Jun
23
Fr
2017
Peter Sloterdijk: Von Morgenröten, die noch nicht geleuchtet haben @ ZKM Medientheater , Karlsruhe
Jun 23 ganztägig


Programm
Freitag, 23.06.2017, 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Eröffnung Symposion
Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe
Peter Weibel, Vorstand des ZKM | Karlsruhe
20:15 Uhr
Keynote Norbert Bolz
Der souveräne Denker

Samstag, 24.06.2017, 10:00–18:00 Uhr
Moderation: Susanne Asche, Joseph Cohen
09:30 Uhr
Begrüßungskaffee
10:00 Uhr
Grußworte Susanne Asche (Stadt Karlsruhe)
10:10 Uhr
Peter Trawny
Autotopographien, Anmerkungen zu Peter Sloterdijks Heidegger
10:50 Uhr
Heiner Mühlmann
Kynische Politik
11.30 Uhr
Isidoro Reguera
Mehr als eine translative Relation
12:10 Uhr
Mittagessen
13:40 Uhr
Sjoerd van Tuinen
Grounds for Optimism: the Best of all Possible Worlds?
14:20 Uhr
Efrain Kristal
A Commentary to Peter Sloterdijk’s Remarks on Shakespeare’s »The Merchant of Venice«
15:00 Uhr
Nigel Thrift
Killer Cities
15:40 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Werner Sobek
Bauen für die Welt von Morgen
16:40 Uhr
Michael Mönninger
Doch alle Lust will Räumlichkeit
17:20 Uhr
Siegfried Mauser
»Musica est exercitium mortis«: Versuch über das Verklingen

Sonntag, 25.06.2017, 10:00–18:00 Uhr
Moderation: Jochen Hörisch, Peter Weibel
09:30 Uhr
Begrüßungskaffee
10:00 Uhr
Grußworte Joszef Bugovics
10:10 Uhr
Olivier Mannoni
Witz, Humor und Philosophie im Werk von Peter Sloterdijk
10:50 Uhr
Gunnar Heinsohn
Menschliches Mass für die Kriegsbereitschaft
11:30 Uhr
Hans Ulrich Gumbrecht
Rhythmen im Denken und Schreiben von Peter Sloterdijk
12:10 Uhr
Mittagessen
13:40 Uhr
Renata Salecl
Ignorance in Time of Anger
14.20 Uhr
Laurens ten Kate
Something is in the air: Deconstructions of the Creation
Starting from Peter Sloterdijk’s »Breathed Commune«
15:00 Uhr
Christoph Ingenhoven
Arbeiten am Raumschiff Erde
15:40 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Michael Maar
Peter Sloterdijk als Diarist
16:40 Uhr
Thomas Macho
Vertikale Migration. Zu einem Motiv im Frühwerk Peter Sloterdijks
17:20 Uhr
Jochen Hörisch
Die Sprache der Philosophie


Jun
24
Sa
2017
Peter Sloterdijk: Von Morgenröten, die noch nicht geleuchtet haben @ ZKM Medientheater , Karlsruhe
Jun 24 ganztägig


Programm
Freitag, 23.06.2017, 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Eröffnung Symposion
Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe
Peter Weibel, Vorstand des ZKM | Karlsruhe
20:15 Uhr
Keynote Norbert Bolz
Der souveräne Denker

Samstag, 24.06.2017, 10:00–18:00 Uhr
Moderation: Susanne Asche, Joseph Cohen
09:30 Uhr
Begrüßungskaffee
10:00 Uhr
Grußworte Susanne Asche (Stadt Karlsruhe)
10:10 Uhr
Peter Trawny
Autotopographien, Anmerkungen zu Peter Sloterdijks Heidegger
10:50 Uhr
Heiner Mühlmann
Kynische Politik
11.30 Uhr
Isidoro Reguera
Mehr als eine translative Relation
12:10 Uhr
Mittagessen
13:40 Uhr
Sjoerd van Tuinen
Grounds for Optimism: the Best of all Possible Worlds?
14:20 Uhr
Efrain Kristal
A Commentary to Peter Sloterdijk’s Remarks on Shakespeare’s »The Merchant of Venice«
15:00 Uhr
Nigel Thrift
Killer Cities
15:40 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Werner Sobek
Bauen für die Welt von Morgen
16:40 Uhr
Michael Mönninger
Doch alle Lust will Räumlichkeit
17:20 Uhr
Siegfried Mauser
»Musica est exercitium mortis«: Versuch über das Verklingen

Sonntag, 25.06.2017, 10:00–18:00 Uhr
Moderation: Jochen Hörisch, Peter Weibel
09:30 Uhr
Begrüßungskaffee
10:00 Uhr
Grußworte Joszef Bugovics
10:10 Uhr
Olivier Mannoni
Witz, Humor und Philosophie im Werk von Peter Sloterdijk
10:50 Uhr
Gunnar Heinsohn
Menschliches Mass für die Kriegsbereitschaft
11:30 Uhr
Hans Ulrich Gumbrecht
Rhythmen im Denken und Schreiben von Peter Sloterdijk
12:10 Uhr
Mittagessen
13:40 Uhr
Renata Salecl
Ignorance in Time of Anger
14.20 Uhr
Laurens ten Kate
Something is in the air: Deconstructions of the Creation
Starting from Peter Sloterdijk’s »Breathed Commune«
15:00 Uhr
Christoph Ingenhoven
Arbeiten am Raumschiff Erde
15:40 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Michael Maar
Peter Sloterdijk als Diarist
16:40 Uhr
Thomas Macho
Vertikale Migration. Zu einem Motiv im Frühwerk Peter Sloterdijks
17:20 Uhr
Jochen Hörisch
Die Sprache der Philosophie


