der 800-jährigen Geschichte der Messe auf, und die blinde Museumsmanagerin Annalena Knors ließ die Besucher*innen das HMF mit ganz anderen Augen entdecken. Hin und wieder sind Mitarbeiterinnen selbst Dialoggast und geben Einblick in ihre berufliche und persönliche Sicht auf das Museum.

Zur Führung ist eine Anmeldung beim Besucherservice erforderlich:
Montag – Freitag: 10 – 16 Uhr
Tel.: (49) 069-212-35154
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de
Eintritt: 8€ / 4€ ermäßigt + 6€ Führung

Dialogführung mit Kuratorin Anne Gemeinhardt und Museumsdirektor Jan Gerchow
Mittwoch, 12. Dezember 2018
19 Uhr
Start: Museumskasse des Historischen Museums Frankfurt
Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)
60311 Frankfurt am Main
www.historisches-museum-frankfurt.de


Dez
14
Fr
2018
Messen und Zählen zwischen Pathologie und Normalität @ Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt am Main
Dez 14 um 9:30 – 17:30


Symposion „Pathologie und Normalität in der Gegenwart“ befasst sich mit den Ambivalenzen des Messens, Zählens und Klassifizierens in Psychologie und Kultur

Seit einigen Jahren wird das Messen, Zählen und Vergleichen in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen in unserem Alltag immer präsenter. In der Arbeitswelt werden Leistungen gemessen, aber auch im Privaten gewinnen Zahlen und Daten an Bedeutung – etwa dann, wenn es um eine Verbesserung körperlicher Kennwerte oder die Zahl an Likes in Social Media geht. Die Möglichkeiten, sich selbst und andere zu vermessen, werden dabei insbesondere durch den digitalen Wandel beständig erweitert. Das wirft Fragen auf: Welche Folgen hat dies alles für Beziehungen zu anderen, aber auch für Körper- und Selbstbilder? Welche Rolle spielt das Messen, Zählen und Vergleichen bei individuellen oder sozialen „Pathologien“? Wie normalisieren sich neue Formen destruktiver Umgangsweisen als Bestandteil unserer Kultur?

Diese Thematik steht im Zentrum der interdisziplinären Tagung „Pathologie und Normalität in der Gegenwart. Ambivalenzen des Messens, Zählens und Klassifizierens in Psychoanalyse und Kultur“, die am 14. Dezember 2018, 9:30 bis ca. 17:30 Uhr am Sigmund-Freud-Institut (Myliusstraße 20, 60323 Frankfurt am Main) stattfindet.

Das Symposion richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie Studierende. Ausgerichtet wird die Konferenz vom Sigmund-Freud-Institut (SFI) – einem Kooperationsinstitut der Goethe-Universität Frankfurt – in Zusammenarbeit mit der International Psychoanalytic University (IPU) Berlin. Sie schließt damit an eine bereits im vergangenen Jahr von beiden Institutionen gemeinsam organisierte Tagung zu „Pathologie und Normalität in der Gegenwart“ in Berlin an, die großen Anklang gefunden hat. Ein besonderer Fokus der Veranstaltung liegt auf dem interdisziplinären Austausch zu den psychischen Folgen gesellschaftlichen und kulturellen Wandels. Vorgesehen sind Beiträge aus Psychoanalyse, Sozial- und Kulturwissenschaften sowie Medizin.

Zum Auftakt des Symposions führt Prof. Vera King, die als Direktorin des SFI die Kooperationsprofessur zwischen Goethe-Universität und Sigmund-Freud-Institut innehat und die Tagung mitveranstaltet, gemeinsam mit Prof. Benigna Gerisch, Psychoanalytikerin und Professorin für Klinische Psychologie, Psychodynamische Beratung und Psychoanalyse an der IPU Berlin, in das Tagungsthema ein. Prof. Joachim Küchenhoff, Psychiater und Psychoanalytiker sowie emeritierter Direktor der Erwachsenenpsychiatrie Baselland, wird sich damit befassen, auf welche Weise pathologische Phänomene mehr und mehr als normal erachtet werden, und dabei auch die Bedeutung des Messens und Klassifizierens einbeziehen. Ein Plädoyer für die empirische Vermessung von Pathologie und Normalität am Beispiel der Depression wird Prof. Dorothea Huber, Professorin für Klinische Psychologie und Psychosomatik an der IPU Berlin und ehemalige Chefärztin an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in München, halten.

