Apr
27
Do
2017
Tage der Utopie 2017 @ Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg
Apr 27 ganztägig


24. – 30. April 2017 (Mo – So) im Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg

Entwürfe für eine gute Zukunft – das Festival für visionäre Ansätze mit Vorträgen, Dialogen, Workshops, Aufstellungen, Morgenmeditation, Pausen und Neuer Musik

In der letzten Aprilwoche wird das Bildungshaus St. Arbogast in Götzis, Vorarlberg wieder zu einem Zentrum zukunftsweisender Ideen, Konzepte und Diskussionen. Unkonventionell vom Charakter und vielfältig von den Themen und Angeboten her gehören die Tage der Utopie zu den erfolgreichsten Bildungsevents im Bodenseeraum. Bereits zum 8. Mal lädt die biennal veranstaltete und mit dem Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnete Tagung über 1.200 Teilnehmende zum regen Austausch in einzigartiger Atmosphäre. Allen Interessierten sei empfohlen, sich möglichst rasch Restkarten für das Festival zu sichern.

Eine Kernidee der Veranstaltungsreihe mit Vorbildwirkung ist das Entwerfen, Präsentieren und Diskutieren gesellschaftspolitischer Perspektiven auf eine wünschenswerte Zukunft hin. In der persönlichen Begegnung mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen eröffnet sich ein offener Dialog, der durch die spezielle Konzeption der Tagung intensiviert wird. So finden die allabendlichen Vorträge zunächst einen künstlerisch-kreativen Nachhall in den darauf abgestimmten Auftragskompositionen – während an den darauf folgenden Vormittagen die Entwürfe der Vortragenden diskutiert und in professionell begleiteten Kreis-Dialogen oder systemischen Aufstellungen schöpferisch erforscht werden.

Statt auf ein Generalthema wird bei den Tagen der Utopie stets auf ein buntes Mosaik von experimentellen Ansätzen, zukunftsweisenden Konzepten wie auch bereits bewährten, beispielgebenden Innovationen gesetzt. Es gilt, sich alternativen, bis dato ungeahnten, schlicht besseren Möglichkeiten zuzuwenden, wobei der Begriff der Utopie nicht als Rezept, sondern als Haltung, als ein Instrument für Entwicklung und Austausch verstanden wird.

„Die Utopie eröffnet durch ihren Unterschied zum Status quo ein produktives Vokabular für Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gestaltung. Sie ist weniger das Ziel, als Schwung und Richtung sich aufzumachen. Der Weg entsteht immer beim Gehen. Aber es ist entscheidend, welchen geistigen Landschaften wir uns bewegen. Welche Bilder uns navigieren. Und ob wir uns vereinzelt oder in Gemeinschaft empfinden“, wie die Kuratoren Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger unterstreichen. Wenngleich die Entwürfe in die Zukunft weisen, spiegelt sich unter anderem auch der aktuelle gesellschaftspolitische Zeithorizont im Festivalprogramm, das wieder ein spannendes Themenspektrum aufweist.

Über gutes Leben in einem gelingenden Gemeinwesen

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Eröffnet wird der Vortragsreigen von Jos de Blok, dem Gründer des international Schule machenden mobilen Pflegemodells BUURTZORG, das die medizinisch-soziale Versorgung von Menschen zu Hause revolutionierte – so arbeiten bereits über 10.000 Pflegekräfte autonom und ­in selbstgemanagten Teams für mehr Menschlichkeit und weniger Bürokratie.

Am Dienstag folgt der Vortrag der Schriftstellerin und Integrationsexpertin Jagoda Marinić, die 2012 mit dem Aufbau des vorbildlich partizipatorischen IZ in Heidelberg begann – einem Welcome-Center für Neu-Heidelberger mit integrierter Ausländerbehörde, aber auch mit einem speziellen Kulturprogramm: „Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur“.

Am Donnerstagabend referiert Friedrich Glasl, einer der renommiertesten Konfliktforscher und Mediatoren Europas, in Zusammenhang mit der Flüchtlingsintegration über die grundsätzlichen Bedingungen, durch die, auch in den Gastländern, Frieden geschaffen und erhalten werden kann – „Weil nur die Abwesenheit von Krieg allein noch nicht Frieden ist“.

Freitagabend reflektiert dann Verena Ringler, die Leiterin des Bereichs Internationale Verständigung der Stiftung Mercator in Deutschland, über individuelle, politische sowie gesellschaftliche Herausforderungen, um die Handlungsfähigkeit des gemeinsamen Europas zu befördern. Ihr Appell: „Wir sind immer noch jene, auf die wir gewartet haben.“

Abgeschlossen wird die Vortragsreihe am Samstagabend von Hartmut Rosa, der zu den meistdiskutierten Soziologen im europäischen Raum zählt. Sein zuletzt erschienenes Buch „Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung“ – so auch der Titel seines Vortrags – wurde 2016 mit dem „Tractatus“, dem Essay-Preis des Philosophicum Lech bedacht.

Utopia in Concert – Festspiel für ein All-Star-Ensemble
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Seit den ersten „Tagen der Utopie“ 2003 werden die präsentierten Zukunftsbilder von Neuer Musik begleitet, was mit zur unverwechselbaren Atmosphäre des Festivals beiträgt. So wurden jedes Mal Musikerinnen und Musiker eingeladen, die gesamte Woche vor Ort zu verbringen und auf die sechs Themenabende mit jeweils zwei eigens dafür komponierten Stücken zu reagieren sowie diese selbst uraufzuführen. Durch dieses besondere »Artist in Residence-Programm« entstanden freundschaftliche Beziehungen zu außergewöhnlichen KlangkünstlerInnen aus aller Welt, wobei es heuer mit Sämtlichen ein Wiedersehen gibt.

Am Mittwoch, den 26. April um 19 Uhr lädt das sich somit formierende All-Star-Ensemble aus rund 15 Jahren „Tage der Utopie“ zu einem Konzert, das zweifellos für ein einzigartiges Klangerlebnis garantieren dürfte. Zu hören sind: der in Paris lebende und aus Vorarlberg stammende, vielseitige Kontrabassist Peter Herbert, der international renommierte, teils in New York, teils in Vorarlberg lebende Jazzpianist Peter Madsen, die gefragte französisch-amerikanische Komponistin und Klarinettistin Carol Robinson, der aus Irland stammende, herausragende Bratschist Garth Knox, die gefeierte Avantgarde-Cellistin Frances-Marie Uitti sowie Pascal Contet, ein wahrer Meister der Improvisation auf dem Akkordeon.

WIRKstätten der Utopie – So kommt das Neue in die Welt
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Wirkung und Strahlkraft der »Tage der Utopie« haben immer wieder zu konkreten Unternehmungen inspiriert. Seit 2013 können Projekte eingereicht und dank Kooperation mit gemeinnützigen Stiftungen von der Vision bis hin zur praktischen Umsetzung mit professionellem Know-how begleitet und unterstützt werden. So entstand unter anderem 2013 das Konzept „Bänklehock – Ein Dorffest das sitzt“, das ausgehend von Nüziders mittlerweile von Gemeinden in ganz Österreich aufgegriffen wurde. Nachdem im Jahr 2015 eine Teilnehmerin die Idee einer »Schule des Lebens« (so der Arbeitstitel) entwickelt hatte, wurden sie und ihr Team von den WIRKstätten bei einer Machbarkeitsstudie unterstützt.

Im Oktober 2016 wurde aus der Schule des Lebens das »Kernjahr«, das derzeit als erste Pilotanwendung in Lochau läuft. Dabei handelt es sich um ein professionell begleitetes Orientierungsjahr für Jugendliche, die noch auf der Suche nach ihrem eigenen Weg sind. Auch 2017 laden die WIRKstätten wieder zum Vorbringen von innovativen Vorhaben und Ideen, die für ihre Umsetzung entsprechende Aufmerksamkeit und Begleitung benötigen. Vorschläge können während der »Tage der Utopie« deponiert und besprochen werden.

Junge Utopie – Mußestunden für Entwicklung
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Ein erklärtes Ziel der „Tage der Utopie“ ist es auch, Jugendliche an der gesellschaftlichen Entwicklung zu beteiligen und ihren Vorschlägen ein Forum der Auseinandersetzung und des aufmerksamen Zuhörens zu bieten. So treffen sich bereits im Vorfeld des Festivals Jugendliche und junge Erwachsene in einem Camp und begeben sich auf eine spannende gemeinsame Reise nach Utopia. Informationen zur Anmeldung finden sich online. Zudem werden unter dem Titel »freigeist – junge initiative arbogast« 20 Gratis-Tickets an junge Leute (16 bis 26 Jahre) für alle Festivalabende und Workshops vergeben. Nach dem Motto „first come, first serve“ empfiehlt sich eine frühe Anmeldung – ebenfalls auf der Website.

Das detaillierte Programm der “Tage der Utopie” 2017 – das neben den Vorträgen auch Dialoge, Workshops und Aufstellungen umfasst – findet sich auf www.tagederutopie.org.


Zukunft Stadt@GRÜNBAU BERLIN Forum für Stadtentwicklung lädt ins Marshallhaus ein @ Hallen 20 - 26, Messegelände, Berlin,
Apr 27 um 9:45 – 18:00


Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren geht Zukunft Stadt@GRÜNBAU BERLIN am 27. April 2017 in die zweite Runde. Das Forum für Stadtentwicklung stellt erneut die „Stadt von morgen“ in den Mittelpunkt – ein Thema, das jeden Berliner, Dresdener oder Münchener gleichermaßen angeht. Kein Wunder also, dass die Referenten aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands anreisen werden, um sich im Marshallhaus länderübergreifend auszutauschen.

Die Themenagenda der Kurzvorträge reicht von Inklusion auf Spielplätzen über Stadtbeleuchtung und -mobiliar bis hin zu Regenwassermanagement. Zwischendurch können ausstellende Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen im Pecha Kucha-Format vorstellen – das bedeutet 20 Folienbilder, die von den Rednern jeweils 20 Sekunden erklärt werden.
Das Veranstaltungskonzept richtet sich vor allem an kommunale Planer und Entscheider, Landschaftsarchitekten, Vertreter aus der Immobilien- und Wohnungswirtschaft sowie Wissenschaft und Forschung. Veranstalter sind die Messe Berlin gemeinsam mit den Fachzeitschriften Garten+Landschaft und Playground@Landscape.