Jun
25
So
2017
Peter Sloterdijk: Von Morgenröten, die noch nicht geleuchtet haben @ ZKM Medientheater , Karlsruhe
Jun 25 ganztägig


Programm
Freitag, 23.06.2017, 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Eröffnung Symposion
Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe
Peter Weibel, Vorstand des ZKM | Karlsruhe
20:15 Uhr
Keynote Norbert Bolz
Der souveräne Denker

Samstag, 24.06.2017, 10:00–18:00 Uhr
Moderation: Susanne Asche, Joseph Cohen
09:30 Uhr
Begrüßungskaffee
10:00 Uhr
Grußworte Susanne Asche (Stadt Karlsruhe)
10:10 Uhr
Peter Trawny
Autotopographien, Anmerkungen zu Peter Sloterdijks Heidegger
10:50 Uhr
Heiner Mühlmann
Kynische Politik
11.30 Uhr
Isidoro Reguera
Mehr als eine translative Relation
12:10 Uhr
Mittagessen
13:40 Uhr
Sjoerd van Tuinen
Grounds for Optimism: the Best of all Possible Worlds?
14:20 Uhr
Efrain Kristal
A Commentary to Peter Sloterdijk’s Remarks on Shakespeare’s »The Merchant of Venice«
15:00 Uhr
Nigel Thrift
Killer Cities
15:40 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Werner Sobek
Bauen für die Welt von Morgen
16:40 Uhr
Michael Mönninger
Doch alle Lust will Räumlichkeit
17:20 Uhr
Siegfried Mauser
»Musica est exercitium mortis«: Versuch über das Verklingen

Sonntag, 25.06.2017, 10:00–18:00 Uhr
Moderation: Jochen Hörisch, Peter Weibel
09:30 Uhr
Begrüßungskaffee
10:00 Uhr
Grußworte Joszef Bugovics
10:10 Uhr
Olivier Mannoni
Witz, Humor und Philosophie im Werk von Peter Sloterdijk
10:50 Uhr
Gunnar Heinsohn
Menschliches Mass für die Kriegsbereitschaft
11:30 Uhr
Hans Ulrich Gumbrecht
Rhythmen im Denken und Schreiben von Peter Sloterdijk
12:10 Uhr
Mittagessen
13:40 Uhr
Renata Salecl
Ignorance in Time of Anger
14.20 Uhr
Laurens ten Kate
Something is in the air: Deconstructions of the Creation
Starting from Peter Sloterdijk’s »Breathed Commune«
15:00 Uhr
Christoph Ingenhoven
Arbeiten am Raumschiff Erde
15:40 Uhr
Kaffeepause
16:00 Uhr
Michael Maar
Peter Sloterdijk als Diarist
16:40 Uhr
Thomas Macho
Vertikale Migration. Zu einem Motiv im Frühwerk Peter Sloterdijks
17:20 Uhr
Jochen Hörisch
Die Sprache der Philosophie


LiteraturLounge: Ernst Jandl. Seine Gedichte. @ Haus am Dom, Frankfurt am Main
Jun 25 um 11:00 – 13:00


Präsentation mit Klaus Siblewski, dem ehem. Lektor von Ernst Jandl
Livemitschnitt einer öffentlichen Lesung
Musikalischer Rahmen mit Moritz Thiele (Saxophon) von der HfMDK

Frankfurter Lyriktage – auch in der LiteraturLounge im Haus am Dom
Unser Gast ist Klaus Siblewski, Herausgeber des Gesamtwerkes von Ernst Jandl (1925 – 2000)

Immer neue Generationen von Lesern finden Gefallen an »ottos mops« der unerschrocken durch einen Kosmos aus lauter »Os« hopst, oder an dem ungleich ernsteren Gedicht »schtzngrmm«, bei dem am Ende Tote in den lautlich nachgebildeten Schützengräben zurückgelassen werden.

Klaus Siblewski, Lektor und Herausgeber von Ernst Jandls Werke (6 Bände) hat alles aufgeschrieben, was er wann und wie mit Jandl erlebt hat. Siblewski erzählt auch anekdotisch über seine Zusammenarbeit Jandl. Als Lektor hatte er natürlich einen ganz persönlichen Bezug zu Jandl gehabt. Er berichtet über Telefonate mit Jandl, in denen es u.a. um Themen wie Auftritte auf der Buchmesse, Übersetzungen seiner Gedichte in andere Sprachen, seine Beziehungen zu Kolleginnen und Kollegen aber auch Absprachen zu seinen Auftritten und vieles mehr.

Sie hören Jandl-Gedichte und -Geschichten, vorgelesen von Klaus Siblewski aber auch einen Livemitschnitt einer öffentlichen Lesung mit Ernst Jandl.

Musikalisch wir das Programm von Moritz Thiele (Saxophon) von der HfMDK begleitet.