Wie Messen und Zählen als Zwang sowohl Halt als auch Leid bedeuten kann, darüber sprechen Annabelle Starck und Felix Schoppmann (beide SFI) sowie Prof. Heinz Weiß, Chefarzt für Psychosomatische Medizin am RBK Stuttgart, Professor an der Universität Tübingen und Leiter des medizinischen Schwerpunkts des SFI. Der Beitrag stützt sich auf ein laufendes Forschungsprojekt am SFI. Im Anschluss rücken Benigna Gerisch, Vera King und Hartmut Rosa, Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie an der Universität Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt, die Paradoxien der Optimierung mit Zahlen in den Blick. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des laufenden Forschungsprojekts „Das vermessene Leben“ präsentieren sie erste Ergebnisse der Studie.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion. Den Impuls hierfür setzt Prof. Uwe Vormbusch, Professor für Soziologische Gegenwartsdiagnosen an der Fern-Universität Hagen, der sich eingehend mit der „Herrschaft der Zahlen“ befasst hat.


Das neue indianerstarke Musical für die ganze Familie YAKARI @ Jahrhunderthalle, Frankfurt am Main
Dez 14 um 18:30 – 21:00


Nach dem Sensations-Erfolg von „YAKARI – Freunde fürs Leben“, dem ersten Musical-Abenteuer über den kleinen Indianerjungen YAKARI und seinen besten Freund Kleiner Donner, sind die Indianer endlich wieder los, und wie! Zum Ende des Jahres wird der Live-Ableger der beliebtesten Zeichentrickserie im Kinderkanal von ARD und ZDF (KiKA) mit einer neuen Geschichte fortgesetzt: Mit „YAKARI 2 – Geheimnis des Lebens“ dürfen ab dem 14. Dezember Klein und Groß wieder Augenzeuge eines spannenden neuen Abenteuers des Kinderhelden werden. Tickets für das neue indianerstarke Musical für die ganze Familie „YAKARI 2 – Geheimnis des Lebens“ gibt es ab dem 25.04. exklusiv unter www.eventim.de und ab dem 27.04. an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Mit täglich 1,2 Mio. Zuschauern ist YAKARI die beliebteste Zeichentrickserie im KiKA und seit Jahren unangefochten auf Platz 1, wenn es um Einschaltquoten geht. „YAKARI – Das Musical“, mit der Musik von Thomas Schwab, feierte 2013 Premiere, wurde mehrfach ausgezeichnet und begeisterte seitdem mehr als eine halbe Million Zuschauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Die Faszination für Indianer ist bei Kindern riesengroß. Wir möchten die Augen unserer kleinen und großen Zuschauer zum Strahlen bringen. Die, die verkleidet zu unserem Musical-Spektakel kommen, erwartet zudem eine ganz besondere Überraschung!“, erzählt Komponist, Autor und Produzent Thomas Schwab. YAKARI nimmt Kinder, Eltern und Großeltern mit auf eine spannende und faszinierende musikalische Reise über Mut, Respekt und Freundschaft – zum Staunen, Lachen und Mitmachen.


Dez
19
Mi
2018
Kunst als Wertschöpfung Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“: 24. Okt. 2018 – 06. Feb. 2019 @ Museum Angewandte Kunst, Frankfurt
Dez 19 um 18:00 – 20:00


Zweiter Vortrag in der Reihe „Kunst als Wertschöpfung“ der Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

Die Kunstlogistik bildet sozusagen den Hinterhof des Kunstbetriebs. Abseits der Aufmerksamkeitsschwelle der Museumsbesucher und Kunstsammler garantieren die invisible hands der Spediteure Pünktlichkeit und Diskretion und offerieren eine Zwischenstation in den Grauzonen nationalstaatlicher Hoheitsgebiete. Der Vortrag „Kunst im Lager. Zur Logistik von Exterritorialität“ von Prof. Monika Dommann

am 7. November (Mittwoch) um 18 Uhr
im Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

geht der Frage nach, wie sich die Perspektive auf Kunstwerke verschiebt, wenn wir uns ihnen mit einem historischen und ethnographischen Blick auf Verpackung und Lagerung nähern. Dommann studierte Geschichte und Ökonomie und ist Professorin für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Sie forscht gegenwärtig zur Geschichte von Logistik und der Datacenters.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Kunst als Wertschöpfung. Zum Verhältnis von Ökonomie und Ästhetik“ im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“, finanziert von der Deutsche Bank AG. Die inhaltliche Verantwortung und Moderation der Veranstaltungsreihe liegt bei Prof. Heinz Drügh, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Prof. Vinzenz Hediger, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, und Prof. Johannes Völz, Institut für England- und Amerikastudien. In insgesamt sieben öffentlichen Vorträgen denken namhafte Expertinnen und Experten aus den Wirtschaftswissenschaften, der Kunstgeschichte und den Kulturwissenschaften das Verhältnis von Ökonomie und Ästhetik neu.