Zukunft Stadt@GRÜNBAU BERLIN gehört zum Messekonzept der Ausstellung GRÜNBAU BERLIN, die als eigener Bestandteil in die bautec vom 20. bis 23. Februar 2018 integriert ist. Unter dem Motto Außenräume gestalten, bauen und pflegen präsentieren sich hier Hersteller, Dienstleister und Händler zum Thema Grüne Stadtentwicklung. Die am 27. April auf dem Forum behandelten Themen und Aufgaben werden dort im Rahmen der Vortragsreihen GRÜNBAU:TALKS und SPIELRAUM:TALKS aufgegriffen und vertieft.
Anmeldung unter

www.gruenbau-berlin.de

Kongressprogramm Zukunft Stadt@GRÜNBAU BERLIN
Dienstag, 27. April 2017, Marshallhaus, Berliner Messegelände
Zeit Thema
9.45 Begrüßung
Moderation: Uwe Rada, Redakteur der „taz“ und Buchautor
10.00 Aus Sicht des kommunalen Entscheiders: Inklusion – Was ist
das eigentlich?
Was steckt dahinter? Realisierung von Inklusion in Dresden
– in Sachen Spielplatz?!
Ute Eckardt, SB Planung/Spielplätze, Landeshauptstadt
Dresden, Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft,
Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft Abt.
Planung/Entwurf/Neubau
10.45 Aus Sicht des Planers: Wie kann die Gestaltung eines
inklusiven Spielplatzes aussehen?
Praxis-Beispiele, Martina Hoff,
Landschaftsarchitekturbüro Hoff, Essen
11.30 – 11.45 Pause
11.45 Grün- und Freiräume in der Stadt der Zukunft
Peter Menke, Vorstand der Stiftung DIE GRÜNE STADT, stellt
die Bedeutung und den Wert von Grün- und Freiräumen in
Städten vor. Im Zuge einer anhaltenden Urbanisierung und
entsprechendem Flächendruck, Veränderungen durch den
Klimawandel, einer veränderten Mobilität und nicht zuletzt
demographischer Entwicklungen ist eine Integrierte, grüne
Stadtentwicklung wichtiger denn je.
12.30 Kurzvorträge von Unternehmen zur zukunftsfähigen Stadt im
Pecha Kucha Format
13.00 – 14.00 Mittagspause
14.00 Dem Wasser Raum geben
Über die funktionale und ästhetische Vernetzung von
Regenwassermanagement berichtet Dieter Grau, Ramboll
Studio Dreiseitl
14.45 Leuchtkraft
Erst Beleuchtung macht den städtischen Raum auch nachts
erlebbar. Licht im Außenraum vermag unschöne Bereiche im
öffentlichen Nahverkehr, dunkle Parkabschnitte und Unorte
wie beispielsweise Unterführungen in ansprechende
Aufenthaltsorte zu transformieren. Darüber, was Licht für
einen positiven Einfluss auf seine Umgebung hat und wie
Leuchten den Sicherheitsaspekt im Außenraum verbessern,
informiert der Sprecher Stiftung „Lebendige Stadt“ Gerhard
Fuchs
15.30 – 15.45 Kaffeepause
15.45 Stadt als Bühne
Wenn die Stadt eine Bühne wäre, wäre die Möbel wohl die
Protagonisten. Die Wahl des passenden Stadtmobiliars
entscheidet oft darüber, ob ein Stadtraum angenommen wird
oder nicht. Es muss nicht nur funktionieren, sondern auch
noch eine gute Figur machen. Doch was braucht der urbane
Raum an Objekten? Und wie sehen diese im 21. Jahrhundert
aus? Martin Rein-Cano, Topotek 1
16:30 Kurzvorträge von Unternehmen zur zukunftsfähigen Stadt im
Pecha Kucha Format
17:00 Get Together

bautec 2018
+++ Veranstaltungsort: Messegelände Berlin, Hallen 20 – 26,
Eingang Nord: Masurenallee, Palais am Funkturm und Eingang Halle 25,
Jafféstraße +++ bautec 2018 im Verbund mit GRÜNBAU BERLIN +++ An der
bautec 2016 nahmen 502 Aussteller aus 17 Ländern teil +++
www.bautec.com +++


Apr
28
Fr
2017
Tage der Utopie 2017 @ Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg
Apr 28 ganztägig


24. – 30. April 2017 (Mo – So) im Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg

Entwürfe für eine gute Zukunft – das Festival für visionäre Ansätze mit Vorträgen, Dialogen, Workshops, Aufstellungen, Morgenmeditation, Pausen und Neuer Musik

In der letzten Aprilwoche wird das Bildungshaus St. Arbogast in Götzis, Vorarlberg wieder zu einem Zentrum zukunftsweisender Ideen, Konzepte und Diskussionen. Unkonventionell vom Charakter und vielfältig von den Themen und Angeboten her gehören die Tage der Utopie zu den erfolgreichsten Bildungsevents im Bodenseeraum. Bereits zum 8. Mal lädt die biennal veranstaltete und mit dem Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnete Tagung über 1.200 Teilnehmende zum regen Austausch in einzigartiger Atmosphäre. Allen Interessierten sei empfohlen, sich möglichst rasch Restkarten für das Festival zu sichern.

Eine Kernidee der Veranstaltungsreihe mit Vorbildwirkung ist das Entwerfen, Präsentieren und Diskutieren gesellschaftspolitischer Perspektiven auf eine wünschenswerte Zukunft hin. In der persönlichen Begegnung mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen eröffnet sich ein offener Dialog, der durch die spezielle Konzeption der Tagung intensiviert wird. So finden die allabendlichen Vorträge zunächst einen künstlerisch-kreativen Nachhall in den darauf abgestimmten Auftragskompositionen – während an den darauf folgenden Vormittagen die Entwürfe der Vortragenden diskutiert und in professionell begleiteten Kreis-Dialogen oder systemischen Aufstellungen schöpferisch erforscht werden.

Statt auf ein Generalthema wird bei den Tagen der Utopie stets auf ein buntes Mosaik von experimentellen Ansätzen, zukunftsweisenden Konzepten wie auch bereits bewährten, beispielgebenden Innovationen gesetzt. Es gilt, sich alternativen, bis dato ungeahnten, schlicht besseren Möglichkeiten zuzuwenden, wobei der Begriff der Utopie nicht als Rezept, sondern als Haltung, als ein Instrument für Entwicklung und Austausch verstanden wird.

„Die Utopie eröffnet durch ihren Unterschied zum Status quo ein produktives Vokabular für Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gestaltung. Sie ist weniger das Ziel, als Schwung und Richtung sich aufzumachen. Der Weg entsteht immer beim Gehen. Aber es ist entscheidend, welchen geistigen Landschaften wir uns bewegen. Welche Bilder uns navigieren. Und ob wir uns vereinzelt oder in Gemeinschaft empfinden“, wie die Kuratoren Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger unterstreichen. Wenngleich die Entwürfe in die Zukunft weisen, spiegelt sich unter anderem auch der aktuelle gesellschaftspolitische Zeithorizont im Festivalprogramm, das wieder ein spannendes Themenspektrum aufweist.

Über gutes Leben in einem gelingenden Gemeinwesen

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Eröffnet wird der Vortragsreigen von Jos de Blok, dem Gründer des international Schule machenden mobilen Pflegemodells BUURTZORG, das die medizinisch-soziale Versorgung von Menschen zu Hause revolutionierte – so arbeiten bereits über 10.000 Pflegekräfte autonom und ­in selbstgemanagten Teams für mehr Menschlichkeit und weniger Bürokratie.

Am Dienstag folgt der Vortrag der Schriftstellerin und Integrationsexpertin Jagoda Marinić, die 2012 mit dem Aufbau des vorbildlich partizipatorischen IZ in Heidelberg begann – einem Welcome-Center für Neu-Heidelberger mit integrierter Ausländerbehörde, aber auch mit einem speziellen Kulturprogramm: „Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur“.

Am Donnerstagabend referiert Friedrich Glasl, einer der renommiertesten Konfliktforscher und Mediatoren Europas, in Zusammenhang mit der Flüchtlingsintegration über die grundsätzlichen Bedingungen, durch die, auch in den Gastländern, Frieden geschaffen und erhalten werden kann – „Weil nur die Abwesenheit von Krieg allein noch nicht Frieden ist“.

Freitagabend reflektiert dann Verena Ringler, die Leiterin des Bereichs Internationale Verständigung der Stiftung Mercator in Deutschland, über individuelle, politische sowie gesellschaftliche Herausforderungen, um die Handlungsfähigkeit des gemeinsamen Europas zu befördern. Ihr Appell: „Wir sind immer noch jene, auf die wir gewartet haben.“

Abgeschlossen wird die Vortragsreihe am Samstagabend von Hartmut Rosa, der zu den meistdiskutierten Soziologen im europäischen Raum zählt. Sein zuletzt erschienenes Buch „Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung“ – so auch der Titel seines Vortrags – wurde 2016 mit dem „Tractatus“, dem Essay-Preis des Philosophicum Lech bedacht.

Utopia in Concert – Festspiel für ein All-Star-Ensemble
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Seit den ersten „Tagen der Utopie“ 2003 werden die präsentierten Zukunftsbilder von Neuer Musik begleitet, was mit zur unverwechselbaren Atmosphäre des Festivals beiträgt. So wurden jedes Mal Musikerinnen und Musiker eingeladen, die gesamte Woche vor Ort zu verbringen und auf die sechs Themenabende mit jeweils zwei eigens dafür komponierten Stücken zu reagieren sowie diese selbst uraufzuführen. Durch dieses besondere »Artist in Residence-Programm« entstanden freundschaftliche Beziehungen zu außergewöhnlichen KlangkünstlerInnen aus aller Welt, wobei es heuer mit Sämtlichen ein Wiedersehen gibt.

Am Mittwoch, den 26. April um 19 Uhr lädt das sich somit formierende All-Star-Ensemble aus rund 15 Jahren „Tage der Utopie“ zu einem Konzert, das zweifellos für ein einzigartiges Klangerlebnis garantieren dürfte. Zu hören sind: der in Paris lebende und aus Vorarlberg stammende, vielseitige Kontrabassist Peter Herbert, der international renommierte, teils in New York, teils in Vorarlberg lebende Jazzpianist Peter Madsen, die gefragte französisch-amerikanische Komponistin und Klarinettistin Carol Robinson, der aus Irland stammende, herausragende Bratschist Garth Knox, die gefeierte Avantgarde-Cellistin Frances-Marie Uitti sowie Pascal Contet, ein wahrer Meister der Improvisation auf dem Akkordeon.

WIRKstätten der Utopie – So kommt das Neue in die Welt
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Wirkung und Strahlkraft der »Tage der Utopie« haben immer wieder zu konkreten Unternehmungen inspiriert. Seit 2013 können Projekte eingereicht und dank Kooperation mit gemeinnützigen Stiftungen von der Vision bis hin zur praktischen Umsetzung mit professionellem Know-how begleitet und unterstützt werden. So entstand unter anderem 2013 das Konzept „Bänklehock – Ein Dorffest das sitzt“, das ausgehend von Nüziders mittlerweile von Gemeinden in ganz Österreich aufgegriffen wurde. Nachdem im Jahr 2015 eine Teilnehmerin die Idee einer »Schule des Lebens« (so der Arbeitstitel) entwickelt hatte, wurden sie und ihr Team von den WIRKstätten bei einer Machbarkeitsstudie unterstützt.

Im Oktober 2016 wurde aus der Schule des Lebens das »Kernjahr«, das derzeit als erste Pilotanwendung in Lochau läuft. Dabei handelt es sich um ein professionell begleitetes Orientierungsjahr für Jugendliche, die noch auf der Suche nach ihrem eigenen Weg sind. Auch 2017 laden die WIRKstätten wieder zum Vorbringen von innovativen Vorhaben und Ideen, die für ihre Umsetzung entsprechende Aufmerksamkeit und Begleitung benötigen. Vorschläge können während der »Tage der Utopie« deponiert und besprochen werden.

Junge Utopie – Mußestunden für Entwicklung
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Ein erklärtes Ziel der „Tage der Utopie“ ist es auch, Jugendliche an der gesellschaftlichen Entwicklung zu beteiligen und ihren Vorschlägen ein Forum der Auseinandersetzung und des aufmerksamen Zuhörens zu bieten. So treffen sich bereits im Vorfeld des Festivals Jugendliche und junge Erwachsene in einem Camp und begeben sich auf eine spannende gemeinsame Reise nach Utopia. Informationen zur Anmeldung finden sich online. Zudem werden unter dem Titel »freigeist – junge initiative arbogast« 20 Gratis-Tickets an junge Leute (16 bis 26 Jahre) für alle Festivalabende und Workshops vergeben. Nach dem Motto „first come, first serve“ empfiehlt sich eine frühe Anmeldung – ebenfalls auf der Website.

Das detaillierte Programm der “Tage der Utopie” 2017 – das neben den Vorträgen auch Dialoge, Workshops und Aufstellungen umfasst – findet sich auf www.tagederutopie.org.


»Füsslis Nachtmahr. Traum und Wahnsinn« @ Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
Apr 28 um 16:15 – 17:45


Johann Heinrich Füsslis berühmtes Gemälde »Der Nachtmahr« [1790/91], ein Glanzstück des Frankfurter Goethe-
Museums, steht im Zentrum der Ausstellung, die sich der Nachtseite der Psyche zuwendet. Ist es ein Alptraum
oder erlebter Horror? Füsslis »Nachtmahr« lässt die Frage offen. Die schlafende Schöne und das Biest brachten dem
in Zürich geborenen und in London tätigen Künstler einen Sensationserfolg, der bis heute nachwirkt. Füssli
mischt Motive aus Kunst, Literatur, Aberglauben und Medizin mit eigenen Obsessionen; so wird der »Nachtmahr« zu
einer zeitlosen Projektionsfläche für Alptraum, Vision, Erotik, Schauer und Wahnsinn. Anhand von 150
Exponaten – Gemälden, Zeichnungen, Graphiken, Büchern und Filmen – beleuchtet die Ausstellung erstmals die
Entstehungsgeschichte des faszinierenden Bildes und verfolgt seine anhaltende Rezeption in den unterschiedlichen
Medien, namentlich in der Karikatur, bis heute.