Wer die Wiederbegegnung mit dem Dichter Ernst Jandl sucht oder zum ersten Mal sich den Texten dieses Autors annähern möchte, der sollte sich diesen vergnüglichen Sonntag nicht entgehen lassen.


Konzertreihe M13: Trio Colori @ Christuskirche, Frankfurt am Main
Jun 25 um 17:00 – 19:00


Seit 14 Jahren existiert im Frankfurter Nordend die Konzertreihe M 13 der Christuskirche am Merianplatz 13. Im Turnus von zwei bis drei Monaten öffnet die ev.-method. Kirchengemeinde sonntags um 17 Uhr für Künstler und Publikum ihre Türen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind zur Deckung der Kosten willkommen.

Die Akustik im Kirchenschiff mit einer Deckenhöhe von sechs Metern bietet Raum für konzertante Anlässe. Die rotbraune Backsteinkirche wurde im Stil der Neo-Renaissance im Jahre 1889 erbaut. Neben Orgel, die zum Bestand zählt, ist auch Platz um einen großen Flügel aufzustellen und den Klang dafür zu entfalten.

Mit Beginn 2017 hat Christoph Wend die Leitung und Organisation der Konzertreihe an Regina Rumohr und Mareike Beckmann übergeben. Die Geigerin M. Beckmann spielt in mehreren Ensembles und R. Rumohr ist ehrenamtlich in der Christuskirche aktiv. Die beiden haben für 2017 ein spannendes Programm zusammengestellt. Zur Premiere spielte am 22. Januar die Camerata Kronberg mit Mareike Beckmann (Barock-Violine), Anna Dückert (Harfe und Geige), Christoph Seehase (Laute und Barockgitarre) und Brigitte Hertel (Virginal und Orgelpositiv).

Trio Colori

Ausführende: Bettina Tempel, Flöte; Matthias Jakob, Gitarre; Christiane Bergmann, Viola

Darstellung der Künstler:
Die Frankfurterin Bettina Tempel ist Flötistin, erhielt ihre Ausbildung an der Frankfurter Hochschule für Musik, versierte und erfahrene Kammermusikerin , gründete das Ensemble „Frankfurter Kammersolisten“ und setzt sich als Vorsitzende des Vereins „Künstler gegen Krebs“ ein.

Christiane Bergmann, ebenfalls Frankfurterin, ist Bratschenstimmführerin der Frankfurter Orchestergesellschaft und Mitglied der Philharmonie Merck in Darmstadt sowie Mitglied diverser Kammermusikensembles.

Der Heppenheimer Matthias Jakob absolvierte in Frankfurt das Gitarrenstudium an der Hochschule für Musik. Er ist mit verschiedenen Kammermusikpartner musikalisch unterwegs, als Lehrbeauftragter für Gitarre setzte er sich sowohl an der Musikhochschule Frankfurt als auch an der Universität für sein Instrument ein und ist heute Fachbereichsleiter für Musik.

Programm:
Die Zuhörer erwartet ein spannender Gang durch die Musik fast aller Epochen: Es werden höchst interessante und selten gespielte Werke von Francesco Molino, Ernesto Nazareth, Anton Diabelli, David W. Solomons und Astor Piazolla aufgeführt

Datum und Ort: Sonntag, den 25.6.2017 um 17.00 Uhr in der Evangelisch- methodistischen Christuskirche am Merianplatz 13 in 60316 Frankfurt

Das Konzert findet im Rahmen der M13 Konzerte statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind immer sehr herzlich willkommen.


Jun
27
Di
2017
Lesung mit João Guilhoto @ TFM Buchhandlung, Frankfurt am Main
Jun 27 um 19:30 – 21:30


Lesung mit dem in Frankfurt lebenden, portugiesischen Autor João Guilhoto
am 27.Juni, 19.30 Uhr in unserer Buchhandlung, TFM, Große Seestraße 47, Frankfurt-Bockenheim

Moderation: David Freudenthal

Der Eintritt ist frei, die Lesung ist zweisprachig portugiesisch-deutsch
João Guilhoto stellt sein im vergangenen Jahr erschienenes Buch O livro das aproximações vor.

João Guihoto, Editora Nós
João Guilhoto wurde 1987 in Lissabon geboren und verbrachte einen Großteil seiner Jugend in Lamego. 2009 begann er als Journalist zu arbeiten. Seine ersten literarischen Texte erschienen in den Zeitschriften LER und Cult. Nach einer Reihe von Reisen durch Europa kam er nach Deutschland und lebt seit einigen Jahren in Frankfurt.


Jun
28
Mi
2017
„Können wir aus dem Erbe der Aufklärung zu einer gemeinsamen Kultur kommen?“ @ Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
Jun 28 um 19:30 – 21:30


Mittwoch, 28. Juni 2017, 19.30 Uhr im Frankfurter Goethe-Haus

Die Abschlussveranstaltung der Frankfurter Hausgespräche 2017 wird am 28. Juni gemeinsam vom Freien Deutschen Hochstift/Frankfurter Goethe-Haus und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft veranstaltet. Sie spürt dem lebendigen Erbe der Aufklärung nach und fragt nach seiner gemeinschaftstiftenden Prägekraft in ungewisser moderner Zeit.