Weitere Termine und Themen im Überblick:

21. November 2018
Prof. Bénédicte Savoy
Unsere Museen
ein übermäßiges und damit unbrauchbares Kapital?
Moderation: Prof. Vinzenz Hediger, Goethe-Universität

5. Dezember 2018
Prof. Elena Esposito
Die Realität der Fiktion
Die Ausbeutung von Ungewissheit in der Wirtschaftswissenschaft
(Vortrag in englischer Sprache mit dt. Übersetzung)

Moderation: Prof. Johannes Völz, Goethe-Universität

19. Dezember 2018
Prof. Moritz Baßler
Ästhetische Angebote im Zeichen des Konsums
Ausdifferenzierung oder Einheitsbrei?

Moderation: Prof. Heinz Drügh, Goethe-Universität

23. Januar 2018
Prof. Wolfgang Ullrich
Der westliche Kunstbegriff im Sog des globalisierten Kunstmarkts

Moderation: Prof. Heinz Drügh, Goethe-Universität

6. Februar 2018
Prof. Julika Griem
Ökonomien des Spiels in Kunst und Wissenschaft

Moderation: Prof. Johannes Völz, Goethe-Universität

Beginn jeweils um 18 Uhr. Alle Veranstaltungen finden im Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt, statt.

Programm im Internet: http://kunstalswertschoepfung.de/


Jan
15
Di
2019
Architekturforum Thüringen: Wohnen – eine existentielle Herausforderung @ Fachhochschule Erfurt - Aula, 2. Obergeschoss Fakultät Architektur und Stadtplanung
Jan 15 um 19:15 – 21:00


Am 15. Januar referiert Professor Dr. Jürgen Hasse im Rahmen der Vortragsreihe “Architekturforum Thüringen” im Wintersemester 2018/2019 zum Thema “Wohnen – eine existentielle Herausforderung”.

Referent: Professor Dr. Jürgen Hasse (Frankfurt am Main)

Die inzwischen 52. Vortragsreihe wird vom “Bund Deutscher Architekten”, Landesverband Thüringen und der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Fachhochschule Erfurt organisiert sowie von der Architektenkammer Thüringen unterstützt. Sie ist eine von der Architektenkammer Thüringen anerkannte Fortbildungsveranstaltung.
Hinweise zur Teilnahme:

Die Teilnahme ist kostenfrei möglich und Interessierte sind herzlich willkommen.
Termin:
15.01.2019 19:15 – 21:00
Veranstaltungsort:
Aula, 2. Obergeschoss
Fakultät Architektur und Stadtplanung
Fachhochschule Erfurt
Schlüterstraße 1
99089 Erfurt
Thüringen
Deutschland

Zielgruppe:
jedermann

E-Mail-Adresse:
m.mann@fh-erfurt.de

Relevanz:
regional

Sachgebiete:
Bauwesen / Architektur, Gesellschaft

Arten:
Vortrag / Kolloquium / Vorlesung

Fachhochschule Erfurt
Veranstaltung ist kostenlos:

Textsprache:
Deutsch

URL dieser Veranstaltung: http://idw-online.de/de/event61614


Jan
23
Mi
2019
Kunst als Wertschöpfung Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“: 24. Okt. 2018 – 06. Feb. 2019 @ Museum Angewandte Kunst, Frankfurt
Jan 23 um 18:00 – 20:00


Zweiter Vortrag in der Reihe „Kunst als Wertschöpfung“ der Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

Die Kunstlogistik bildet sozusagen den Hinterhof des Kunstbetriebs. Abseits der Aufmerksamkeitsschwelle der Museumsbesucher und Kunstsammler garantieren die invisible hands der Spediteure Pünktlichkeit und Diskretion und offerieren eine Zwischenstation in den Grauzonen nationalstaatlicher Hoheitsgebiete. Der Vortrag „Kunst im Lager. Zur Logistik von Exterritorialität“ von Prof. Monika Dommann

am 7. November (Mittwoch) um 18 Uhr
im Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

geht der Frage nach, wie sich die Perspektive auf Kunstwerke verschiebt, wenn wir uns ihnen mit einem historischen und ethnographischen Blick auf Verpackung und Lagerung nähern. Dommann studierte Geschichte und Ökonomie und ist Professorin für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Sie forscht gegenwärtig zur Geschichte von Logistik und der Datacenters.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Kunst als Wertschöpfung. Zum Verhältnis von Ökonomie und Ästhetik“ im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“, finanziert von der Deutsche Bank AG. Die inhaltliche Verantwortung und Moderation der Veranstaltungsreihe liegt bei Prof. Heinz Drügh, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Prof. Vinzenz Hediger, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, und Prof. Johannes Völz, Institut für England- und Amerikastudien. In insgesamt sieben öffentlichen Vorträgen denken namhafte Expertinnen und Experten aus den Wirtschaftswissenschaften, der Kunstgeschichte und den Kulturwissenschaften das Verhältnis von Ökonomie und Ästhetik neu.