Begeben Sie sich mit Dr. Nina Sonntag auf die Spuren des »Nachtmahrs«, der bis in die unmittelbare Gegenwart
hinein eine Blaupause für Alpträume liefert.

Führung durch die Ausstellung am 28. April 2017, um 16.15 h, Freies Deutsches Hochstift – Frankfurter Goethe
Museum, Großer Hirschgraben 23–25, 60311 Frankfurt am Main mit Dr. Nina Sonntag DWB

Eintritt in die Ausstellung: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro
Treffpunkt: an der Museumskasse

www.der-nachtmahr.info

Anmeldung per Mail an: hanns-christoph.koch@deutscher-werkbund.de [maximale Teilnehmerzahl 25 Personen].

 


ALICE SARA OTT Klavier @ Alte Oper, Mozart Saal, Frankfurt am Main
Apr 28 um 20:00 – 22:00


Freitag, 28. April 2017 ▪ Mozart Saal ▪ 20.00 Uhr

 

Edvard Grieg Lyrische Stücke: Es war einmal op. 71/1; Albumblatt op. 12/7, Schmetterling op. 43/1, An den Frühling op. 43/6, Elfentanz op. 12/4, Volksweise op. 12/5, Zug der Zwerge op. 54,3, Notturno op. 54/4, Bächlein, op. 62/4, Kobold op. 71/3, Im Balladenton op. 65/5, Hochzeit auf Troldhaugen
op. 65/6

Edvard Grieg Ballade g-Moll op. 24

Franz Liszt Sonate h-Moll

Musik als Rückzugsort, an dem Träume noch ihren Platz haben: Für die Pianistin Alice Sara Ott ist das Reich der Töne eine „Zufluchtsstätte“, ein magischer Platz, an dem das Alltagsleben des 21. Jahrhunderts, bestimmt von der Suche nach wissenschaftlicher Überprüfbarkeit aller Phänomene, von Geschwindigkeit und Konsum, einmal ausgeblendet werden kann. Ein solches Paralleluniversum, so bekannte sie unlängst in einem Interview, bildet für die deutsch-japanische Pianistin etwa die Musik Edvard Griegs, der sie sich nicht nur auf ihrer jüngsten CD, sondern auch im Rezital am Freitag, 28. April 2017, von 20.00 Uhr an im Mozart Saal der Alten Oper Frankfurt widmet.

Alice Sara Ott gibt dabei einen Einblick in die „Lyrischen Stücke“ Griegs, 66 Miniaturen, die über einen Zeitraum von fast vier Jahrzehnten entstanden, ein farbiges Kompendium von Stimmungen, Gefühlslagen, Reflexen auf Erlebtes und Erfahrenes, darunter viel Inniges und Schlichtes, aber auch manch verwegeneres, virtuoses Stück, das in die Welt der Elfen und Trolle führt. Eher unbekannt geblieben ist hingegen Griegs Ballade g-Moll op. 24 in Gestalt von „Variationen über eine norwegische Melodie“. Johannes Brahms schätzte an Griegs Kompositionen vor allem dieses großdimensionierte Werk – womöglich, weil Grieg die Klangmöglichkeiten des Klaviers selten so bis ins Extreme, Kühne, Schroffe auszureizen suchte wie in diesem ausgreifenden Variationssatz. Umso kürzer ist der Weg von hier zu Franz Liszt, einem der wichtigen Mentoren des jungen Edvard Grieg, und seiner h-Moll- Sonate, die bis heute als eines der anspruchsvollsten Werke der Klavierliteratur gilt. Alice Sara Ott reizt beides – die expressive Seite des Melancholikers Grieg hervorzukehren, ebenso wie die tieferen emotionalen Schichten des Liszt’schen Bravourwerks freizulegen.

Mit freundlicher Unterstützung der Druckerei Imbescheidt

Abonnement Klavierabende

€ 25,- / 29,- / 34,- / 39,- (Endpreise)

Tickethotline: 069 / 13 40 400 ▪ www.alteoper.de


Apr
29
Sa
2017
Tage der Utopie 2017 @ Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg
Apr 29 ganztägig


24. – 30. April 2017 (Mo – So) im Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg

Entwürfe für eine gute Zukunft – das Festival für visionäre Ansätze mit Vorträgen, Dialogen, Workshops, Aufstellungen, Morgenmeditation, Pausen und Neuer Musik

In der letzten Aprilwoche wird das Bildungshaus St. Arbogast in Götzis, Vorarlberg wieder zu einem Zentrum zukunftsweisender Ideen, Konzepte und Diskussionen. Unkonventionell vom Charakter und vielfältig von den Themen und Angeboten her gehören die Tage der Utopie zu den erfolgreichsten Bildungsevents im Bodenseeraum. Bereits zum 8. Mal lädt die biennal veranstaltete und mit dem Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnete Tagung über 1.200 Teilnehmende zum regen Austausch in einzigartiger Atmosphäre. Allen Interessierten sei empfohlen, sich möglichst rasch Restkarten für das Festival zu sichern.

Eine Kernidee der Veranstaltungsreihe mit Vorbildwirkung ist das Entwerfen, Präsentieren und Diskutieren gesellschaftspolitischer Perspektiven auf eine wünschenswerte Zukunft hin. In der persönlichen Begegnung mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen eröffnet sich ein offener Dialog, der durch die spezielle Konzeption der Tagung intensiviert wird. So finden die allabendlichen Vorträge zunächst einen künstlerisch-kreativen Nachhall in den darauf abgestimmten Auftragskompositionen – während an den darauf folgenden Vormittagen die Entwürfe der Vortragenden diskutiert und in professionell begleiteten Kreis-Dialogen oder systemischen Aufstellungen schöpferisch erforscht werden.

Statt auf ein Generalthema wird bei den Tagen der Utopie stets auf ein buntes Mosaik von experimentellen Ansätzen, zukunftsweisenden Konzepten wie auch bereits bewährten, beispielgebenden Innovationen gesetzt. Es gilt, sich alternativen, bis dato ungeahnten, schlicht besseren Möglichkeiten zuzuwenden, wobei der Begriff der Utopie nicht als Rezept, sondern als Haltung, als ein Instrument für Entwicklung und Austausch verstanden wird.

„Die Utopie eröffnet durch ihren Unterschied zum Status quo ein produktives Vokabular für Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gestaltung. Sie ist weniger das Ziel, als Schwung und Richtung sich aufzumachen. Der Weg entsteht immer beim Gehen. Aber es ist entscheidend, welchen geistigen Landschaften wir uns bewegen. Welche Bilder uns navigieren. Und ob wir uns vereinzelt oder in Gemeinschaft empfinden“, wie die Kuratoren Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger unterstreichen. Wenngleich die Entwürfe in die Zukunft weisen, spiegelt sich unter anderem auch der aktuelle gesellschaftspolitische Zeithorizont im Festivalprogramm, das wieder ein spannendes Themenspektrum aufweist.

Über gutes Leben in einem gelingenden Gemeinwesen

——————————————————————————–
Eröffnet wird der Vortragsreigen von Jos de Blok, dem Gründer des international Schule machenden mobilen Pflegemodells BUURTZORG, das die medizinisch-soziale Versorgung von Menschen zu Hause revolutionierte – so arbeiten bereits über 10.000 Pflegekräfte autonom und ­in selbstgemanagten Teams für mehr Menschlichkeit und weniger Bürokratie.

Am Dienstag folgt der Vortrag der Schriftstellerin und Integrationsexpertin Jagoda Marinić, die 2012 mit dem Aufbau des vorbildlich partizipatorischen IZ in Heidelberg begann – einem Welcome-Center für Neu-Heidelberger mit integrierter Ausländerbehörde, aber auch mit einem speziellen Kulturprogramm: „Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur“.

Am Donnerstagabend referiert Friedrich Glasl, einer der renommiertesten Konfliktforscher und Mediatoren Europas, in Zusammenhang mit der Flüchtlingsintegration über die grundsätzlichen Bedingungen, durch die, auch in den Gastländern, Frieden geschaffen und erhalten werden kann – „Weil nur die Abwesenheit von Krieg allein noch nicht Frieden ist“.

Freitagabend reflektiert dann Verena Ringler, die Leiterin des Bereichs Internationale Verständigung der Stiftung Mercator in Deutschland, über individuelle, politische sowie gesellschaftliche Herausforderungen, um die Handlungsfähigkeit des gemeinsamen Europas zu befördern. Ihr Appell: „Wir sind immer noch jene, auf die wir gewartet haben.“

Abgeschlossen wird die Vortragsreihe am Samstagabend von Hartmut Rosa, der zu den meistdiskutierten Soziologen im europäischen Raum zählt. Sein zuletzt erschienenes Buch „Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung“ – so auch der Titel seines Vortrags – wurde 2016 mit dem „Tractatus“, dem Essay-Preis des Philosophicum Lech bedacht.

Utopia in Concert – Festspiel für ein All-Star-Ensemble
——————————————————————————–
Seit den ersten „Tagen der Utopie“ 2003 werden die präsentierten Zukunftsbilder von Neuer Musik begleitet, was mit zur unverwechselbaren Atmosphäre des Festivals beiträgt. So wurden jedes Mal Musikerinnen und Musiker eingeladen, die gesamte Woche vor Ort zu verbringen und auf die sechs Themenabende mit jeweils zwei eigens dafür komponierten Stücken zu reagieren sowie diese selbst uraufzuführen. Durch dieses besondere »Artist in Residence-Programm« entstanden freundschaftliche Beziehungen zu außergewöhnlichen KlangkünstlerInnen aus aller Welt, wobei es heuer mit Sämtlichen ein Wiedersehen gibt.

Am Mittwoch, den 26. April um 19 Uhr lädt das sich somit formierende All-Star-Ensemble aus rund 15 Jahren „Tage der Utopie“ zu einem Konzert, das zweifellos für ein einzigartiges Klangerlebnis garantieren dürfte. Zu hören sind: der in Paris lebende und aus Vorarlberg stammende, vielseitige Kontrabassist Peter Herbert, der international renommierte, teils in New York, teils in Vorarlberg lebende Jazzpianist Peter Madsen, die gefragte französisch-amerikanische Komponistin und Klarinettistin Carol Robinson, der aus Irland stammende, herausragende Bratschist Garth Knox, die gefeierte Avantgarde-Cellistin Frances-Marie Uitti sowie Pascal Contet, ein wahrer Meister der Improvisation auf dem Akkordeon.

WIRKstätten der Utopie – So kommt das Neue in die Welt
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Wirkung und Strahlkraft der »Tage der Utopie« haben immer wieder zu konkreten Unternehmungen inspiriert. Seit 2013 können Projekte eingereicht und dank Kooperation mit gemeinnützigen Stiftungen von der Vision bis hin zur praktischen Umsetzung mit professionellem Know-how begleitet und unterstützt werden. So entstand unter anderem 2013 das Konzept „Bänklehock – Ein Dorffest das sitzt“, das ausgehend von Nüziders mittlerweile von Gemeinden in ganz Österreich aufgegriffen wurde. Nachdem im Jahr 2015 eine Teilnehmerin die Idee einer »Schule des Lebens« (so der Arbeitstitel) entwickelt hatte, wurden sie und ihr Team von den WIRKstätten bei einer Machbarkeitsstudie unterstützt.