Vernunft, Argument und Beweis, Bildungsbegeisterung, Wissenschaftsorientierung, Freiheit des Individuums – das sind Ankerpunkte einer Kultur, die durch die Aufklärung gegangen ist und sich auf sie beruft. In einer immer heterogener werdenden Gesellschaft stellt sich nicht nur die Frage nach der Rechtsordnung, sondern darüber hinaus auch nach Rahmungen wie gesellschaftlichen Zielvorstellungen und Denkmodellen, Aushandlungsformen, Freiheiten, Regeln und Grenzen des Umgangs miteinander.

Ablauf des Abends:

Begrüßung: Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin, Freies Deutsches Hochstift

Einführung und Moderation: Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt,
Vorstandsvorsitzender, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main

Es diskutieren:

– Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Direktorin, Freies Deutsches Hochstift
– Maya Hatsukano, Doktorandin im Fach Politikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt
– Prof. Dr. Armina Omerika, Juniorprofessorin für Ideengeschichte des Islam, Goethe-Universität Frankfurt
– Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; der Eintritt ist frei.


Schöne Aussichten mit Saša Stanišic @ Literaturhaus, Frankfurt am Main
Jun 28 um 19:30 – 21:30


Schöne Aussichten – Das Frankfurter Literaturgespräch XXXV
Mit Saša Stanišić, Mara Delius, Alf Mentzer und Hubert Spiegel
Mit den Gebärdensprachdolmetschern Kathrin Enders und Lorena Zilles

Literarisches Quartett ohne Quotendruck und Fernbedienung. Vier Kritiker diskutieren über neue Romane.
Hier sitzt das Publikum mittendrin. In der 35. Ausgabe der „Schönen Aussichten“ streiten und schlichten der hr2-Literaturredakteur Alf Mentzer, die Kritikerin Mara Delius (Literarische Welt) sowie der Literaturkritiker Hubert Spiegel (F.A.Z.) mit dem Gastkritiker Saša Stanišić. Der übersiedelte als Vierzehnjähriger während des Bosnienkrieges nach Deutschland, den er in seinem Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ thematisierte. Für seine Romane und Erzählungen wurde er bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet, etwa dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014. Zuletzt veröffentlichte Stanišić den Erzählband „Fallensteller“, erhältlich im Luchterhand Verlag. Dem legendären Haltbarkeitstest wird „Herztier“ von Herta Müller unterzogen.

Die weiteren Titel des Abends sind:
China Miéville: Dieser Volkszähler (Liebeskind)
Andreas Stichmann: Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk (Rowohlt)
Christine Wunnicke: Katie (Berenberg)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit hr2-kultur. Sendetermin am 02.07. um 12.04 Uhr.
Die Diskussion wird, gefördert durch die Aktion Mensch, von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt.

Eintritt 7 / 4 Euro (VVK) / facebook event


Jun
29
Do
2017
Stefano d‘Arrigo: Horcynus Orca @ Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
Jun 29 um 19:00 – 21:00


Dienstag, 29. Juni, 19 Uhr

In Kooperation mit der deutsch-italienischen Vereinigung

Die Landschaften um die Straße von Messina bilden die Brücke zwischen den Mythen der Antike und der Gegenwart. Hier, zwischen Skylla und Charybdis, hörte Odysseus den Gesang der Sirenen. An diesen Ort, sein Zuhause, strebt auch der Held von Stefano D’Arrigos Meisterwerk ›Horcynus Orca‹, dem großen unentdeckten Roman der Moderne, der mit Joyce, Kafka, Musil, Proust verglichen wird. D’Arrigo bannt diese ganze Welt in nur vier Tage: Ein 1943 nach dem Zusammenbruch der Marine heimkehrender Matrose erfährt, was der Krieg aus seinen Menschen gemacht hat. Eine geheimnisvolle Frau hilft dem Fischer ohne Boot über die Meerenge, aber er muss erfahren, dass jede Heimkehr vergeblich ist, wenn der Tod das Ruder führt.

Vierzig Jahre nach dem Erscheinen ist es Moshe Kahn gelungen, den lange als unübersetzbar geltenden Roman zum ersten Mal in eine andere Sprache zu übertragen. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, für das sizilianische Italienisch mit seinen bildstarken und metaphernreichen Dialekten und erdigen Phonemen eine deutsche Entsprechung zu finden, die den großen Wurf des Romans, seine sprachliche Finesse und seine weiten Anspielungsräume lebendig werden lässt. Die Kritik ist sich einig: eine Glanztat.

Aus der Übersetzung liest der Schauspieler Bernt Hahn.


Benjamin Lebert: Die Dunkelheit zwischen den Sternen @ Literaturhaus, Frankfurt am Main
Jun 29 um 19:30 – 21:30


Moderation: Alf Mentzer (hr2-kultur)

Der Autor von „Crazy“ mit einer Geschichte aus Kathmandu
Mit „Crazy“ schrieb Benjamin Lebert vor fast 20 Jahren einen der großen Publikumserfolge des ausgehenden 20. Jahrhunderts. In 33 Sprachen übersetzt, von Hans Christian Schmid verfilmt. Weitere Romane folgten. Lebert war für eine Hilfsorganisation eine Zeit lang in einem Kinderheim in Nepal. Jetzt erscheint im S. Fischer Verlag sein Roman, der von diesen Kindern und ihrem Leben erzählt: „Die Dunkelheit zwischen den Sternen“. Es sind die letzten Tage vor dem Erdbeben in Nepal, Kathmandu im April 2015. Shakti, Achanda und Tarun leben in einem Heim, das für sie so eine Art Zuhause ist. Sie träumen von Freundschaft, der Pflegefamilie, einem Motorrad, sie erleben eine Ahnung von Glück. Ihre Eltern hatten sie in die Zwangsarbeit und in die Prostitution verkauft, irgendwann flohen sie. Man lässt sie glauben, dass es ihnen jetzt gut gehen wird, aber natürlich wissen sie es besser. Sie sind am Leben, sie trauen niemandem, sie suchen einen Weg durch die Dunkelheit. Der Autor im Gespräch mit hr2-Literaturredakteur Alf Mentzer.