Weitere Termine und Themen im Überblick:

21. November 2018
Prof. Bénédicte Savoy
Unsere Museen
ein übermäßiges und damit unbrauchbares Kapital?
Moderation: Prof. Vinzenz Hediger, Goethe-Universität

5. Dezember 2018
Prof. Elena Esposito
Die Realität der Fiktion
Die Ausbeutung von Ungewissheit in der Wirtschaftswissenschaft
(Vortrag in englischer Sprache mit dt. Übersetzung)

Moderation: Prof. Johannes Völz, Goethe-Universität

19. Dezember 2018
Prof. Moritz Baßler
Ästhetische Angebote im Zeichen des Konsums
Ausdifferenzierung oder Einheitsbrei?

Moderation: Prof. Heinz Drügh, Goethe-Universität

23. Januar 2018
Prof. Wolfgang Ullrich
Der westliche Kunstbegriff im Sog des globalisierten Kunstmarkts

Moderation: Prof. Heinz Drügh, Goethe-Universität

6. Februar 2018
Prof. Julika Griem
Ökonomien des Spiels in Kunst und Wissenschaft

Moderation: Prof. Johannes Völz, Goethe-Universität

Beginn jeweils um 18 Uhr. Alle Veranstaltungen finden im Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt, statt.

Programm im Internet: http://kunstalswertschoepfung.de/


Feb
6
Mi
2019
Kunst als Wertschöpfung Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“: 24. Okt. 2018 – 06. Feb. 2019 @ Museum Angewandte Kunst, Frankfurt
Feb 6 um 18:00 – 20:00


Zweiter Vortrag in der Reihe „Kunst als Wertschöpfung“ der Deutsche Bank Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“

Die Kunstlogistik bildet sozusagen den Hinterhof des Kunstbetriebs. Abseits der Aufmerksamkeitsschwelle der Museumsbesucher und Kunstsammler garantieren die invisible hands der Spediteure Pünktlichkeit und Diskretion und offerieren eine Zwischenstation in den Grauzonen nationalstaatlicher Hoheitsgebiete. Der Vortrag „Kunst im Lager. Zur Logistik von Exterritorialität“ von Prof. Monika Dommann

am 7. November (Mittwoch) um 18 Uhr
im Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

geht der Frage nach, wie sich die Perspektive auf Kunstwerke verschiebt, wenn wir uns ihnen mit einem historischen und ethnographischen Blick auf Verpackung und Lagerung nähern. Dommann studierte Geschichte und Ökonomie und ist Professorin für Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Sie forscht gegenwärtig zur Geschichte von Logistik und der Datacenters.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Kunst als Wertschöpfung. Zum Verhältnis von Ökonomie und Ästhetik“ im Rahmen der Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“, finanziert von der Deutsche Bank AG. Die inhaltliche Verantwortung und Moderation der Veranstaltungsreihe liegt bei Prof. Heinz Drügh, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Prof. Vinzenz Hediger, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, und Prof. Johannes Völz, Institut für England- und Amerikastudien. In insgesamt sieben öffentlichen Vorträgen denken namhafte Expertinnen und Experten aus den Wirtschaftswissenschaften, der Kunstgeschichte und den Kulturwissenschaften das Verhältnis von Ökonomie und Ästhetik neu.

Weitere Termine und Themen im Überblick:

21. November 2018
Prof. Bénédicte Savoy
Unsere Museen
ein übermäßiges und damit unbrauchbares Kapital?
Moderation: Prof. Vinzenz Hediger, Goethe-Universität

5. Dezember 2018
Prof. Elena Esposito
Die Realität der Fiktion
Die Ausbeutung von Ungewissheit in der Wirtschaftswissenschaft
(Vortrag in englischer Sprache mit dt. Übersetzung)

Moderation: Prof. Johannes Völz, Goethe-Universität

19. Dezember 2018
Prof. Moritz Baßler
Ästhetische Angebote im Zeichen des Konsums
Ausdifferenzierung oder Einheitsbrei?

Moderation: Prof. Heinz Drügh, Goethe-Universität

23. Januar 2018
Prof. Wolfgang Ullrich
Der westliche Kunstbegriff im Sog des globalisierten Kunstmarkts

Moderation: Prof. Heinz Drügh, Goethe-Universität

6. Februar 2018
Prof. Julika Griem
Ökonomien des Spiels in Kunst und Wissenschaft

Moderation: Prof. Johannes Völz, Goethe-Universität

Beginn jeweils um 18 Uhr. Alle Veranstaltungen finden im Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt, statt.

Programm im Internet: http://kunstalswertschoepfung.de/