Im Oktober 2016 wurde aus der Schule des Lebens das »Kernjahr«, das derzeit als erste Pilotanwendung in Lochau läuft. Dabei handelt es sich um ein professionell begleitetes Orientierungsjahr für Jugendliche, die noch auf der Suche nach ihrem eigenen Weg sind. Auch 2017 laden die WIRKstätten wieder zum Vorbringen von innovativen Vorhaben und Ideen, die für ihre Umsetzung entsprechende Aufmerksamkeit und Begleitung benötigen. Vorschläge können während der »Tage der Utopie« deponiert und besprochen werden.

Junge Utopie – Mußestunden für Entwicklung
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Ein erklärtes Ziel der „Tage der Utopie“ ist es auch, Jugendliche an der gesellschaftlichen Entwicklung zu beteiligen und ihren Vorschlägen ein Forum der Auseinandersetzung und des aufmerksamen Zuhörens zu bieten. So treffen sich bereits im Vorfeld des Festivals Jugendliche und junge Erwachsene in einem Camp und begeben sich auf eine spannende gemeinsame Reise nach Utopia. Informationen zur Anmeldung finden sich online. Zudem werden unter dem Titel »freigeist – junge initiative arbogast« 20 Gratis-Tickets an junge Leute (16 bis 26 Jahre) für alle Festivalabende und Workshops vergeben. Nach dem Motto „first come, first serve“ empfiehlt sich eine frühe Anmeldung – ebenfalls auf der Website.

Das detaillierte Programm der “Tage der Utopie” 2017 – das neben den Vorträgen auch Dialoge, Workshops und Aufstellungen umfasst – findet sich auf www.tagederutopie.org.


Apr
30
So
2017
Tage der Utopie 2017 @ Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg
Apr 30 ganztägig


24. – 30. April 2017 (Mo – So) im Bildungshaus St. Arbogast, Götzis / Vorarlberg

Entwürfe für eine gute Zukunft – das Festival für visionäre Ansätze mit Vorträgen, Dialogen, Workshops, Aufstellungen, Morgenmeditation, Pausen und Neuer Musik

In der letzten Aprilwoche wird das Bildungshaus St. Arbogast in Götzis, Vorarlberg wieder zu einem Zentrum zukunftsweisender Ideen, Konzepte und Diskussionen. Unkonventionell vom Charakter und vielfältig von den Themen und Angeboten her gehören die Tage der Utopie zu den erfolgreichsten Bildungsevents im Bodenseeraum. Bereits zum 8. Mal lädt die biennal veranstaltete und mit dem Staatspreis für Erwachsenenbildung ausgezeichnete Tagung über 1.200 Teilnehmende zum regen Austausch in einzigartiger Atmosphäre. Allen Interessierten sei empfohlen, sich möglichst rasch Restkarten für das Festival zu sichern.

Eine Kernidee der Veranstaltungsreihe mit Vorbildwirkung ist das Entwerfen, Präsentieren und Diskutieren gesellschaftspolitischer Perspektiven auf eine wünschenswerte Zukunft hin. In der persönlichen Begegnung mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen eröffnet sich ein offener Dialog, der durch die spezielle Konzeption der Tagung intensiviert wird. So finden die allabendlichen Vorträge zunächst einen künstlerisch-kreativen Nachhall in den darauf abgestimmten Auftragskompositionen – während an den darauf folgenden Vormittagen die Entwürfe der Vortragenden diskutiert und in professionell begleiteten Kreis-Dialogen oder systemischen Aufstellungen schöpferisch erforscht werden.

Statt auf ein Generalthema wird bei den Tagen der Utopie stets auf ein buntes Mosaik von experimentellen Ansätzen, zukunftsweisenden Konzepten wie auch bereits bewährten, beispielgebenden Innovationen gesetzt. Es gilt, sich alternativen, bis dato ungeahnten, schlicht besseren Möglichkeiten zuzuwenden, wobei der Begriff der Utopie nicht als Rezept, sondern als Haltung, als ein Instrument für Entwicklung und Austausch verstanden wird.

„Die Utopie eröffnet durch ihren Unterschied zum Status quo ein produktives Vokabular für Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Gestaltung. Sie ist weniger das Ziel, als Schwung und Richtung sich aufzumachen. Der Weg entsteht immer beim Gehen. Aber es ist entscheidend, welchen geistigen Landschaften wir uns bewegen. Welche Bilder uns navigieren. Und ob wir uns vereinzelt oder in Gemeinschaft empfinden“, wie die Kuratoren Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger unterstreichen. Wenngleich die Entwürfe in die Zukunft weisen, spiegelt sich unter anderem auch der aktuelle gesellschaftspolitische Zeithorizont im Festivalprogramm, das wieder ein spannendes Themenspektrum aufweist.

Über gutes Leben in einem gelingenden Gemeinwesen

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Eröffnet wird der Vortragsreigen von Jos de Blok, dem Gründer des international Schule machenden mobilen Pflegemodells BUURTZORG, das die medizinisch-soziale Versorgung von Menschen zu Hause revolutionierte – so arbeiten bereits über 10.000 Pflegekräfte autonom und ­in selbstgemanagten Teams für mehr Menschlichkeit und weniger Bürokratie.

Am Dienstag folgt der Vortrag der Schriftstellerin und Integrationsexpertin Jagoda Marinić, die 2012 mit dem Aufbau des vorbildlich partizipatorischen IZ in Heidelberg begann – einem Welcome-Center für Neu-Heidelberger mit integrierter Ausländerbehörde, aber auch mit einem speziellen Kulturprogramm: „Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur“.

Am Donnerstagabend referiert Friedrich Glasl, einer der renommiertesten Konfliktforscher und Mediatoren Europas, in Zusammenhang mit der Flüchtlingsintegration über die grundsätzlichen Bedingungen, durch die, auch in den Gastländern, Frieden geschaffen und erhalten werden kann – „Weil nur die Abwesenheit von Krieg allein noch nicht Frieden ist“.

Freitagabend reflektiert dann Verena Ringler, die Leiterin des Bereichs Internationale Verständigung der Stiftung Mercator in Deutschland, über individuelle, politische sowie gesellschaftliche Herausforderungen, um die Handlungsfähigkeit des gemeinsamen Europas zu befördern. Ihr Appell: „Wir sind immer noch jene, auf die wir gewartet haben.“

Abgeschlossen wird die Vortragsreihe am Samstagabend von Hartmut Rosa, der zu den meistdiskutierten Soziologen im europäischen Raum zählt. Sein zuletzt erschienenes Buch „Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung“ – so auch der Titel seines Vortrags – wurde 2016 mit dem „Tractatus“, dem Essay-Preis des Philosophicum Lech bedacht.

Utopia in Concert – Festspiel für ein All-Star-Ensemble
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Seit den ersten „Tagen der Utopie“ 2003 werden die präsentierten Zukunftsbilder von Neuer Musik begleitet, was mit zur unverwechselbaren Atmosphäre des Festivals beiträgt. So wurden jedes Mal Musikerinnen und Musiker eingeladen, die gesamte Woche vor Ort zu verbringen und auf die sechs Themenabende mit jeweils zwei eigens dafür komponierten Stücken zu reagieren sowie diese selbst uraufzuführen. Durch dieses besondere »Artist in Residence-Programm« entstanden freundschaftliche Beziehungen zu außergewöhnlichen KlangkünstlerInnen aus aller Welt, wobei es heuer mit Sämtlichen ein Wiedersehen gibt.

Am Mittwoch, den 26. April um 19 Uhr lädt das sich somit formierende All-Star-Ensemble aus rund 15 Jahren „Tage der Utopie“ zu einem Konzert, das zweifellos für ein einzigartiges Klangerlebnis garantieren dürfte. Zu hören sind: der in Paris lebende und aus Vorarlberg stammende, vielseitige Kontrabassist Peter Herbert, der international renommierte, teils in New York, teils in Vorarlberg lebende Jazzpianist Peter Madsen, die gefragte französisch-amerikanische Komponistin und Klarinettistin Carol Robinson, der aus Irland stammende, herausragende Bratschist Garth Knox, die gefeierte Avantgarde-Cellistin Frances-Marie Uitti sowie Pascal Contet, ein wahrer Meister der Improvisation auf dem Akkordeon.

WIRKstätten der Utopie – So kommt das Neue in die Welt
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Wirkung und Strahlkraft der »Tage der Utopie« haben immer wieder zu konkreten Unternehmungen inspiriert. Seit 2013 können Projekte eingereicht und dank Kooperation mit gemeinnützigen Stiftungen von der Vision bis hin zur praktischen Umsetzung mit professionellem Know-how begleitet und unterstützt werden. So entstand unter anderem 2013 das Konzept „Bänklehock – Ein Dorffest das sitzt“, das ausgehend von Nüziders mittlerweile von Gemeinden in ganz Österreich aufgegriffen wurde. Nachdem im Jahr 2015 eine Teilnehmerin die Idee einer »Schule des Lebens« (so der Arbeitstitel) entwickelt hatte, wurden sie und ihr Team von den WIRKstätten bei einer Machbarkeitsstudie unterstützt.

Im Oktober 2016 wurde aus der Schule des Lebens das »Kernjahr«, das derzeit als erste Pilotanwendung in Lochau läuft. Dabei handelt es sich um ein professionell begleitetes Orientierungsjahr für Jugendliche, die noch auf der Suche nach ihrem eigenen Weg sind. Auch 2017 laden die WIRKstätten wieder zum Vorbringen von innovativen Vorhaben und Ideen, die für ihre Umsetzung entsprechende Aufmerksamkeit und Begleitung benötigen. Vorschläge können während der »Tage der Utopie« deponiert und besprochen werden.

Junge Utopie – Mußestunden für Entwicklung
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Ein erklärtes Ziel der „Tage der Utopie“ ist es auch, Jugendliche an der gesellschaftlichen Entwicklung zu beteiligen und ihren Vorschlägen ein Forum der Auseinandersetzung und des aufmerksamen Zuhörens zu bieten. So treffen sich bereits im Vorfeld des Festivals Jugendliche und junge Erwachsene in einem Camp und begeben sich auf eine spannende gemeinsame Reise nach Utopia. Informationen zur Anmeldung finden sich online. Zudem werden unter dem Titel »freigeist – junge initiative arbogast« 20 Gratis-Tickets an junge Leute (16 bis 26 Jahre) für alle Festivalabende und Workshops vergeben. Nach dem Motto „first come, first serve“ empfiehlt sich eine frühe Anmeldung – ebenfalls auf der Website.

Das detaillierte Programm der “Tage der Utopie” 2017 – das neben den Vorträgen auch Dialoge, Workshops und Aufstellungen umfasst – findet sich auf www.tagederutopie.org.


Mai
3
Mi
2017
Bach und die Juden: Antijudaismus in der Musik @ Hörsaalzentrum der Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Mai 3 um 18:00 – 20:00


Ringvorlesung „Judentum und Protestantismus – historische und theologische Perspektiven“

Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie veranstaltet öffentliche Vortragsreihe:

Im Kontext des Reformationsjubiläums veranstaltet die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie am Fachbereich Evangelische Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt im Sommersemester 2017 eine hochkarätige Ringvorlesung: Sie beschäftigt sich mit den spannungsreichen Beziehungen zwischen Judentum und Protestantismus seit der Zeit Martin Luthers sowie zu theologischen Fragen ihres wechselseitigen Verhältnisses.

Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die kritische Selbstreflexion als Grundlage des gegenwärtigen Dialogs zwischen Christentum und Judentum unerlässlich ist. Die öffentliche Ringvorlesung findet jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Hörsaalzentrum der Goethe-Universität Frankfurt (HZ 8) auf dem Campus Westend statt.

Namhafte Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Israel und den USA nehmen die Vortragsreihe zum Anlass, die neueste Forschung zu den vielen Facetten der christlich-jüdischen Beziehungen öffentlich zur Diskussion zu stellen. Am Anfang steht die nach wie vorher kontrovers diskutierte Frage, ob Martin Luther mit seinen „Judenschriften“ in die Geschichte des Antisemitismus gehört.