Eintritt 9 / 6 Euro (VVK) / facebook event


Jun
30
Fr
2017
Nachkriegsmoderne erhalten @ Nicolaihaus
Jun 30 um 9:00 – 11:00


inzwischen sind Musik, aber auch Designprodukte der 60er und 70er Jahre wie Sitzsäcke, Lavalampen und Nierentische oder antifunktionalistische Möbel aus den 80ern wieder „in“.

Bauten dieser Zeit, damals in West und Ost kontrovers diskutiert, zwischenzeitlich missachtet, stehen heute im Fokus der Architektur- und Denkmaldiskussion. Gleichzeitig stehen Eigentümer und Planer angesichts Klimawandel, hoher Energiekosten und notwendiger Anpassungen an geänderte Wohnanforderungen vor der Aufgabe, zu sanieren. Das Seminar stellt gelungene Praxisbeispiele vor, zeigt denkmalverträgliche Lösungsansätze und diskutiert Sanierungsergebnisse, die das Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen aufzeigen.

„Nachkriegsmoderne erhalten“

am 30.06.2017, 09.00 – 17.15 Uhr
Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Nicolaihaus
Brüderstraße 13, 10178 Berlin

Anmeldung zum Seminar per E-mail: denkmalakademie@denkmalschutz.de
oder per Fax: 0228 9091-439


Jul
4
Di
2017
Sommerlesung des sexyunderground: Ich würds gern hören @ Literaturhaus, Frankfurt am Main
Jul 4 um 19:30 – 21:30


Mit Meret Baumgardt, Felicitas Hubert, Lisa Kaldowski, Caroline Pfeffer, Martin Piekar, Darya Sotoodeh, Leon Steurer und Carolin Wagner

Neue Stimmen aus Frankfurt und Umgebung – der literarische Nachwuchs im Literaturhaus
Beim sexyunderground geht es vor allem um eines: Schreiben. Da werkeln, basteln, schrauben und drehen Jungautoren an eigenen Texten. Hierfür treffen sie sich bereits seit 2008 regelmäßig im Literaturhaus Frankfurt und führen weiter, was im „Schreibzimmer“, der jährlichen Schreibwerkstatt für Jugendliche, seinen Anfang nahm. Aber nicht nur dort. Die Ergebnisse dieser Treffen stellen sie auch in diesem Jahr bei ihrer gemeinsamen Lesung im Literaturhaus vor. Das bedeutet: frische, ungekürzte Lyrik und Prosa aus dem Untergrund.

Eintritt 5 / 3 Euro (VVK)


Jul
5
Mi
2017
Michael Kleeberg – Frankfurter Poetikvorlesungen @ Literaturhaus, Frankfurt am Main
Jul 5 um 19:30 – 21:30


Abschlusslesung
Moderation: Heinz Drügh (Goethe Universität)

Zum Abschluss seiner Poetikvorlesungen liest Michael Kleeberg aus veröffentlichten und unveröffentlichten Texten. Nach Oxforder Vorbild richtete die Goethe-Universität 1959 die Stiftungsgastdozentur für Poetik ein. Von einem Seminar begleitet gibt diese Studierenden die Möglichkeit, literarische Werke und Werkfragen aus Sicht und aus dem Munde eines reflektierenden Schriftstellers zu verstehen. Zusätzlich bieten die Vorlesungen einer größeren Öffentlichkeit die Chance, an literaturtheoretischen Prozessen und Überlegungen teilzuhaben. Die erste Dozentin war Ingeborg Bachmann. Es folgten Enzensberger, Bichsel, Schleef. Unter dem Titel „BESSEREM VERSTÄNDNISS. Ein Making-of“ spricht Michael Kleeberg in diesem Semester ab dem 06.06. Woche für Woche über seine Arbeit an, mit und für die Literatur. Den Abend im Literaturhaus moderiert der Literaturwissenschaftler Heinz Drügh.

In Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt und den Partnern der Frankfurter Poetikvorlesungen.