Dazu Christian Wiese, Organisator der Reihe und Inhaber der Martin-Buber-Professur: „Das historische Bild des Verhältnisses von Judentum und Protestantismus ist jedoch viel differenzierter, da es in der Reformationszeit selbst und in späteren Jahrhunderten auch alternative protestantische Stimmen zum Judentum gab, etwa im neuzeitlichen Pietismus oder im liberalen Protestantismus des 19. und 20. Jahrhunderts.“

Die amerikanische Historikerin Susannah Heschel, die durch zahlreiche hervorragende Arbeiten zum protestantischen Antisemitismus hervorgetreten ist, wird völkische Theologien des „arischen Jesus“ in der deutschen Theologie der Nazi-Zeit vorstellen, und der Chicagoer Historiker David Nirenberg präsentiert seine Thesen zur Tradition des Antijudaismus und Antisemitismus als einer bestimmenden Kraft der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte – um nur zwei Themen zu vertiefen.

Ein besonderer Akzent wird auf der vielfach ausgeblendeten jüdischen Perspektive liegen, d.h. auf jüdischen Wahrnehmungen des Protestantismus, der jüdischen Erfahrung mit der Reformation und ihren theologischen, kulturellen und politischen Folgen, der jüdischen Rezeption protestantischen Denkens seit der Aufklärung sowie der kritischen Auseinandersetzung jüdischer Gelehrter mit den Erscheinungsformen von Antijudaismus und Antisemitismus im protestantischen Kontext. So wird der israelische Historiker Shmuel Feiner den jüdischen Aufklärer Moses Mendelssohn porträtieren, den eine intellektuelle Freundschaft mit Gotthold Ephraim Lessing verband, der aber auch darunter litt, dass er von protestantischen Zeitgenossen öffentlich zur Konversion aufgefordert wurde.

Die Ringvorlesung steht im Kontext des von Prof. Dr. Christian Wiese geleiteten LOEWE-Forschungsschwerpunkts „Religiöse Positionierung: Modalitäten und Konstellationen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten“, der nach der Pluralismusfähigkeit der drei monotheistischen Religionen fragt. Mitorganisatoren der Vortragsreihe sind das interdisziplinäre Frankfurter Graduiertenkolleg „Theologie als Wissenschaft“, der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, das Zentrum Ökumene der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wetterau e.V.

Die Vorträge auf einen Blick:

26. April: Prof. Dr. Andreas Pangritz (Universität Bonn): Martin Luther und die Juden: War Luther ein Antisemit?

3. Mai: Dr. Lars Fischer (University College London): Bach und die Juden: Antijudaismus in der Musik

10. Mai: Prof. Dr. Shmuel Feiner (Bar Ilan University, Ramat Gan): „Must Human Beings Suffer This?“ Moses Mendelssohn’s Politics of Insult and Shame

17. Mai (Raum IG 411): Prof. Dr. David Ruderman (University of Pennsylvania): Defending the Integrity of Rabbinic Judaism in 19th-Century Europe: The Creative Response of Isaac Baer Levinson to the Missionary Assaults of his Days (Aron Freiman Lecture des Seminars für Judaistik in Kooperation mit dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften)

24. Mai: Dr. George Kohler (Bar Ilan University, Ramat Gan): Rückkehr zum Judentum? Die Reformation aus der Sicht des frühen Reformjudentums

31. Mai (19.30 Uhr): Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt): Protestantisches Bibelverständnis aus der Perspektive jüdischen Denkens der Moderne (im Kontext der Konferenz „Sola scriptura heute? Rekonstruktionen, Kritiken, Transformationen“)

7. Juni: Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt): „Unheilsspuren“: Zur Wirkungsgeschichte der „Judenschriften“ Luthers in der Moderne

14. Juni: Prof. Dr. Susannah Heschel (Dartmouth College): When Jesus was an Aryan: Christians, Nazis, and the Bible

21. Juni: Prof. Dr. Robert Erlewine (Illinois Wesleyan University): Jesus Out of the Sources of Judaism: Hermann Cohen’s Reading of Christianity

5. Juli: Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Universität Tübingen): „Einander im Geheimnis anerkennen“: Martin Bubers Angebot im Gespräch mit Christen

12. Juli: Dr. Barbara U. Meyer (Tel Aviv University): Das Eigene und des Anderen Recht: Rechtfertigungslehre und Toraverständnis

19. Juli: Prof. Dr. Yaakov Ariel (University of North-Carolina, Chapel Hill): Christian Zionism: Origins, Theologies, Literatures, and Politics

26. Juli: Prof. Dr. David Nirenberg (University of Chicago): Anti-Judaism Past and Present

www.uni-frankfurt.de/42839537/Aktuell

Foto (c) Kulturexpress, Hörsaalgebäude Meldung: Goethe-Uni Frankfurt


Die Stadt + Der Flughafen @ Deutsches Architektur Museum, Frankfurt am Main
Mai 3 um 21:00 – 21:30


Wo Frankfurt abhebt Wolfgang Voigt, Architekturhistoriker

www.dam-online.de

www.facebook.com/architekturmuseum


Mai
5
Fr
2017
Buchvernissage «Uns Menschen in den Weg gestreut» – Kräuterpfarrer Johann Künzle (1857-1945) @ ONO Das Kulturlokal, CH-Bern
Mai 5 um 19:00 – 21:00


Roman, Zytglogge Verlag, April 2017
Lesung und Gespräch mit der Autorin Marianne Künzle
Moderation: Miriam Breu, SRF

Johann Künzle ist neben Sebastian Kneipp der bedeutendste Kräuterpfarrer im deutschsprachigen Raum. Er gehört zu den Wegbereitern der modernen Pflanzenheilkunde. International bekannt wurde er spätestens 1919, als in der Schweiz Tausende, weltweit Millionen von Menschen an der Spanischen Grippe starben – nur in seiner Pfarrgemeinde nicht, denn im St. Gallischen Wangs tranken alle eine von ihm angefertigte Teemischung.

Künzles Büchlein «Chrut und Uchrut» (1911) avanciert zum internationalen Bestseller. Aber nicht alle sehen das gerne: seine unverhohlene Kritik an der modernen Medizin ruft Gegner auf den Plan. Der Vorwurf der Kurpfuscherei und abergläubischer Pendel-Methoden wird lauter.

Die Autorin, trotz Namensgleichheit nicht mit dem Pfarrer verwandt, widmet sich in ihrem sorgfältig recherchierten historischen Roman den bedeutsamen Jahren von Künzle und zeichnet ein vielschichtiges Bild des umtriebigen Pfarrers, der politischen Debatte, die sein Schaffen auslöst und einer bewegten Epoche.

Marianne Künzle – geboren 1973 in Bern. Gelernte Buchhändlerin, teils selbstständige Tätigkeit in Bern. Kampagnenleiterin im Bereich «Ökologische Landwirtschaft» bei Greenpeace Schweiz. Lehrgang ‹Literarisches Schreiben› an der SAL. Seit 2015 Teilzeitanstellung bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe. ‹Uns Menschen in den Weg gestreut› ist ihr erster Roman.

Anschliessend: Apéro
Eintritt frei.
Galerie/Türe/Bar: 18:00 Uhr


Eötvös’ Ungarn @ hr-Sendesaal, Frankfurt am Main
Mai 5 um 19:00 – 22:00


Im Rahmen von »Eötvös³«, einer auf drei Jahre angelegten Zusammenarbeit des hr-Sinfonieorchesters mit Peter Eötvös, hat der renommierte ungarische Komponist und Dirigent das Programm dieses Forum N kuratiert.

Unter Leitung seines ehemaligen Schülers und heutigen Dirigenten und Komponisten Gregory Vajda präsentiert es vier Generationen ungarischer Komponisten des 21. Jahrhunderts. Neben einer ungewöhnlich orchestrierten Komposition des 1973 geboren Vajda und Eötvös‘ eigener »Levitation« für zwei Klarinetten, Streichorchester und Akkordeon wird mit dem »Concertino« des 1935 geborenen József Sári das Werk eines Komponisten zu erleben sein, der an der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest wirkte, aber auch lange in Hessen gelebt und komponiert hat. Der 1956 geborene László Tihanyi ist heute einer der aktivsten Vertreter des ungarischen Musiklebens. Das Bratschenkonzert »Passacaglie« reflektiert sein lyrisches Naturell und ist ein exzellentes Beispiel für die farbige orchestrale Klangsprache Tihanyis.

Forum N
Eötvos3

Hwayoon Lee | Viola
Jochen Tschabrun / Sven van der Kuip | Klarinette
Lars Rapp / Konrad Graf / Burkhard Roggenbuck | Schlagzeug
Gregory Vajda | Dirigent

József Sári | Concertino
László Tihanyi | Passacaglie – Konzert für Viola und Orchester
Peter Eötvös | Levitation für zwei Klarinetten, Streicher und Akkordeon
Gregory Vajda | DrumsDrumsDrums für drei Schlagzeuger und Orchester

_________________________

Hessischer Rundfunk | hr-Sendesaal | 20 Uhr
Konzerteinführung | 19 Uhr

Fr_5. Mai 2017

Karten: 19,– €
Schüler/Studierende/Auszubildende bis zu 50 % Ermäßigung

Das Konzert in hr2-kultur:
Dienstag, 16. Mai 2017, 20.04 Uhr


Mai
10
Mi
2017
„Must Human Beings Suffer This?“ Moses Mendelssohn’s Politics of Insult and Shame @ Hörsaalzentrum der Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Mai 10 um 18:00 – 20:00


Ringvorlesung „Judentum und Protestantismus – historische und theologische Perspektiven“

Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie veranstaltet öffentliche Vortragsreihe:

Im Kontext des Reformationsjubiläums veranstaltet die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie am Fachbereich Evangelische Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt im Sommersemester 2017 eine hochkarätige Ringvorlesung: Sie beschäftigt sich mit den spannungsreichen Beziehungen zwischen Judentum und Protestantismus seit der Zeit Martin Luthers sowie zu theologischen Fragen ihres wechselseitigen Verhältnisses.

Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die kritische Selbstreflexion als Grundlage des gegenwärtigen Dialogs zwischen Christentum und Judentum unerlässlich ist. Die öffentliche Ringvorlesung findet jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Hörsaalzentrum der Goethe-Universität Frankfurt (HZ 8) auf dem Campus Westend statt.

Namhafte Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Israel und den USA nehmen die Vortragsreihe zum Anlass, die neueste Forschung zu den vielen Facetten der christlich-jüdischen Beziehungen öffentlich zur Diskussion zu stellen. Am Anfang steht die nach wie vorher kontrovers diskutierte Frage, ob Martin Luther mit seinen „Judenschriften“ in die Geschichte des Antisemitismus gehört.

Dazu Christian Wiese, Organisator der Reihe und Inhaber der Martin-Buber-Professur: „Das historische Bild des Verhältnisses von Judentum und Protestantismus ist jedoch viel differenzierter, da es in der Reformationszeit selbst und in späteren Jahrhunderten auch alternative protestantische Stimmen zum Judentum gab, etwa im neuzeitlichen Pietismus oder im liberalen Protestantismus des 19. und 20. Jahrhunderts.“

Die amerikanische Historikerin Susannah Heschel, die durch zahlreiche hervorragende Arbeiten zum protestantischen Antisemitismus hervorgetreten ist, wird völkische Theologien des „arischen Jesus“ in der deutschen Theologie der Nazi-Zeit vorstellen, und der Chicagoer Historiker David Nirenberg präsentiert seine Thesen zur Tradition des Antijudaismus und Antisemitismus als einer bestimmenden Kraft der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte – um nur zwei Themen zu vertiefen.

Ein besonderer Akzent wird auf der vielfach ausgeblendeten jüdischen Perspektive liegen, d.h. auf jüdischen Wahrnehmungen des Protestantismus, der jüdischen Erfahrung mit der Reformation und ihren theologischen, kulturellen und politischen Folgen, der jüdischen Rezeption protestantischen Denkens seit der Aufklärung sowie der kritischen Auseinandersetzung jüdischer Gelehrter mit den Erscheinungsformen von Antijudaismus und Antisemitismus im protestantischen Kontext. So wird der israelische Historiker Shmuel Feiner den jüdischen Aufklärer Moses Mendelssohn porträtieren, den eine intellektuelle Freundschaft mit Gotthold Ephraim Lessing verband, der aber auch darunter litt, dass er von protestantischen Zeitgenossen öffentlich zur Konversion aufgefordert wurde.

Die Ringvorlesung steht im Kontext des von Prof. Dr. Christian Wiese geleiteten LOEWE-Forschungsschwerpunkts „Religiöse Positionierung: Modalitäten und Konstellationen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten“, der nach der Pluralismusfähigkeit der drei monotheistischen Religionen fragt. Mitorganisatoren der Vortragsreihe sind das interdisziplinäre Frankfurter Graduiertenkolleg „Theologie als Wissenschaft“, der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, das Zentrum Ökumene der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wetterau e.V.

Die Vorträge auf einen Blick:

26. April: Prof. Dr. Andreas Pangritz (Universität Bonn): Martin Luther und die Juden: War Luther ein Antisemit?

3. Mai: Dr. Lars Fischer (University College London): Bach und die Juden: Antijudaismus in der Musik

10. Mai: Prof. Dr. Shmuel Feiner (Bar Ilan University, Ramat Gan): „Must Human Beings Suffer This?“ Moses Mendelssohn’s Politics of Insult and Shame

17. Mai (Raum IG 411): Prof. Dr. David Ruderman (University of Pennsylvania): Defending the Integrity of Rabbinic Judaism in 19th-Century Europe: The Creative Response of Isaac Baer Levinson to the Missionary Assaults of his Days (Aron Freiman Lecture des Seminars für Judaistik in Kooperation mit dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften)

24. Mai: Dr. George Kohler (Bar Ilan University, Ramat Gan): Rückkehr zum Judentum? Die Reformation aus der Sicht des frühen Reformjudentums

31. Mai (19.30 Uhr): Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt): Protestantisches Bibelverständnis aus der Perspektive jüdischen Denkens der Moderne (im Kontext der Konferenz „Sola scriptura heute? Rekonstruktionen, Kritiken, Transformationen“)

7. Juni: Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt): „Unheilsspuren“: Zur Wirkungsgeschichte der „Judenschriften“ Luthers in der Moderne

14. Juni: Prof. Dr. Susannah Heschel (Dartmouth College): When Jesus was an Aryan: Christians, Nazis, and the Bible

21. Juni: Prof. Dr. Robert Erlewine (Illinois Wesleyan University): Jesus Out of the Sources of Judaism: Hermann Cohen’s Reading of Christianity

5. Juli: Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Universität Tübingen): „Einander im Geheimnis anerkennen“: Martin Bubers Angebot im Gespräch mit Christen

12. Juli: Dr. Barbara U. Meyer (Tel Aviv University): Das Eigene und des Anderen Recht: Rechtfertigungslehre und Toraverständnis

19. Juli: Prof. Dr. Yaakov Ariel (University of North-Carolina, Chapel Hill): Christian Zionism: Origins, Theologies, Literatures, and Politics

26. Juli: Prof. Dr. David Nirenberg (University of Chicago): Anti-Judaism Past and Present

www.uni-frankfurt.de/42839537/Aktuell

Foto (c) Kulturexpress, Hörsaalgebäude Meldung: Goethe-Uni Frankfurt


Mai
17
Mi
2017
Defending the Integrity of Rabbinic Judaism in 19th-Century Europe: @ Goethe-Universität, Frankfurt am Main
Mai 17 um 18:00 – 20:00


Ringvorlesung „Judentum und Protestantismus – historische und theologische Perspektiven“

Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie veranstaltet öffentliche Vortragsreihe:

Im Kontext des Reformationsjubiläums veranstaltet die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie am Fachbereich Evangelische Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt im Sommersemester 2017 eine hochkarätige Ringvorlesung: Sie beschäftigt sich mit den spannungsreichen Beziehungen zwischen Judentum und Protestantismus seit der Zeit Martin Luthers sowie zu theologischen Fragen ihres wechselseitigen Verhältnisses.

Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass die kritische Selbstreflexion als Grundlage des gegenwärtigen Dialogs zwischen Christentum und Judentum unerlässlich ist. Die öffentliche Ringvorlesung findet jeweils mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Hörsaalzentrum der Goethe-Universität Frankfurt (HZ 8) auf dem Campus Westend statt.

Namhafte Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Israel und den USA nehmen die Vortragsreihe zum Anlass, die neueste Forschung zu den vielen Facetten der christlich-jüdischen Beziehungen öffentlich zur Diskussion zu stellen. Am Anfang steht die nach wie vorher kontrovers diskutierte Frage, ob Martin Luther mit seinen „Judenschriften“ in die Geschichte des Antisemitismus gehört.

Dazu Christian Wiese, Organisator der Reihe und Inhaber der Martin-Buber-Professur: „Das historische Bild des Verhältnisses von Judentum und Protestantismus ist jedoch viel differenzierter, da es in der Reformationszeit selbst und in späteren Jahrhunderten auch alternative protestantische Stimmen zum Judentum gab, etwa im neuzeitlichen Pietismus oder im liberalen Protestantismus des 19. und 20. Jahrhunderts.“

Die amerikanische Historikerin Susannah Heschel, die durch zahlreiche hervorragende Arbeiten zum protestantischen Antisemitismus hervorgetreten ist, wird völkische Theologien des „arischen Jesus“ in der deutschen Theologie der Nazi-Zeit vorstellen, und der Chicagoer Historiker David Nirenberg präsentiert seine Thesen zur Tradition des Antijudaismus und Antisemitismus als einer bestimmenden Kraft der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte – um nur zwei Themen zu vertiefen.

Ein besonderer Akzent wird auf der vielfach ausgeblendeten jüdischen Perspektive liegen, d.h. auf jüdischen Wahrnehmungen des Protestantismus, der jüdischen Erfahrung mit der Reformation und ihren theologischen, kulturellen und politischen Folgen, der jüdischen Rezeption protestantischen Denkens seit der Aufklärung sowie der kritischen Auseinandersetzung jüdischer Gelehrter mit den Erscheinungsformen von Antijudaismus und Antisemitismus im protestantischen Kontext. So wird der israelische Historiker Shmuel Feiner den jüdischen Aufklärer Moses Mendelssohn porträtieren, den eine intellektuelle Freundschaft mit Gotthold Ephraim Lessing verband, der aber auch darunter litt, dass er von protestantischen Zeitgenossen öffentlich zur Konversion aufgefordert wurde.

Die Ringvorlesung steht im Kontext des von Prof. Dr. Christian Wiese geleiteten LOEWE-Forschungsschwerpunkts „Religiöse Positionierung: Modalitäten und Konstellationen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten“, der nach der Pluralismusfähigkeit der drei monotheistischen Religionen fragt. Mitorganisatoren der Vortragsreihe sind das interdisziplinäre Frankfurter Graduiertenkolleg „Theologie als Wissenschaft“, der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, das Zentrum Ökumene der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wetterau e.V.

Die Vorträge auf einen Blick:

26. April: Prof. Dr. Andreas Pangritz (Universität Bonn): Martin Luther und die Juden: War Luther ein Antisemit?

3. Mai: Dr. Lars Fischer (University College London): Bach und die Juden: Antijudaismus in der Musik

10. Mai: Prof. Dr. Shmuel Feiner (Bar Ilan University, Ramat Gan): „Must Human Beings Suffer This?“ Moses Mendelssohn’s Politics of Insult and Shame

17. Mai (Raum IG 411): Prof. Dr. David Ruderman (University of Pennsylvania): Defending the Integrity of Rabbinic Judaism in 19th-Century Europe: The Creative Response of Isaac Baer Levinson to the Missionary Assaults of his Days (Aron Freiman Lecture des Seminars für Judaistik in Kooperation mit dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften)

24. Mai: Dr. George Kohler (Bar Ilan University, Ramat Gan): Rückkehr zum Judentum? Die Reformation aus der Sicht des frühen Reformjudentums

31. Mai (19.30 Uhr): Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt): Protestantisches Bibelverständnis aus der Perspektive jüdischen Denkens der Moderne (im Kontext der Konferenz „Sola scriptura heute? Rekonstruktionen, Kritiken, Transformationen“)

7. Juni: Prof. Dr. Christian Wiese (Goethe-Universität Frankfurt): „Unheilsspuren“: Zur Wirkungsgeschichte der „Judenschriften“ Luthers in der Moderne

14. Juni: Prof. Dr. Susannah Heschel (Dartmouth College): When Jesus was an Aryan: Christians, Nazis, and the Bible

21. Juni: Prof. Dr. Robert Erlewine (Illinois Wesleyan University): Jesus Out of the Sources of Judaism: Hermann Cohen’s Reading of Christianity

5. Juli: Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Universität Tübingen): „Einander im Geheimnis anerkennen“: Martin Bubers Angebot im Gespräch mit Christen

12. Juli: Dr. Barbara U. Meyer (Tel Aviv University): Das Eigene und des Anderen Recht: Rechtfertigungslehre und Toraverständnis

19. Juli: Prof. Dr. Yaakov Ariel (University of North-Carolina, Chapel Hill): Christian Zionism: Origins, Theologies, Literatures, and Politics

26. Juli: Prof. Dr. David Nirenberg (University of Chicago): Anti-Judaism Past and Present

www.uni-frankfurt.de/42839537/Aktuell

Foto (c) Kulturexpress, Hörsaalgebäude Meldung: Goethe-Uni Frankfurt


Jun
14
Mi
2017
Rosenserenade im Gesellschaftshaus des Palmengartens @ Palemngarten, Frankfurt am Main
Jun 14 um 19:00 – 21:00


Preview zu Ehren von Heinrich Siesmayer
Konzert von Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen am Abend vor der Eröffnung der Rosen-
Ausstellung im Palmengarten – Fortsetzung der Kooperation zwischen der Alten Oper Frankfurt
und dem Palmengarten Frankfurt

MITTWOCH, 14. JUNI 2017 | 19 UHR
PALMENGARTEN FRANKFURT, FESTSAAL DES GESELLSCHAFTSHAUSES

Ludwig van Beethoven Variationen für Violoncello und Klavier op. 66 „Ein Mädchen oder Weibchen“
Franz Schubert Sonate für Violoncello und Klavier a-Moll D 821 „Arpeggione Sonate“
Ludwig van Beethoven Variationen für Violoncello und Klavier Es-Dur WoO 46
„Bei Männern, welche Liebe fühlen“
Igor Strawinsky Suite Italienne für Violoncello und Klavier
MARIE-ELISABETH HECKER Violoncello
MARTIN HELMCHEN Klavier

Veranstalter: Palmengarten Frankfurt und Alte Oper Frankfurt
€ 15,- / 28,- / 34,- / 39,- (Endpreise)
Tickethotline: 069 / 13 40 400 ▪ www.alteoper.de
Start des Kartenvorverkaufs: 15. März 2017

Farben, Düfte, Klänge: Ein Abend für alle Sinne erwartet die Besucher des Palmengartens am
Mittwoch, 14. Juni 2017. Anlässlich der großen Rosen-Ausstellung laden der Palmengarten und die
Alte Oper Frankfurt zur Preview vor der offiziellen Ausstellungseröffnung in Kombination mit einem
Konzert ein und knüpfen mit dieser „Rosenserenade“ an die erfolgreiche Premiere ihrer
Zusammenarbeit vor zwei Jahren an.

Um 19.00 Uhr beginnt im Festsaal des Gesellschaftshauses der Kammermusikabend. Die Cellistin
Marie-Elisabeth Hecker und der Pianist Martin Helmchen spielen Werke von Beethoven, Schubert
und Strawinsky. Das Konzert ist eine Hommage an eine wichtige Frankfurter Persönlichkeit: Vor 200
Jahren wurde der Gärtner und Gartenarchitekt Heinrich Siesmayer geboren. Hunderte von Gartenund
Parkanlagen soll Siesmayer in der Rhein-Main-Region entworfen und realisiert haben – bekannt
2
aber wurde er vor allem durch den Frankfurter Palmengarten, mit dem er seine Vision eines
„Südpalasts“ mit einem Gesellschaftshaus für tropische Pflanzen realisierte und der seit dem Tag
seiner Eröffnung im März 1871 ein Publikumsmagnet ist, nicht nur für Frankfurter.