Eintritt 7 / 4 Euro (VVK)


Jul
6
Do
2017
ZuKT_tanzmarathon 2017 @ Kleiner Saal der HfMDK, Frankfurt am Main
Jul 6 um 19:00 – 22:45


mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main(HfMDK)
mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie

Premiere Donnerstag 6. Juli 2016
weitere Aufführungen 7. & 8. Juli

jeweils 3 verschiedene Programme

1_19.00
2_ 20.15
3_ 21.30

Kleiner Saal der HfMDK
Eschersheimer Landstr. 29-39, 60322 Frankfurt am Main
Karten für den ZuKT_tanzmarathon 2017 sind erhältlich am jeweiligen Veranstaltungstag von 10 bis 18 Uhr im Künstlerischen Betriebsbüro (C 010, C 011) und ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse

Eintritt: jeweils 4 Euro pro Programm; online: 4 Euro pro Programm (zzgl. Onlinegebühren),online ab einer Woche vor Veranstaltungsbeginn unter der jeweiligen Veranstaltung auf der HfMDK-Website

www.hfmdk-frankfurt.info/ (der Onlineverkauf wird am Tag der Veranstaltung, bei Wochenendveranstaltungen freitags, um 13 Uhr geschlossen)
Nach dem Projekt „Feuervogel Suite“im Januar, dem „Wintertanzprojekt“im Gallus Theater im Februar, der HfMDK Hochschulnacht „Aktion –Reaktion“ im April und ZuKT_present im Mousonturm im Mai hat das Publikum zum Abschluss des Studienjahres 2016/17 erneut Gelegenheit, das breite tänzerische Spektrum der Studierenden und deren hohes Qualitätsniveauin den unterschiedlichsten Stilen zu erleben –sei es neo-klassisch, zeitgenössisch, folkloristisch oder performativ. Das künstlerische Ausdrucksvermögen der jungen Tänzerinnen & Tänzer überzeugt.
Ihre Bewegungsfreude ist ansteckend, ihr Tanz begeistert immer wieder aufs Neue.

Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Stücken von William Forsythe (Impressing the Czar, In the Middle, Somewhat Elevated, The Vile Parody of Address), JiříKylián (Verklärte Nacht)und Ivan Perez (‚Young Men’Balletboyz), Choreographien vonMenghan Lou, Georg Reischl, Johannes Wieland, Regina van Berkel und Dieter Heitkamp, neue Stücke von Marc Spradling und Susanne Noodt sowie studentische Eigenarbeiten.


Jul
7
Fr
2017
ZuKT_tanzmarathon 2017 @ Kleiner Saal der HfMDK, Frankfurt am Main
Jul 7 um 19:00 – 22:45


mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main(HfMDK)
mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie

Premiere Donnerstag 6. Juli 2016
weitere Aufführungen 7. & 8. Juli

jeweils 3 verschiedene Programme

1_19.00
2_ 20.15
3_ 21.30

Kleiner Saal der HfMDK
Eschersheimer Landstr. 29-39, 60322 Frankfurt am Main
Karten für den ZuKT_tanzmarathon 2017 sind erhältlich am jeweiligen Veranstaltungstag von 10 bis 18 Uhr im Künstlerischen Betriebsbüro (C 010, C 011) und ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse

Eintritt: jeweils 4 Euro pro Programm; online: 4 Euro pro Programm (zzgl. Onlinegebühren),online ab einer Woche vor Veranstaltungsbeginn unter der jeweiligen Veranstaltung auf der HfMDK-Website

www.hfmdk-frankfurt.info/ (der Onlineverkauf wird am Tag der Veranstaltung, bei Wochenendveranstaltungen freitags, um 13 Uhr geschlossen)
Nach dem Projekt „Feuervogel Suite“im Januar, dem „Wintertanzprojekt“im Gallus Theater im Februar, der HfMDK Hochschulnacht „Aktion –Reaktion“ im April und ZuKT_present im Mousonturm im Mai hat das Publikum zum Abschluss des Studienjahres 2016/17 erneut Gelegenheit, das breite tänzerische Spektrum der Studierenden und deren hohes Qualitätsniveauin den unterschiedlichsten Stilen zu erleben –sei es neo-klassisch, zeitgenössisch, folkloristisch oder performativ. Das künstlerische Ausdrucksvermögen der jungen Tänzerinnen & Tänzer überzeugt.
Ihre Bewegungsfreude ist ansteckend, ihr Tanz begeistert immer wieder aufs Neue.

Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Stücken von William Forsythe (Impressing the Czar, In the Middle, Somewhat Elevated, The Vile Parody of Address), JiříKylián (Verklärte Nacht)und Ivan Perez (‚Young Men’Balletboyz), Choreographien vonMenghan Lou, Georg Reischl, Johannes Wieland, Regina van Berkel und Dieter Heitkamp, neue Stücke von Marc Spradling und Susanne Noodt sowie studentische Eigenarbeiten.


Jul
8
Sa
2017
ZuKT_tanzmarathon 2017 @ Kleiner Saal der HfMDK, Frankfurt am Main
Jul 8 um 19:00 – 22:45


mit Studierenden des Studiengangs ZuKT_BAtanz
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main(HfMDK)
mit Unterstützung der Hessischen Theaterakademie

Premiere Donnerstag 6. Juli 2016
weitere Aufführungen 7. & 8. Juli

jeweils 3 verschiedene Programme

1_19.00
2_ 20.15
3_ 21.30

Kleiner Saal der HfMDK
Eschersheimer Landstr. 29-39, 60322 Frankfurt am Main
Karten für den ZuKT_tanzmarathon 2017 sind erhältlich am jeweiligen Veranstaltungstag von 10 bis 18 Uhr im Künstlerischen Betriebsbüro (C 010, C 011) und ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse

Eintritt: jeweils 4 Euro pro Programm; online: 4 Euro pro Programm (zzgl. Onlinegebühren),online ab einer Woche vor Veranstaltungsbeginn unter der jeweiligen Veranstaltung auf der HfMDK-Website

www.hfmdk-frankfurt.info/ (der Onlineverkauf wird am Tag der Veranstaltung, bei Wochenendveranstaltungen freitags, um 13 Uhr geschlossen)
Nach dem Projekt „Feuervogel Suite“im Januar, dem „Wintertanzprojekt“im Gallus Theater im Februar, der HfMDK Hochschulnacht „Aktion –Reaktion“ im April und ZuKT_present im Mousonturm im Mai hat das Publikum zum Abschluss des Studienjahres 2016/17 erneut Gelegenheit, das breite tänzerische Spektrum der Studierenden und deren hohes Qualitätsniveauin den unterschiedlichsten Stilen zu erleben –sei es neo-klassisch, zeitgenössisch, folkloristisch oder performativ. Das künstlerische Ausdrucksvermögen der jungen Tänzerinnen & Tänzer überzeugt.
Ihre Bewegungsfreude ist ansteckend, ihr Tanz begeistert immer wieder aufs Neue.

Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Stücken von William Forsythe (Impressing the Czar, In the Middle, Somewhat Elevated, The Vile Parody of Address), JiříKylián (Verklärte Nacht)und Ivan Perez (‚Young Men’Balletboyz), Choreographien vonMenghan Lou, Georg Reischl, Johannes Wieland, Regina van Berkel und Dieter Heitkamp, neue Stücke von Marc Spradling und Susanne Noodt sowie studentische Eigenarbeiten.


Jul
17
Mo
2017
Hindemith-Preis 2017 für Samy Moussa @ NordArt, Rendsburg-Büdelsdorf
Jul 17 um 19:00 – 21:00


Samy Moussa erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Hindemith-Preis. Das Votum der Jury unter Vorsitz des SHMF-Intendanten Dr. Christian Kuhnt fiel einstimmig auf den 1984 im kanadischen Montreal geborenen Komponisten und Dirigenten.

»Samy Moussa versteht es aufbesondere Weise, Tradition und Innovation zu einem eigenen Stil zu verbinden. Seine Musik, die sich durch Formschönheit und kompositorische Strenge auszeichnet, trifft den Nerv unserer Zeit«, so Dr. Christian Kuhnt, Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festival.

Die Preisverleihung findet am 17. Juli 2017 um 19 Uhr in der NordArt in Rendsburg­ Büdelsdorf statt. Auf dem Programm stehen Werke von Samy Moussa und Paul Hindemith. Gewürdigt wird Moussa an diesem Abend von Christoph Eschenbach.

Seit 1990 wird der Hindemith-Preis im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival verliehen. Mit dem Preis, der von der Hindemith-Stiftung (Blonay/Schweiz), den vier Hamburger Stiftungen Rudolf und Erika Koch-Stiftung, Walther und Käthe Busche-Stiftung, Gerhard Trede-Stiftung und der Franz-Wirth­ Gedächtnis-Stiftung sowie der Freien und Hansestadt Harnburg und dem Land Schleswig-Holstein gestiftet wird, sollen herausragende zeitgenössische Komponisten gefördert werden. Zugleich erinnert die Auszeichnung an das musikpädagogische Wirken Paul Hindemiths, der 1932 im Auftrag der Staatlichen Bildungsanstalt Plön die Komposition »Plöner Musiktag« schrieb.

Zu den Preisträgern zählen unter anderem Olga Neuwirth (1999), Matthias Pintscher (2000), ThomasAdes (2001), Jörg Widmann (2002), Jörn Arnecke (2004), Lera Auerbach (2005), Dai Fujikura (2007), Bernd Richard Deutsch (2014) und David Philip Hefti (2015). 2016 ging der bedeutende Preis an die in New York lebende, britische Kompanistin Anna Clyne.

Verleihung des Hindemith-Preises 2017
Montag, 17. Juli, 19 Uhr
Rendsburg-Büdelsdorf, NordArt

Besetzung:
Quatuor Diotima
Christoph Eschenbach, Würdigung

Programm:
Werke von Paul Hindemith und Samy Moussa

www.shmf.de

Biografie

Samy Moussa studierte Komposition und Dirigieren an der Universite de Montreal bei Jose Evangelista und setzte seine Studien unter anderem in München bei Matthias Pintscher und Pascal Dusapin fort. Seine Opern >>L’autre frere« und nVastation« wurden bei den Münchener Biennalen 2010 und 2014 uraufgeführt. 2013 erhielt er den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung. 2015 wurde er mit dem Titel >>Composer of the year« bei den Opus Awards in Quebec ausgezeichnet. Kompositionsaufträge erhielt Samy Moussa unter anderem von Kent Nagana und von Pierre Boulez für das Luceme Festival2015. Seine Werke wurden unter anderem vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem DSO Berlin, dem Vancouver Symphony Orchestra und dem Orchestre symphonique de Montreal aufgeführt. Samy Moussa lebt in Berlin und Paris. Seine Werke werden bei Durand (Universal Music Publishing Classical) verlegt.


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Große Opernchöre vor farbenprächtig angestrahlter Barockresidenz @ Schlossgarten, Bruchsal
Jul 30 um 20:00 – 22:30


„O welche Lust, in freier Luft den Atem leicht zu heben“ – der Gefangenenchor aus Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“ wird eines der großen Gesangswerke sein, das am Abend des 30. Juli ab 20 Uhr beim diesjährigen Bruchsaler Klassik Open Air vor der festlich illuminierten Kulisse des Barockschlosses erklingt. Ouvertüre, Arien und Chöre aus „Fidelio“ bilden denn auch einen Schwerpunkt des Programms, zu dem weiter Auszüge aus der 9. Sinfonie und Beethovens Ouvertüre für das Festspiel „Die Weihe des Hauses“ gehören werden.