Sie sind Partner nicht nur im Leben, sondern auch auf dem Podium: Die Cellistin Marie-Elisabeth
Hecker und der Pianist Martin Helmchen bilden ein bestens aufeinander eingespieltes Duo, das
regelmäßig in den großen Konzertsälen etwa von Amsterdam, Barcelona, Berlin, Florenz, London,
Mailand, Paris, Wien, New York oder Tokio auftritt. Auch in der Alten Oper wurden sie bereits vor
vier Jahren für einen exquisiten gemeinsamen Kammermusikabend gefeiert. Eigens für die
Rosenserenade haben die beiden in Berlin lebenden Musiker ein ebenso unterhaltsames wie
anspruchsvolles Programm zusammengestellt. In dessen Zentrum steht Franz Schuberts Sonate a-
Moll D 821, die so genannte „Arpeggione-Sonate“, benannt nach einem heute in Vergessenheit
geratenen Instrument, das die Eigenschaften von Gitarre und Violoncello miteinander kombinierte.
Doch ob auf dem Arpeggione oder in der Fassung für Cello und Klavier: Die Sonate ist ein
Virtuosenstück, sie zeigt aber gleichzeitig, vor allem im lyrischen zweiten Satz, den Liedkomponisten
Schubert mit Gespür für weite Melodiebögen. Eingefasst wird die Arpeggione-Sonate durch zwei
Variationswerke Ludwig van Beethovens über Melodien aus Mozarts Zauberflöte für Violoncello und
Klavier – zum einen über die Arie des Papageno „Ein Mädchen oder Weibchen“, zum anderen über
das Duett von Papageno und Papagena „Bei Männern, welche Liebe fühlen“. Den Abschluss bildet
Igor Strawinskys Suite Italienne von 1932, für die der Komponist fünf Sätze aus seinem Pulcinella-
Ballett für Cello und Klavier bearbeitete.

Für die Besucher der „Rosenserenade“ öffnet der Palmengarten in der verlängerten Pause und nach
dem Konzert exklusiv die Rosenausstellung. Der Königin der Blumen widmet der Palmengarten
alljährlich seine aufwändigste Blumenschau, in diesem Jahr vom 15. bis zum 18. Juni. Zu Ehren von
Heinrich Siesmayer wird das Gestaltungsteam des Palmengartens diesmal die Beete und Gestecke
nach Vorbildern aus dem 19. Jahrhundert gestalten. So können die Besucher der Rosenserenade am
Vorabend der Eröffnung der Ausstellung eine stimmige Mischung von virtuosen Klängen im Festsaal
und farbenfroher Blumenpracht wie zu Lebzeiten des Palmengartengründers in den Galerien
genießen.


Jun
25
So
2017
Konzertreihe M13 @ Christuskirche, Frankfurt am Main
Jun 25 um 17:00 – 19:00


Seit 14 Jahren existiert im Frankfurter Nordend die Konzertreihe M 13 der Christuskirche am Merianplatz 13. Im Turnus von zwei bis drei Monaten öffnet die ev.-method. Kirchengemeinde sonntags um 17 Uhr für Künstler und Publikum ihre Türen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind zur Deckung der Kosten willkommen.

Die Akustik im Kirchenschiff mit einer Deckenhöhe von sechs Metern bietet Raum für konzertante Anlässe. Die rotbraune Backsteinkirche wurde im Stil der Neo-Renaissance im Jahre 1889 erbaut. Neben Orgel, die zum Bestand zählt, ist auch Platz um einen großen Flügel aufzustellen und den Klang dafür zu entfalten.

Mit Beginn 2017 hat Christoph Wend die Leitung und Organisation der Konzertreihe an Regina Rumohr und Mareike Beckmann übergeben. Die Geigerin M. Beckmann spielt in mehreren Ensembles und R. Rumohr ist ehrenamtlich in der Christuskirche aktiv. Die beiden haben für 2017 ein spannendes Programm zusammengestellt. Zur Premiere spielte am 22. Januar die Camerata Kronberg mit Mareike Beckmann (Barock-Violine), Anna Dückert (Harfe und Geige), Christoph Seehase (Laute und Barockgitarre) und Brigitte Hertel (Virginal und Orgelpositiv).

Am 05. März um 17 Uhr spielt das Duo il Sogno. Cordula Schnorr (Querflöte) und Bettina Linck (Harfe) spielen Werke von Bach, Fauré, Rutter und Borne. Am 09. April gastiert die Sängerin Susanne Kanold mit ihrer Popband. Was sich hinter dem Ensemble Georg verbirgt, erfahren die Zuhörer am 03. Dezember 2017. Dazwischen gibt es Traditionelles wie die Ginnheimer Kantorei am 24. September, Ungewöhnliches wie das Trio Colori (25. Juni) und Vertrautes wie das Duo Schwab & Ahlert (05. November).

Mareike Beckmann berichtet: „Unser erstes Konzert, das wir unter dem Motto – von Katzen, Vögeln und Fröschen in der Musik – gestellt hatten, besuchten rund 60 Musikbegeisterte. Darunter befanden sich viele Familien, die ihren tierischen Spaß hatten.“ Mareike Beckmann sieht die Konzertreihe nicht in der Konkurrenz zu den vielfältigen kirchenmusikalischen Angeboten in Frankfurt. Sie betont: „Wir wollen unser Publikum vor allem mit Künstlern zusammenbringen, die in der Region wirken.“

Meldung:  EMK, Christuskirche, Merianplatz 13, 60316 Frankfurt


Sep
20
Mi
2017
21. Philosophicum Lech 2017
Sep 20 ganztägig


21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

www.philosophicum.com

 


Sep
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Do
2017
21. Philosophicum Lech 2017
Sep 21 ganztägig


21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

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2017
21. Philosophicum Lech 2017
Sep 22 ganztägig


21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

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Sep
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2017
21. Philosophicum Lech 2017
Sep 23 ganztägig


21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

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Sep
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2017
21. Philosophicum Lech 2017
Sep 24 ganztägig


21. Philosophicum Lech von 20. bis 24. September 2017 stattfinden wird. Die Anmeldung ist ab 3. April 2017 online möglich.

Thema 2017:
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“

Editorial zum 21. Philosophicum Lech

Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal Lech am Arlberg, 20. bis 24. September 2017

Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Dieser Satz des Paulus verbindet die protestantische Ethik mit der Arbeitspflicht in der ehemaligen Sowjetunion, die Ideologie des Neoliberalismus mit den Werten der Sozialdemokratie. Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle für Wohlstand, Wert und Würde des Menschen – ungeachtet der politischen Richtung. Auch die Kritiker der Leistungsgesellschaft kritisieren an dieser, dass in ihr nicht wirkliche Leistungen, also ehrliche Arbeit, sondern Spekulationen, Korruption, Erbschaften, Glück, kriminelle Machenschaften und Beziehungen honoriert würden.

Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert? Wäre dem so, könnten bald bittere Zeiten auf dieses Wesen zukommen. Digitalisierung und Automatisierung ersetzen immer mehr menschliche Arbeit, die Fabrikhalle, in der nur noch Roboter am Werk sind, ist längst keine Utopie mehr, und zunehmend werden auch qualifizierte Tätigkeiten durch intelligente Systeme ersetzt. Viele Menschen finden keine Arbeit mehr oder können von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Trotzdem, daran zweifelt niemand, gibt es in dieser Welt genug zu tun.

Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?

Beim 21. Philosophicum Lech werden renommierte Philosophen und Vertreter benachbarter Wissenschaften sich fragen, wieviel Mut es bedarf, um sich eine Welt zu denken, in der sich nicht alles um die Arbeit dreht, und mit dem Publikum darüber diskutieren.

Prof. Dr. Konrad Paul Liessmann Wissenschaftlicher Leiter Philosophicum Lech

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Konzertreihe M13 @ Christuskirche, Frankfurt am Main
Sep 24 um 17:00 – 19:00


Seit 14 Jahren existiert im Frankfurter Nordend die Konzertreihe M 13 der Christuskirche am Merianplatz 13. Im Turnus von zwei bis drei Monaten öffnet die ev.-method. Kirchengemeinde sonntags um 17 Uhr für Künstler und Publikum ihre Türen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind zur Deckung der Kosten willkommen.

Die Akustik im Kirchenschiff mit einer Deckenhöhe von sechs Metern bietet Raum für konzertante Anlässe. Die rotbraune Backsteinkirche wurde im Stil der Neo-Renaissance im Jahre 1889 erbaut. Neben Orgel, die zum Bestand zählt, ist auch Platz um einen großen Flügel aufzustellen und den Klang dafür zu entfalten.

Mit Beginn 2017 hat Christoph Wend die Leitung und Organisation der Konzertreihe an Regina Rumohr und Mareike Beckmann übergeben. Die Geigerin M. Beckmann spielt in mehreren Ensembles und R. Rumohr ist ehrenamtlich in der Christuskirche aktiv. Die beiden haben für 2017 ein spannendes Programm zusammengestellt. Zur Premiere spielte am 22. Januar die Camerata Kronberg mit Mareike Beckmann (Barock-Violine), Anna Dückert (Harfe und Geige), Christoph Seehase (Laute und Barockgitarre) und Brigitte Hertel (Virginal und Orgelpositiv).

Am 05. März um 17 Uhr spielt das Duo il Sogno. Cordula Schnorr (Querflöte) und Bettina Linck (Harfe) spielen Werke von Bach, Fauré, Rutter und Borne. Am 09. April gastiert die Sängerin Susanne Kanold mit ihrer Popband. Was sich hinter dem Ensemble Georg verbirgt, erfahren die Zuhörer am 03. Dezember 2017. Dazwischen gibt es Traditionelles wie die Ginnheimer Kantorei am 24. September, Ungewöhnliches wie das Trio Colori (25. Juni) und Vertrautes wie das Duo Schwab & Ahlert (05. November).

Mareike Beckmann berichtet: „Unser erstes Konzert, das wir unter dem Motto – von Katzen, Vögeln und Fröschen in der Musik – gestellt hatten, besuchten rund 60 Musikbegeisterte. Darunter befanden sich viele Familien, die ihren tierischen Spaß hatten.“ Mareike Beckmann sieht die Konzertreihe nicht in der Konkurrenz zu den vielfältigen kirchenmusikalischen Angeboten in Frankfurt. Sie betont: „Wir wollen unser Publikum vor allem mit Künstlern zusammenbringen, die in der Region wirken.“

Meldung:  EMK, Christuskirche, Merianplatz 13, 60316 Frankfurt


Okt
25
Mi
2017
„The New Gospel“ beim 48. Deutschen Jazzfestival Frankfurt @ Alte Oper, Großer Saal, Frankfurt am Main
Okt 25 um 19:00 – 21:00


Mit der Fusion-Formation „Snarky Puppy“ hat sich Cory Henry gerade erst einen Grammy erspielt. Jetzt steht der 30-jährige Pianist und Gospel-Erneuerer aus New York im Zentrum des Auftaktabends des 48. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt. Gleich zweimal ist der Meister spektakulärer Soli am Mittwoch, 25. Oktober, ab 20 Uhr in der Alten Oper Frankfurt zu erleben: mit der hr-Bigband unter der Leitung von Jim McNeely und anschließend mit seiner Band „The Funk Apostles“, mit der er einen aktuellen Mix aus Jazz und Funk kreiert.

Das 48. Deutsche Jazzfestival Frankfurt findet statt vom 25. bis 29. Oktober 2017 in der Alten Oper Frankfurt, dem hr-Sendesaal und dem Künstlerhaus Mousonturm. Das komplette Programm wird Ende Juni veröffentlicht. Der Vorverkauf für die weiteren Konzerte beginnt am 1. Juli.