Unter der professionellen Leitung von Johann J. Beichel wirken das Bruchsaler Barockensemble und – zum zweiten Mal nach der eindrucksvollen Premiere im Sommer 2015 – der Männerchor des Landkreis-Projektchores Karlsruhe zusammen. Klanglich hervorragend besetzt, verfügt das Ensemble über viele Sänger mit langjähriger Konzerterfahrung und einem breiten Repertoire an klassischen Werken. Die Sopranistinnen Veronika Farkas und Lydia Eller, der Tenor Jason Kim und der Bassist Florian Kontschak bringen als Solisten internationale Erfahrung mit. Im hochsommerlichen Schlossgarten vor der farbenprächtig angestrahlten fürstbischöflichen Residenz verspricht dies einmal mehr die Mischung, die bereits seit vielen Jahren die Besucher des Bruchsaler Klassik Open Air am ersten Sonntag der Sommerferien ein ums andere Mal begeistert.

Der Vorverkauf hat begonnen. Karten zum Preis von 30 und 25 Euro sind erhältlich im Tourist-Center Bruchsal (Am Alten Schloss) sowie bei der Volksbank in Bruchsal. Karten-Bestellungen sind möglich in allen Filialen der Volksbank Bruchsal-Bretten. Ermäßigungen erhalten Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Bundesfreiwilligendienstleistende. (Info: Stadt Bruchsal, Tel. 07251/79-380, E-Mail: kultur@bruchsal.de)


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21. Philosophicum Lech 2017
Sep 20 ganztägig


21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

www.philosophicum.com

 


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21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

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21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

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21. Philosophicum Lech 2017
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21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

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„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

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Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

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Michel Houellebecq @ Schauspiel Frankfurt
Okt 11 um 18:00 – 20:00


Im Schauspiel Frankfurt
Mittwoch 11.10.17 / 18.00 h / Eintritt 26 / 12 Euro / Karten ab 15.08. unter www.schauspielfrankfurt.de
Michel Houellebecq: Unterwerfung
Moderation: Julia Encke (F.A.S.)
Dt. Text: N.N.

Frankreichs großer Autor in Frankfurt

Am 8. Januar 2015 erklärte der damalige französische Premierminister Manuel Valls: „Frankreich, das ist nicht ‚Die Unterwerfung‘, das ist nicht Michel Houellebecq!“ Der Grund, warum Houellebecqs jüngster Roman aber allen Angst macht, ist: dass seine Gründe immer greifbarer werden. Sogar der Breitwandhistoriker Oliver Stone hat sich die Kinofilm-Rechte bereits gesichert. Houellebecq erzählt vom plötzlichen Verenden der französischen Kultur und Tradition wie wir sie kennen. Ein Aufschub womöglich der diesjährige Wahlausgang. Am 7. Januar 2015, dem Erscheinungstag von „Die Unterwerfung“ (DuMont), fielen auch die tödlichen Schüsse in der Redaktion der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo. Der Autor sagte daraufhin alle Promotion-Termine ab. Am Rang des Buches änderte das nichts. Die Moderatorin des Abends, Julia Encke, die Literaturchefin der F.A.S. wird just in diesem Jahr ein Porträt dieses Autors und vermeintlichen Provokateurs veröffentlichen. Das Gespräch in französischer Sprache wird übersetzt.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt im Rahmen von „Frankfurt auf Französisch – Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017“.


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Zweiter „European Art Cinema Day“
Okt 15 ganztägig


Am 15. Oktober 2017 findet zum zweiten Mal der „European Art Cinema Day“ statt. Das gab der internationale Arthouse-Kinoverband CICAE am Rande der Filmfestspiele in Cannes bekannt. Über 400 Kinos in mehr als 30 Ländern weltweit werden an diesem Tag mit Previews, Kinderfilmen und Meilensteinen der Filmgeschichte die Vielfalt europäischen Filmschaffens zeigen. Filmgespräche, Empfänge und Ausstellungen veranschaulichen das Engagement der Arthouse-Kinos für eine lebendige, filmkulturelle Vielfalt.

„Wir wollen an diesem Tag die Lust am Film und den magischen Ort Kino feiern“, so der Vorsitzende des deutschen Arthouse Verbands Christian Bräuer.

Bereits die erste Ausgabe 2016, die unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Frankreichs Kulturministerin Audrey Azoulay stand und von Filmemachern wie Maren Ade oder Francois Ozon als Paten begleitet wurde, führte über 30.000 Zuschauer zusammen.

Der europäische Film und das Kino spiegeln in besonderer Weise die kulturelle, soziale und sprachliche Diversität unseres Kontinents wieder“, so der Präsident der CICAE, Dr. Detlef Roßmann. Begleitet und umgesetzt werden die Maßnahmen von den 11 nationalen Arthouse-Kinoverbänden. Im vergangenen Jahr wurde der Tag von der Deutschen Filmförderungsanstalt FFA und der französischen Filmförderung CNC unterstützt.

www.artcinemaday.org