In dem Jahr, in dem man vielerorts das 100-jährige Jubiläum der ersten Schallplattenaufnahme der Jazzgeschichte feiert, spannt das Deutsche Jazzfestival den Bogen noch weiter zurück: zum Gospel, dem spirituellen Herzschlag aller afroamerikanischen Musik. Fixpunkt des Konzerts ist Cory Henry, die anerkannte Gospelgröße der jungen Generation. In seiner Heimatgemeinde in Brooklyn nannte man bereits den Fünfjährigen „Master Cory”, weil er jeden Song auf der Hammondorgel begleiten konnte, egal in welcher Tonart er angestimmt wurde. Schnell entwickelte sich das Wunderkind zum Virtuosen auf jedem Tasteninstrument vom Klavier bis zum Synthesizer und zum Meister aller Stile von Jazz bis Fusion.

Das 48. Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2017 ist eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks / hr2-kultur in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt am Main / Dezernat für Kultur und Wissenschaft. Kooperationspartner bei der Ausrichtung sind die Alte Oper Frankfurt und das Künstlerhaus Mousonturm.

Eröffnungskonzert des 48. Deutschen Jazzfestivals Frankfurt 2017

1. Konzerthälfte:
“The New Gospel” hr-Bigband feat. Cory Henry
Leitung: Jim McNeely
2. Konzerthälfte:
Cory Henry & The Funk Apostles

Datum: Mittwoch, 25. Oktober 2017, 20 Uhr
Ort: Alte Oper Frankfurt, Großer Saal

Karten zum Preis von 17 bis 54,50 Euro unter 069/155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de

www.jazzfestival.hr2-kultur.de


Nov
5
So
2017
Konzertreihe M13 @ Christuskirche, Frankfurt am Main
Nov 5 um 17:00 – 19:00


Seit 14 Jahren existiert im Frankfurter Nordend die Konzertreihe M 13 der Christuskirche am Merianplatz 13. Im Turnus von zwei bis drei Monaten öffnet die ev.-method. Kirchengemeinde sonntags um 17 Uhr für Künstler und Publikum ihre Türen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind zur Deckung der Kosten willkommen.

Die Akustik im Kirchenschiff mit einer Deckenhöhe von sechs Metern bietet Raum für konzertante Anlässe. Die rotbraune Backsteinkirche wurde im Stil der Neo-Renaissance im Jahre 1889 erbaut. Neben Orgel, die zum Bestand zählt, ist auch Platz um einen großen Flügel aufzustellen und den Klang dafür zu entfalten.

Mit Beginn 2017 hat Christoph Wend die Leitung und Organisation der Konzertreihe an Regina Rumohr und Mareike Beckmann übergeben. Die Geigerin M. Beckmann spielt in mehreren Ensembles und R. Rumohr ist ehrenamtlich in der Christuskirche aktiv. Die beiden haben für 2017 ein spannendes Programm zusammengestellt. Zur Premiere spielte am 22. Januar die Camerata Kronberg mit Mareike Beckmann (Barock-Violine), Anna Dückert (Harfe und Geige), Christoph Seehase (Laute und Barockgitarre) und Brigitte Hertel (Virginal und Orgelpositiv).

Am 05. März um 17 Uhr spielt das Duo il Sogno. Cordula Schnorr (Querflöte) und Bettina Linck (Harfe) spielen Werke von Bach, Fauré, Rutter und Borne. Am 09. April gastiert die Sängerin Susanne Kanold mit ihrer Popband. Was sich hinter dem Ensemble Georg verbirgt, erfahren die Zuhörer am 03. Dezember 2017. Dazwischen gibt es Traditionelles wie die Ginnheimer Kantorei am 24. September, Ungewöhnliches wie das Trio Colori (25. Juni) und Vertrautes wie das Duo Schwab & Ahlert (05. November).

Mareike Beckmann berichtet: „Unser erstes Konzert, das wir unter dem Motto – von Katzen, Vögeln und Fröschen in der Musik – gestellt hatten, besuchten rund 60 Musikbegeisterte. Darunter befanden sich viele Familien, die ihren tierischen Spaß hatten.“ Mareike Beckmann sieht die Konzertreihe nicht in der Konkurrenz zu den vielfältigen kirchenmusikalischen Angeboten in Frankfurt. Sie betont: „Wir wollen unser Publikum vor allem mit Künstlern zusammenbringen, die in der Region wirken.“

Meldung:  EMK, Christuskirche, Merianplatz 13, 60316 Frankfurt


Dez
3
So
2017
Konzertreihe M13 @ Christuskirche, Frankfurt am Main
Dez 3 um 17:00 – 19:00


Seit 14 Jahren existiert im Frankfurter Nordend die Konzertreihe M 13 der Christuskirche am Merianplatz 13. Im Turnus von zwei bis drei Monaten öffnet die ev.-method. Kirchengemeinde sonntags um 17 Uhr für Künstler und Publikum ihre Türen. Der Eintritt ist frei. Spenden sind zur Deckung der Kosten willkommen.

Die Akustik im Kirchenschiff mit einer Deckenhöhe von sechs Metern bietet Raum für konzertante Anlässe. Die rotbraune Backsteinkirche wurde im Stil der Neo-Renaissance im Jahre 1889 erbaut. Neben Orgel, die zum Bestand zählt, ist auch Platz um einen großen Flügel aufzustellen und den Klang dafür zu entfalten.

Mit Beginn 2017 hat Christoph Wend die Leitung und Organisation der Konzertreihe an Regina Rumohr und Mareike Beckmann übergeben. Die Geigerin M. Beckmann spielt in mehreren Ensembles und R. Rumohr ist ehrenamtlich in der Christuskirche aktiv. Die beiden haben für 2017 ein spannendes Programm zusammengestellt. Zur Premiere spielte am 22. Januar die Camerata Kronberg mit Mareike Beckmann (Barock-Violine), Anna Dückert (Harfe und Geige), Christoph Seehase (Laute und Barockgitarre) und Brigitte Hertel (Virginal und Orgelpositiv).

Am 05. März um 17 Uhr spielt das Duo il Sogno. Cordula Schnorr (Querflöte) und Bettina Linck (Harfe) spielen Werke von Bach, Fauré, Rutter und Borne. Am 09. April gastiert die Sängerin Susanne Kanold mit ihrer Popband. Was sich hinter dem Ensemble Georg verbirgt, erfahren die Zuhörer am 03. Dezember 2017. Dazwischen gibt es Traditionelles wie die Ginnheimer Kantorei am 24. September, Ungewöhnliches wie das Trio Colori (25. Juni) und Vertrautes wie das Duo Schwab & Ahlert (05. November).

Mareike Beckmann berichtet: „Unser erstes Konzert, das wir unter dem Motto – von Katzen, Vögeln und Fröschen in der Musik – gestellt hatten, besuchten rund 60 Musikbegeisterte. Darunter befanden sich viele Familien, die ihren tierischen Spaß hatten.“ Mareike Beckmann sieht die Konzertreihe nicht in der Konkurrenz zu den vielfältigen kirchenmusikalischen Angeboten in Frankfurt. Sie betont: „Wir wollen unser Publikum vor allem mit Künstlern zusammenbringen, die in der Region wirken.“

Meldung:  EMK, Christuskirche, Merianplatz 13, 60316 Frankfurt


Mai
17
Do
2018
Die Erfolgsshow vom Kontinent des Staunens kehrt zurück! @ Jahrhunderthalle, Frankfurt-Höchst
Mai 17 um 15:51 – 16:51


nach einer Idee von André Heller

17.05. – 20.05.2018, Frankfurt, Jahrhunderthalle

Über vier Millionen Menschen haben sich von der magischen Lebensfreude der afrikanischen Showsensation, die weltweit Erfolge feierte, bereits anstecken lassen. 2018 kehrt die vom österreichischen Aktionskünstler André Heller erschaffene „Extravaganz“ zurück auf Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eintrittskarten gibt es ab 29,90 Euro ab dem 27. März exklusiv bei www.eventim.de, ab dem 31. März 2017 an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.afrikaafrika.de.

Spektakulär, phantasievoll, traumverloren, intensiv und ein wenig exzentrisch wollen die neuen Produzenten Hellers Erbe weiterführen. Ausgewählte Höhepunkte aus zwölf Jahren AFRIKA! AFRIKA! sollen in neuem Glanz erstrahlen. Aber vor allem will die Show den zahlreichen Neuentdeckungen aus Afrika und der sogenannten „Diaspora“ – also afrikanisch-stämmigen Künstlern aus anderen Kontinenten – eine Bühne bieten.

Die Regie führt diesmal Georges Momboye, der bereits von 2005 bis heute bei allen Produktionen als Tänzer, Choreograph und rechte Hand von André Heller, der am gestrigen 22. März seinen 70. Geburtstag feierte, agierte. Momboye hat, wie Heller schon 2013 betonte, bereits „bei den bisherigen Produktionen von AFRIKA! AFRIKA! als Chef-Choreograph und – nach meinem Ausscheiden 2008 – auch als künstlerischer Gesamtleiter seine Könnerschaft unter Beweis gestellt.“ Über sein Engagement für 2018 sagt Momboye: “Die Vision meines Freundes und Mentors André fortsetzen zu dürfen, ist eine große Ehre für mich. Afrika! Afrika! ist mehr als eine außergewöhnliche Show, es ist Hoffnung, Stolz und ein wahrgewordener Traum für viele Afrikaner und eine Bereicherung für jeden Besucher.“

Das Ensemble aus über fünfzig Tänzern, Musikern, Akrobaten und Artisten aus über zehn verschieden Ländern wird vom 23. Januar bis Ende Mai 2018 mit über einhundert Aufführungen in 28 Städten zu sehen sein – unter anderem in Berlin, Frankfurt, Graz, Hamburg, München, Wien und Zürich. Für die Produktion und die Tourneeplanung der hochwertigen Bühnenshow – mit spektakulärer Videokunst und Live-Band – zeichnen die renommierten Veranstaltungshäuser Semmel Concerts, Bayreuth/ Deutschland, und Show Factory, Bregenz/ Österreich, verantwortlich.

André Heller präsentierte im Dezember 2005 AFRIKA! AFRIKA! erstmals in Frankfurt am Main. Die umjubelte Weltpremiere war der Auftakt für eine der erfolgreichsten Showproduktionen der letzten Jahrzehnte. Auf die Zelttournee folgten noch zwei Theater-Tourneen, zuletzt 2013-2014, die nahtlos an die ersten Erfolge anschließen konnten.

AFRIKA! AFRIKA! zeigt die künstlerische Gegenwart genauso wie das traditionsreiche Erbe vom „Kontinent des Staunens“ – von Äthiopien bis zur Elfenbeinküste, von Marokko bis Südafrika sowie deren Weiterentwicklung von Afro-Amerikanern und Afro-Europäern in der „Diaspora“, die afrikanisches Talent und Temperament mit den kulturellen Einflüssen anderer Kontinente verbinden.

André Heller wünscht Momboye und „seinen Künstlern, sowie den renommierten Produzenten Walter Egle und Dieter Semmelmann ähnliche Triumphe, wie sie den früheren Produktionen vergönnt waren. “Denn“, so fügt er hinzu, „als ich mich 2014 von allen Bühnenshows zurückzog, um mich ganz auf Gartenprojekte, Museumsentwicklungen und das Schreiben von Büchern zu konzentrieren, waren viele afrikanische Meisterartisten sehr betroffen, ihre Arbeitsmöglichkeit in der so ungewöhnlich jahrelang erfolgreichen Show zu verlieren. Deshalb freue ich mich darüber, dass eine zentrale Persönlichkeit aus meinem Afrika! Afrika! Kreativ-Team, der legendäre Choreograph George Momboye von der Elfenbeinküste, nun, gänzlich von mir abgekoppelt, seine eigene Version von Afrika! Afrika! ins Leben ruft.“

Und so tourt AFRIKA! AFRIKA! ab Januar 2018 unter der Regie von Georges Momboye wieder durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ein Versprechen von André Heller wollen die neuen Macher aber auf jeden Fall auch dieses Mal einlösen: „Die Show schafft es verlässlich, den Zuschauern ein frohes Herz zu schenken.“ André Heller, 2014